Jinjer lassen das Kubana erzittern

Jinjer Siegburg Kubana

Jinjer haben nicht nur auf dem Wacken oder Dong Open Air gespielt oder größere Bands supportet. Nein, sie gehen auch selber auf Headlinertour und das derart erfolgreich, dass viele Shows bereits Wochen vorher ausverkauft waren und sogar (wie in Hamburg) Zusatztermine gebucht wurden. Wir von metal-heads.de hatten nicht nur das Glück am 21. August 2019 in Siegburg im Kubana dabei zu sein, sondern auch das Vergnügen Basser Eugene vorab zum Interview zu treffen. Das Ergebnis könnt ihr in Kürze auf unserem YouTube Channel sehen. Selbstredend meldete auch das Kubana schon Wochen vorher „sold out“. Parkplätze, Essen, Sound und Licht waren wie gewohnt sehr gut und von daher will ich auch gar nicht weiter darauf eingehen, sondern direkt mit dem Support Dead Label beginnen.

Dead Label – Power von der grünen Insel

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Dead Label Siegburg KubanaMir ging es wohl wie 99% der Anwesenden und ich hatte vorher keine Ahnung wer Dead Label sind. Aber das Quartett aus Irland verstand es sich in die Herzen der Menge zu spielen. Und hätten sie CDs dabei gehabt, wären mit Sicherheit eine Menge am Merch verkauft worden. So kann ich euch allen nur empfehlen mal auf Spotify oder YouTube vorbeizuschauen und Dead Label anzuchecken. Aber der Reihe nach: Das Kubana war schon gut gefüllt als Dead Label auf die Bühne kamen und direkt brachial loslegten. Claire Percival an den Drum mag zwar harmlos aussehen, aber ihr Drumkit hatte zu leiden. Frontmann Dan O’Grady überzeugte mit punktgenauen und harten Growls. Brachialer Modern Metal mit absoluter Spielfreude sorgten für hohe Temperaturen und gute Laune, sowie viel Bewegung. Dan verstand es das Publikum immer wieder zum Mitmachen zu bewegen und so trieben sich Band und Menge gegenseitig zu Höchstleistungen. Kommen wir aber zu dem 1%… Thomas Harry Reid hatte extra den Weg aus Irland auf sich genommen um Dead Label an diesem Abend zu sehen, Crowdsurfing und kaputte Schuhe inklusive. Zum Glück gibt es ja Gaffer Tape und soviel Loyalität will belohnt sein. Gitarrist Mick Hynes schnappte sich das Tape und klebte kurzerhand nach der Show am Merch beide Schuhe wieder zusammen. Davon gibt es auch ein Video, schaut mal auf der Facebookseite von Dead Label vorbei.

Jinjer – druckvoll im StroboskoplichtJinjer Siegburg Kubana

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Jinjer sind hart, komplex und alles andere als einfach. So mag der derzeitige Erfolg für manchen etwas verwunderlich sein. Aber wer sieht wie Jinjer auf der Bühne abgehen und wieviel sie unterwegs sind, kann nur zustimmend nicken. Mich hat nur überrascht wie bunt die Mischung im Kubana war. Von jung bis alt war wirklich alles dabei und feierte die Band ab. Großartig Action auf der Bühne darf man von den Musikern Eugen, Vladislav und Roman nicht erwarten. Dafür müssen sie sich doch zu sehr auf das konzentrieren was sie da spielen und das machen sie sehr tight und absolut gut. Für alles andere ist Tatiana zuständig und das macht sie bravourös. Schaut euch einfach die Bildergalerie unten an, dann wisst ihr warum!

Jinjer – das Touren nimmt kein Ende

Jinjer Siegburg KubanaAnfangs hatte ich den Eindruck, dass die cleanen Vocals nicht ganz so gut saßen. Aber das legte sich mit der Zeit. Apropos Zeit… So lange wie Jinjer mittlerweile schon unterwegs sind, hätte mich eine gewisse Müdigkeit oder Lethargie nicht verwundert. Aber davon war nichts zu merken. Unbändige Power und Spielfreude machten es noch heißer im Kubana mit allem was dazugehört. Und wer heute nicht zum Crowdsurfing kam, kann das im Winter nachholen. Denn da ist die Band wieder hierzulande unterwegs. Aber seid schnell, einige der Konzerte sind schon jetzt wieder ausverkauft. Ein wahrhaft gelungener Metalcore-Djent Abend nahm mit „Cloud Factory“ dem Titelsong des ersten Albums ein würdiges Ende.

 

 

Jinjer – die Fotos

 

Dead Label – die Fotos

 

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Bildquellen

  • Jinjer Siegburg Kubana 24: Laura (c) metal-heads.de
  • Dead Label Siegburg Kubana 3: Laura (c) metal-heads.de
  • Dead Label Siegburg Kubana 17: Laura (c) metal-heads.de
  • Jinjer Siegburg Kubana Beitragsbild MH: Laura (c) metal-heads.de
soundchaser

soundchaser

Angefangen hat es mit einer Kassette die ich von einem Kumpel bekam mit Running Wilds "Port Royal" und "Abigail" von King Diamond. Seitdem hat es mich nicht mehr losgelassen...

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