IHSAHN: EP – Teil 2: „Pharos“

ihahn pharos

IHSAHN mit EP „Pharos“ – Licht nach der Dunkelheit

Am 11. September 2020 bringt IHSAHN via Candlelight Records mit „Pharos“ das angekündigte Pendant zu „Telemark“ heraus.

ihsahn pharos cover spinefarm rec

Kontrast ist dabei wohl Programm. Und „Pharos“ ist dabei das Licht zu Telemarks Dunkelheit. Dunkel ist auch das Coverartwork gestaltet. in der Mitte der Turm, dessen Licht die Wellenkämme beleuchtet. Das Licht in einer eher düsteren und aufgewühlten Umgebung zieht den Blick an. Ob mich auch die Songs auch wieder so in den Bann ziehen werden wie „Striding“ oder „Nord“ vom Album „Telemark“?  

Auch „Pharos“ beinhaltet – wie schon „Telemark“ – drei eigene Songs und zwei Cover.

Während „Telemark“ von Black Metal Elementen geprägt ist und eher düster und hart klingt, wirkt „Spectre At The Feast“, die erste ausgekoppelte Single, gerade zu leicht und hell, kling poppig und wenig gespenstisch.

Von der norwegischen Provinz zum siebten Weltwunder

Auf „Telemark“ wollte Vegard Sverre Tveitan – oder eben IHSAHN, Eindrücke der norwegischen Provinz Telemark musikalisch umsetzen. Herausgekommen sind drei Eigenkompositionen, in denen IHSAN sich von einer anderen Seite zeigt als beim Vorgängeralbum „ÁMR“. Dass er hier zum ersten Mal norwegisch singt, macht u.a. den Reiz dieser Songs aus. (Mehr zum Album in der Review.)

Auch auf „Pharos“ wird es wieder drei Originalsongs geben. Darauf, wie hell und leuchtend sie sein werden, bin ich gespannt. Die beiden für die Coverversionen ausgesuchten Songs sind in ihrer Originalversion eher melancholisch angelegt.

On the „Road“ zur „Manhatten Skyline“

Zunächst ist da „Manhatten Skyline“ von ihren norwegischen Landsleuten von A-HA. Sich einen Song dieser Pop-Ikonen vorzunehmen und ihn dann noch von LEPROUS – Sänger Einar Solberg singen zu lassen, macht zumindest neugierig auf das Ergebnis. Einar Solbergs markante Stimme hat mir immer schon gefallen und melancholische Songs liegen ihm durchaus.
Der zweite Song stammt vom 1994er Album „Dummy“ der britischen Trip-Hop-Pioniere PORTISHEAD. „Road“ ist ein introvertierter Song, den Beth Gibbons eindringlich interpretiert hat.

Und hier also „Spectre At The Feast“:

Die komplette „Pharos“ – Tracklist:

1. Losing Altitude
2. Sprectre At The Feast
3. Phasors
4. Roads
5. Manhatten Skyline

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Bildquellen

  • ihsahn pharos cover spinefarm rec: Spinefarm Records
  • ihahn pharos: Spinefarm Records foto Bjørn Tore Moen

Birgit

Iron Butterfly und Jethro Tull haben mir gezeigt, dass es neben Uriah Heep, Black Sabbath und Whitesnake noch etwas anderes gibt. Neugierig geworden höre ich seitdem alles, was sich unter dem Oberbegriff Metal und Rock versammelt. Je nach Stimmung eher Metalcore oder instrumentalen Rock. Mein Herz hängt allerdings am ganzen Spektrum skandinavischer Metalmusik: ob nun Folk-, Progressiv oder Doom-Metal.

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