G.O.T.H. – G.O.T.H. (bereits veröffentlicht)

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G.O.T.H. – Eine portugiesisch-amerikanische Formation

G.O.T.H. – Glam On Thy Hell – ist eine portugiesisch-amerikanische Gothic-Rock Band, die bereits 2005 von Sänger Ivan Prim in Lissabon gegeründet wurde. Das Sextett setzt sich aus dem bereits erwähnten Sänger Ivan Prim, der Sängerin Kate Prim, den beiden Gitarristen Julian Cifuentes und Christofer Dean, dem Schlagzeuger Zak Ali sowie der Bassistin Christina von Eerie (einer Profi-Wrestlerin) zusammen.

Das neue, selbstbetitelte Werk der Band wurde von den Eheleuten Prim im eigenen Studio produziert, umfasst dreizehn Songs und wurde am 08.07.2016 via Musicarchy/H’art veröffentlicht.

Hohe Erwartungen werden geschürt

Seitens der Promo-Firma verspricht man hypnotisierenden, atmosphärischen von weiblichen und männlichen Vocals geprägten Heavy-Goth-Rock-Sound, gepaart mit heftigen und verzerrten Gitarren, die im Kontrast zu den Gesangsmelodien stünden. G.O.T.H. entführe den zugeneigten Hörer in eine andere Dimension bzw. dunkle Welt, die sich thematisch um Liebe, Schmerz und Tod dreht.

Fazit zum Album

Leider kann die Promo-Firma die Versprechungen an den Hörer und Fan nicht ganz halten. Richtig ist, dass das Album von weiblichen wie männlichen Vocals in technisch guter Ausführung gepägt ist. Excellente Arbeit leisten auch die beiden Gitarristen Christofer Dean und Julian Cifuentes. Und auch die Rythmus-Sektion bringt eine starke Gesamtleistung. Hypnotisierendes will sich bei mir aber trotzdem auch nach dem zweiten Durchlauf der CD nicht einstellen. Es liegt nicht an der musikalischen Umsetzung, sondern meiner Meinung nach am schwachen Songwriting. Die Lieder plätschern vor sich hin und man hat den Eindruck, eine Maxi-Single mit Endlosschleife zu hören. Die Songs ähneln sich zu sehr in Aufbau und Struktur und es fällt sogar schwer die CD an einem Stück zu hören. Ein Wermutstropfen ist leider auch, dass Kate Prim zu sehr versucht, nach Amy Lee von Evanescence zu klingen.

Akzente setzt man lediglich mit den Songs „Embrace The Dawn“, „Burn“ und „Dark Silence“, die auch zugleich als Anspieltipps empfehle. Hier blitzt Qualität im Gesamtergebnis auf. Ich hoffe, die Band nimmt mir meine Kritik nicht zu sehr übel, aber bei den Fähigkeiten der einzelnen Musiker wäre hier deutlich mehr drin gewesen.

Cover und Tracklist:

G.O.T.H. - Cover

01. Chapter 1
02. G.O.T.H. (Glam On Thy Held)
03. Saint
04. Phoenix
05. Embrace The Dawn
06. Darkly In Candlelight
07. In Flames
08. Love And Death
09. Blackness
10. Broken
11. Burn
12. Dark Silence
13. Only One

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Bildquellen

  • G.O.T.H. – Cover: Amazon
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Mit einem Glockenschlag von AC/DCs "Hells Bells" hat 1980 alles angefangen, dann folgte der dreckige Rest in Form von Bands wie Iron Maiden, Venom, Accept und Exciter...long live the loud...

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