GrailKnights – Knightfall (VÖ: 04.05.2018)

GrailKnights – Außergewöhnliche Live-Shows

Gute zwei Jahre nach der EP „Dead Or Alive“ haben die GrailKnights  mit „Knightfall“ endlich ein neues Album am Start. Die Gralskrieger aus Hannover (oder doch Grailham City?) sind ja besonders für ihre Liveauftritte bekannt. Die Grailknightsshow zeichnet sich durch den Kampf der Superhelden (unterstützt durch die Fans als Battlechoir) gegen ihren Erzfeind Dr. Skull aus. Dieser versucht jedes Mal aufs Neue, den heiligen Gral an sich zu reißen, der ewige Trunkenheit verspricht. Die Liveauftritte kommen bei den Fans richtig gut an, wovon wir von metal-heads.de uns schon selber überzeugen konnten (HIER der Bericht dazu). Man kann dazu stehen, wie man möchte, aber auf jeden Fall ragt die Band dadurch aus der Masse heraus. Auf einem Studioalbum sind jedoch andere, nämlich musikalische Qualitäten gefragt. Wie sich die Truppe dabei schlägt, erfahrt ihr im folgenden Beitrag.

„Knightfall“ – Viele Gäste mit an Bord

Grailknights Knightfall CoverFür ihr aktuelles Album haben sich die GrailKnights einige prominente Unterstützung gesichert. Nach einem Introsong leistet bei der  folgenden Power-Metal Nummer „Pumping Iron Power“ zunächst einmal Joakim Brodén von Sabaton stimmliche Unterstützung. Der Song weiß nicht nur durch den amüsanten Text, der einen Blick in die Fitnessstudios der 80er Jahre liefert, zu gefallen. Auch musikalisch haben wir es hier mit einer wirklich starken Nummer zu tun. Auch im weiteren Verlauf des Album wird wirklich erstaunlich gutes und abwechslungsreiches Songmaterial präsentiert. So kann man „Grailskull Asylum“ nach epischen Beginn durchaus als melodischen Death Metal bezeichnen. Auch „Shadow Of The Mountain“ ist ein fettes Brett. Lukas Remus von Epilirium ist hier als Gastsänger mit an Bord.

Abwechslung wird groß geschrieben

„Ghost Town“ entführt uns in den Wilden Westen. Eine sehr coole Nummer, die Power-Metal gekonnt mir Westernklängen mischt. „Book Of A Hero“ wiederrum ist eine gefühlvolle Metal-Ballade. Beim abschließenden Titelsong sind dann mit Inga Scharf, Hagen Hirschmann, Ingo Sterzinger und Stefan Schmidt von Van Canto gleich eine ganze Schar Gastsänger involviert. Der Song ist eine Power-Metal Hymne vom Feinsten, die sofort in den Gehörgängen kleben bleibt.

Die GrailKnights können mehr als „nur“ Showeffekte

Die GrailKnights beweisen auf „Knightfall“ erneut, dass man ihnen ziemlich unrecht täte, würde man sie nur auf die – wahlweise alberne oder humoristische – Show reduzieren. Die Truppe hat musikalisch einige auf dem Kasten. Bei den insgesamt 11 Songs (inklusive Intro) ist kein wirklicher Ausfall dabei, dafür eine ganze Reihe wirklich starker Songs. Allen Freunden melodischen Power-Metals, der auch mal etwas härter ausfallen darf, kann ich das Album ruhigen Gewissens empfehlen. Die Hitdichte ist wirklich beachtlich!

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Bildquellen

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Uwe

Uwe

Fast 35 Jahre als Metal-Fan hat es gebraucht, bis ich es endlich geschafft habe, ins heilige Metal-Land nach Wacken zu kommen! Auf diese Weise erleuchtet, hoffe ich auf mindestens noch 50 Jahre Musik "Louder Than Hell"!

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