Alberto Rigoni – „Songs for souls“ (VÖ: 15.01.2022)

Alberto Rigoni - Albumcover Songs for souls - Beitragsbild

Alberto Rigoni – „Songs for souls“ (VÖ: 15.01.2022)

Erst einmal muss man Alberto Rigoni Respekt zollen. Wir haben ja schon hier auf metal-heads.de mehrere seiner Releases der vergangenen Jahre besprochen. Und es ist ihm wiederholt gelungen, großartige Musiker zur Zusammenarbeit zu bewegen. Heute sprechen wir also über das im Januar 2022 veröffentlichte Album „Songs for souls“. Einen ersten Track hatten wir euch in einer Newsmeldung bereits hier vorgestellt. Spätestens jetzt solltet ihr den mal anchecken!

Schauen wir uns mal die Songs auf dem neuen Album an. Der Opener ist mit knapp 3 Minuten recht kurz gehalten. Etwas transzendentale Sounds mit einem leichten Fokus auf dem Bass ziehen ihre Bahnen wie Schleier um uns herum. Ob das den Zuhörer erden soll? Was kommt wohl als Nächstes?

Alberto Rigoni – „Songs for souls“ (VÖ: 15.01.2022)

Alberto Rigoni - Albumcover Songs for souls

Die zweite Nummer auf der Langrille habt ihr euch ja bereits angehört (es wirken die beiden Prog-Ikonen Mark Zonder an den Drums und Jordan Rudess am Keyboard mit), daher gehen wir gleich weiter zu „Youth“. Da werden wir recht funky und frisch angesprochen. Neben dem ehemaligen FATES WARNING-Schlagzeuger, der praktisch die ganze Scheibe eingetrommelt hat, bringt man uns die weltbekannte Gitarristin Jennifer Batten zu Gehör. Die gute Frau kennt ihr u.a. von ihrer Zusammenarbeit mit Michael Jackson! Ich finde, dieser Song ist sehr ansprechend und hat einen lebendigen Vibe. Gut gemacht. Melodiöse Gitarrenarbeit, das Drumming eher diskret im Hintergrund.

Irgendwie spacig klingt der vierte Track. Der Synthesizer dominiert und dennoch fügen sich die anderen Instrumente in das Gesamtbild ein. Nach ungefähr der Hälfte der Spieldauer, ein deutlicher Cut. Tempo rausnehmen, es wird bedächtig. Der Hörer wird nachdenklich…emotional. Ein starker Song!! „Suddenly“ schlägt ein bisschen in eine ähnliche Kerbe. Dabei spricht mich diese Nummer ehrlich gesagt nicht so an. Sicher nicht schlecht, aber das plätschert so vor sich hin…ist mir zu wenig. Sorry!

Wechselnde Stimmungen…

Ein Lied mit dem Titel „The battle“ weckt eigentlich andere Erwartungen. Aber ein Kampf muss halt nicht immer laut und wild sein. Hier erleben wir getragene Stimmung. Ich fühle mich ansatzweise an Passagen von GAME OF THRONES erinnert. Der Fokus liegt teils auf dem Piano, es gibt Streicher. Emotionales Spiel der E-Gitarre. Das ist ergreifend…leider kann Track 7 das Niveau nicht halten. Das ist mir zu dünn. Nichtssagend. Und das über 4 Minuten. Verzichtbar, würde ich sagen. Der nachfolgende Song bringt dann wieder Leben in die Bude! Flotte Drums mit proggigen Beats, Flitzefinger auf dem Griffbrett der E-Gitarre. Aber irgendwie verbreitet das Ganze auch eine Unruhe. Nicht so ganz meins.  

Nach einem gut 2-minütigen klavierorientierten Song kommen wir zum Ende des Albums. Da bekommen wir noch einen Rocker serviert. Naja ansatzweise. Der erkennbare Drumstil von Mark Zonder, Bassläufe. Dazu feine Arbeit an der E-Gitarre. Melodie, Gefühle werden transportiert. Gerade in den kurzen Momenten mit reduziertem Tempo. Ansonsten hat die Nummer Energie, reißt mit. Einer der stärkeren Momente auf diesem Release.

Das Fazit bei metal-heads.de

Wie lautet also letztlich das Fazit bei metal-heads.de zum aktuellen Release von Bassist Alberto Rigoni? Es gibt Höhen und Tiefen. Einzelne Songs sind richtig stark gelungen, aber es gibt leider auch deutliche Durststrecken. Insgesamt – vielleicht auch dank der hochklassigen Musiker, die involviert waren – hat das Album schon Niveau. Und Vieles ist ja am Ende auch Geschmackssache. Reinhören solltet ihr auf jeden Fall mal. Langweilig wird des eigentlich nicht, für Abwechslung ist gesorgt. Es sind halt – dem Thema geschuldet – ein paar ruhigere Passagen vertreten.

Hier könnt ihr das Release digital oder auch als CD käuflich erwerben. Klickt dazu auf diesen Link.

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Bildquellen

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Doc Rock

Meine erste Metal-Platte liegt lange zurück: LIVE AFTER DEATH von IRON MAIDEN war´s. Ansonsten fühle ich mich in der Progressive Metal-Ecke wohl!

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