Cadet Carter mit Debüt-Album und Tour

Cadet Carter 720x340

Wir konnten die Münchner von Cadet Carter ja im November 2017 bereits im Vorprogramm von Roam bewundern und waren von der Darbietung recht angetan. Den Konzertbericht dazu findet ihr hier.  Aber auch die Kollegen von der Süddeutschen Zeitung (Band der Woche im Oktober 2017) und vom PR Puls (Band des Monats Dezember 2017) finden Cadet Carter toll. Am 26. Januar 2018 erscheint via Uncle M Music nun das selbstbetitelte Debüt von Cadet Carter. Wie der Indie-Rock / Punk der Jungs klingt, davon könnt ihr euch im Video zur ersten Single „Loose End“ ein Bild machen:

 

Cadet Carter – ein Neuanfang

Manchmal muss man im Leben mutige Entscheidungen treffen. Sich durchringen und schmerzliche Einschnitte ob einer immer problematischer werdenden Welt vornehmen, kurzum: Einen Neuanfang wagen. Genau das tun auch Cadet Carter. Binnen weniger Wochen – seit ihrer Gründung im Frühsommer 2017 – haben sich die vier Wahl-Münchner mit ­ihrer Mischung aus 90s-College-Rock, Punk und einem Schuss Emo zum echten Geheimtipp gemausert – das zumindest bescheinigt auch die Süddeutsche Zeitung, die der Band eine „herrliche Unverkrampftheit“ attestierte. Verdient haben Cadet Carter dieses Lob allemal: Denn ihr punk-getriebener Indie-Rock, irgendwo zwischen der Dringlichkeit der Get Up Kids, den Hymnen von Jimmy Eat World und der lyrischen Offenheit von Nada Surf ist vor allem eines: ­Eigenständig und voller Wiedererkennungswert.

Über das Debüt

Die Eigenständigkeit beweisen die Songs des Debüt-Albums Cadet Carter: „Car Park Song“ etwa ist unverschämt catchy, voller Drive und Euphorie, und spricht all jenen aus der Seele, die sich viel zu lange in ihr vermeintliches Schicksal ergeben haben – und jetzt den Mut finden, einfach auszubrechen, etwas zu ändern. „Settle Me Down“ hingegen handelt von den Dingen, die einem Wurzeln verleihen, und in „Loose End“ singt Sänger Nick darüber, wenn genau diese Dinge fehlen. Cadet Carter flüchten sich mitunter in eine bessere Welt, nehmen den Hörer mit auf eine Reise und zeigen ihm die romantisierte Vorstellung eines Idealbilds unserer derzeitigen Zustände. Der bittersüße Blick zurück mag schmerzlich wirken, aber „für 36 Minuten war man eben woanders“, wie es Sänger Nick beschreibt. Kurzweilig und mit durchgängigem Ohrwurm-Charakter bewegt sich das Quartett im Spannungsfeld zwischen Eskapismus und Aufbruchsstimmung, bleibt dabei aber stets subjektiv, empathisch und zutiefst menschlich. Und trotz allem dringt während des gesamten Albums der Antrieb heraus, es besser zu machen, sich niemals unterkriegen zu lassen.

 

Cadet Carter – live on stage

17.01.2018 – München – Backstage #Cadet Carter Köln MTC 21-11-2017
09.02.2018 – München – Kranhalle *
10.02.2018 – Augsburg – Soho *
12.02.2018 – Berlin – Toast Hawaii Bar *
13.02.2018 – Hannover – Kulturpalast *
14.02.2018 – Köln – Blue Shell *
15.02.2018 – Hamburg – Pooca Bar *
# mit Flash Forward
* mit City Kids Feel The Beat

Mehr zu Cadet Carter findet ihr auf der Homepage oder direkt bei Facebook. Wer mag kann die Platte schon jetzt über den Link unten vorbestellen.

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Bildquellen

  • Cadet Carter 720×340: Uncle M Music
soundchaser

soundchaser

Angefangen hat es mit einer Kassette die ich von einem Kumpel bekam mit Running Wilds "Port Royal" und "Abigail" von King Diamond. Seitdem hat es mich nicht mehr losgelassen...

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