GrailKnights – Das Interview (nicht nur) zum neuen Album

Grailknights

In weinigen Tagen erscheint das neue Album der GrailKnights. „Knightfall“ wird am 04. Mai das Licht der Welt erblicken und wir von metal-heads.de hatten schon das Vergnügen, es uns zu Gemüte zu führen. Unserer Review (HIER zu finden) könnt ihr unschwer entnehmen, dass wir davon sehr angetan waren. Grund genug, mit den Gralsrittern ein Interview zu führen. Die Band präsentierte sich dabei sehr sympathisch und auskunftsfreudig. Lest im folgenden, was sie uns Interessantes zu berichten haben.

GrailKnights – Das Interview

Hallo Gralsritter, ich bin Uwe von metal-heads.de (MH) und es freut mich, dass ihr trotz eures immerwährenden Kampfes gegen Dr. Skull die Zeit für ein Interview gefunden habt.

Ich durfte mir euer neues Werk „Knightfall“ schon anhören und glaube, dass ihr dem Ziel Dr. Skull zu besiegen, aus musikalischer Sicht damit einen großen Schritt nähergekommen seid. Wie seht ihr das?

Grailknights:Hallo Uwe, vielen Dank für dein Interesse an unserem Quest und die netten Worte! Wir denken auch, dass wir ein sehr abwechslungsreiches und zugleich eingängiges Album geschrieben haben. Es geht gut nach vorne und macht einfach Spaß beim Hören – selbst uns noch, nach vielen Monaten Songwriting und Studiozeit. Das ist ja nicht unbedingt selbstverständlich.

Prominente Mitstreiter

GrailknightsMH: Ihr habt dieses Mal eine ganze Menge Mitstreiter gefunden. Mit Joacim Brodén (Sabaton), Lukas Remus (Epiliium) und Inga Scharf, Hagen Hirschmann, Ingo Sterzinger und Stefan Schmidt (Van Canto) habt ihr prominente Unterstützung dabei. Sind sie bereitwillig mit in den Kampf gezogen oder mussten ihr sie mit sanfter Gewalt überzeugen?

Grailknights: Nein, Gewalt war da gar nicht im Spiel. Gegen die Stimmgewalt von Van Canto und Panzerkraft von Sabaton würde es eh ein harter Kampf werden, welchen sich niemand wünscht. Zu all unseren Gästen fühlen wir uns auf verschiedene, positive Art und Weise verbunden. Mit Sabaton und Van Canto konnten wir zwei unvergessliche Touren erleben und fühlen uns auch noch freundschaftlich mit ihnen verbunden. Joakim ist ja, wie wir wissen, ein sehr beschäftigter Mann, da hieß es auch ein bisschen „no risk, no fun“. Zum Glück hat ihm Pumping Iron Power umgehend gefallen und eine positive Antwort per elektronischer Brieftaube kam binnen 20 Minuten. Lukas hat eine tolle Stimme und ist auch bereits seit Jahren mit den Knights verknüpft. Einen herzlichen Gruß und Dank an dieser Stelle an unsere Gäste.

Intensives Songwriting

MH: Neben der großen Anzahl wirklich toller Songs, hat mir besonders gefallen, wieviel Abwechslung geboten wird. Mit knackigem Power-Metal, melodischem Death Metal und Metalhymnen ist bis zur (Power-) Ballade alles dabei. Es scheint, ihr habt die zwei Jahre seit „Dead Or Alive“ intensiv für das Songwriting genutzt, habe ich Recht?

Grailknights: Richtig, wir haben in der Tat die letzten zwei Jahre intensiv genutzt und waren auch sehr kritisch mit unseren Songs. 10 Songs und ein Intro mögen jetzt auf den ersten Blick gar nicht so viel erscheinen, jedoch haben wir uns mit diesen intensiv beschäftigt und versucht, diese ganz nach unserem Geschmack zu perfektionieren. Auch war es unser Ziel ein abwechslungsreiches und zugleich dennoch stimmiges Album zu schreiben. Geholfen haben uns zu Beginn des Songwritings klare Bilder im Kopf von dem, was der Song später einmal darstellen soll – Beispiel: ein wilder Spinnenkampf – „Black Spider’s Web“. Jeder Song könnte bildlich ein schönes, vielleicht leicht trashiges Comiccover füllen und wir hoffen, dass dieses Bild auch in den Gedanken des Hörers erzeugt wird. Zu jedem Song gibt es im Artwork übrigens ein Bild, allerdings alles andere als trashig, von unserem Hofmalermeister Timo Würz.

