Danko Jones – no friday people in der Live Music Hall

Am Dienstag, den 21. März 2017 zog Danko Jones in die Live Music Hall in Köln ein, um zu rocken. An einem Dienstag? Ja, an einem Dienstag. Aber dazu später mehr. Unterstützt wurde er dabei von den befreundeteten Audrey Horne. Die Live Music Hall war gut gefüllt, wenn auch nicht ausverkauft. Das Merchandise war fanfreundlich kalkuliert. Shirts gab es schon für 20 Euro!. Nach der akademischen Viertelstunde ging es um 20:15 Uhr los mit Audrey Horne. Wer nicht dabei war, hat was verpasst, kann sich aber die tollen Fotos von unserem Kjo anschauen.

Audrey Horne – mittendrin, statt nur dabei

Naturgemäß hatten Audrey Horne nur wenig Platz auf der Bühne aber trotzdem eine große Backdrop, um sich angemessen präsentieren zu können. Die Mannen um Sänger Toschie, der stilvoll mit weißem Hemd und Krawatte auftrat, wurden mit freundlichen Applaus empfangen und rockten direkt los. Mir waren Audrey Horne vorher zwar namentlich bekannt, mehr aber auch nicht. Es waren aber Fans der Band da, die schon am Anfang fleißig mitklatschten  und die Refrains mitsangen. Die Norweger schafften es aber durch ihre Spielfreude und die launigen Ansagen von Frontmann Toschie auch den Rest der Halle zu begeistern.

Titelloser neuer Song

Als Schmankerl präsentierten Audrey Horne auch noch einen neuen Song, bisher ohne Titel, der aber sehr gut ankam. Von der Halle gab es dafür ein Thumbs Up! Nach knapp 40 Minuten war dann leider schon Schluss. Aber Toschie und die beiden Gitarristen Ice und Thomas ließen es sich nicht nehmen und spielten den letzten Song „Straight Into Your Grave“ inmitten des Publikums zu Ende! Fannähe pur unterlegt mit einem schnellen Rocker zum Abschluss. Mir hat es ausnehmend gut gefallen und ein Audrey Horne Konzert würde ich jederzeit wieder besuchen. Gute Laune ist da garantiert. Mich haben die Jungs absolut überzeugt!

Audrey Horne – Line-Up und Setlist

Website | Facebook

Toschie – Vocals
Ice Dale – Gitarre
Thomas Tofthagen – Gitarre
Kjetil Greve – Schlagzeug
Espen Lien – Bass

  1. Redemption Blues
  2. This Ends Here
  3. Youngblood
  4. Pretty Little Sunshine
  5. New Untitled Song
  6. Out Of The City
  7. Waiting For The Night
  8. Straight Into Your Grave

Danko Jones – Tuesday People rock

Nach einer kurzen Umbaupause und einem Intro enterten Danko Jones die Bühne und rockten mit „I Gotta Rock“ direkt ordentlich los. Der Sound war ganz gut, hätte für meinen Geschmack aber durchaus etwas lauter sein können. Die Band hatte Spaß auf der Bühne, aber bei einem Trio ist nun mal nicht so viel Stageacting gegeben. Das nur als einziger und kleiner Kritikpunkt, den ein Frontmann wie Danko Jones mit die besten Ansagen, die ich je auf einem Konzert  gehört habe, jedoch auch schnell vergessen lässt. Von dem Mann würde ich mir jederzeit auch eine Spoken Words Perfomance anschauen. Selbst ein missglücktes Solo deklariert er noch schnell  und humorvoll als Absicht. Aber was war denn nun mit Dienstag und Freitag?

Friday People vs Tuesday People

Umfassend legte Danko Jones dem gebannt lauschenden Publikum dar, warum sie an einem Dienstag und nicht an einem Freitag spielen… Kurzum, Freitag kann jeder. Aber die wahren Rock’n’Roller machen auch einen Dienstag zu einem Freitag! Denn wo sind die Friday People heute an diesem Dienstag? Home! Ein Spitzen Entertainer und Frontmann, der sichtlich Spaß hatte und die Menge ebenso. Bei den Songs will ich eigentlich keinen herausheben. Mir hat alles gut gefallen! Auch die neuen Songs zündeten live absolut.

Schon Schluss?

Es hätte gerne mehr sein dürfen, denn nach knapp 1,5 Stunden war leider schon Schluss . Aber zum Ende gab es mit dem The Clash Cover „I’m So Bored With The U.S.A.“ und einer Hommage an die von uns gegangenen Größen des Punk und Rocks einen mehr als gelungenen Abschluss. Ich kann nur sagen, Danko Jones rockt und wer nicht da war, ist selber schuld! Wer die Möglichkeit hat, Danko Jones noch zu sehen, der sollte dies auf jeden Fall tun.

Danko Jones – Line-Up und Setlist

Website | Facebook

Danko Jones – Vocals und Gitarre
John Calabrese – Bass
Rich Knox – Schlagzeug

  1. I Gotta Rock
  2. Play The Blues
  3. Sugar Chocolate
  4. First Date
  5. You Are My Woman
  6. Code Of The Road
  7. The Twisting Knife
  8. Forget My Name
  9. Do You Wanna Rock
  10. Legs
  11. Full Of Regret
  12. My Little RNR
  13. Hard Enough
  14. Going Out Tonight
  15. Wild Cat
  16. Cadillac
  17. Lovercall
  18. Gonna Be A Fight Tonight
  19. Watch You Slide
  20. I’m So Bored With The U.S.A. (Cover The Clash)
  21. Bring On The Mountain (Become The Mountain)

Wer sie noch nicht hat, kann sich die aktuelle Platte „Wild Cat“ von Danko Jones, direkt über den Link unten ordern. Wer vorher noch das dazu passende Review lesen möchte, kann das hier tun. Wer keine News verpassen will, meldet sich am besten für unseren Newsletter  von metal-heads.de an. Thanx!

 

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Bildquellen

  • : (c) Kjo | metal-heads.de
soundchaser

soundchaser

Angefangen hat es mit einer Kassette die ich von einem Kumpel bekam mit Running Wilds "Port Royal" und "Abigail" von King Diamond. Seitdem hat es mich nicht mehr losgelassen...

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