Humorvolle Show und starke Musik

GrailknightsMH: Eure Live-Shows sind sehr außergewöhnlich. Den Fans gefällt es offensichtlich. Dennoch sehe ich die Gefahr, dass ihr musikalisch nicht ernst genommen werdet, was wirklich schade und euch keineswegs gerecht würde. Glaubt ihr nicht, dass es Zeit wäre, die Showeffekte zu Gunsten der Musik etwas zurück zu fahren?

Grailknights: Also es stimmt schon, dass bei einer Grailknightsliveshow der Fokus sowohl auf der theatralischen Show und auch auf der Musik liegen. Es ist auch richtig, dass diese beiden Komponenten sich als Konkurrenten gegenüberstehen können und mal die eine, mal die andere in den Vordergrund rückt. Es ist in der Tat schade, dass wir häufig nur auf unser gutes Aussehen reduziert werden und als Quatschmacher abgestempelt werden. Dafür nehmen wir unser Quest und unsere Musik eigentlich auch viel zu ernst. Wir können es jedoch niemandem Übel nehmen und in der Tat gehört auch Humor dazu, wenn man sich auf eine Grailknightsshow einlassen möchte. Die Show runterzufahren oder gar wegzulassen, war für uns bis jetzt noch keine wirkliche Option, dafür macht sie uns auch einfach viel zu viel Spaß. Auch fordert und erlaubt sie sehr viel Kreativität und sorgt immer wieder für Neues auf der Bühne –  so wie wir dies jetzt auf unserem Album Release Festival –  Grailfest –  im Musikzentrum Hannover am 04. und 05.05.2018, präsentieren werden. Vielleicht sei auch gesagt, dass 99% der Zeit der Hörer unsere Musik ja auch außerhalb eines Grailknightskonzertes konsumiert, da sollte die Musik für sich sprechen und funktionieren, auch ganz ohne ritterliches Cape und Rüstung. Wir hoffen sie tut es.

Tourpläne und Bandkombination

MH: Wie schon mehrfach erwähnt, seid ihr besonders für eine Live-Auftritte berühmt. Gibt es schon Pläne für das kommende Konzertjahr, die ihr uns verraten könnt?

Grailknights: Wir planen auf alle Fälle eine kleine „Knightfall“-Album Tour. Soviel sei auf alle Fälle verraten.

MH: Gloryhammer verfolgen ein ähnliches Konzept wie ihr. Ich denke, ihr kennt die Band. Wäre es nicht mal eine gute Idee, zusammen auf Tour zu gehen? Den Fans würde diese Kombi sicher gut gefallen.

Grailknights: Ja, eine mit Sicherheit mehr als coole Kombination, auf die wir auch tierisch Lust hätten. Vielleicht wird sie ja eines Tages Realität. Freuen würde es uns!

Wünsche und Grüße

MH: Vielen Dank, dass ihr euch für uns Zeit genommen habt. Ich wünsche euch weiterhin viel Erfolg bei euren Kämpfen gegen Dr. Skull. Wollt ihr eurem Battlechoir noch etwas mit auf den Weg geben?

Grailknights: Nochmals vielen Dank, lieber Uwe. An unseren Battlechoir senden wir auch hier gerne muskulöse Grüße, danken für die Unterstützung und hoffen, dass ihm unser neues Album gut gefallen wird. Freuen dürfen sich alle auf unser bald erscheinendes Musikvideo zu „Pumping Iron Power“.

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Bildquellen

  • Grailknights: RalfiRalf
  • Grailknights: Ralfi Ralf, (c) metal-heads.de
Uwe

Uwe

Fast 35 Jahre als Metal-Fan hat es gebraucht, bis ich es endlich geschafft habe, ins heilige Metal-Land nach Wacken zu kommen! Auf diese Weise erleuchtet, hoffe ich auf mindestens noch 50 Jahre Musik "Louder Than Hell"!

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