APPICE – Sinister (VÖ: 27.10.2017)

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APPICE – Sinister (VÖ: 27.10.2017)

Manchmal dauert es viele Jahre, bis es zu einer Zusammenarbeit kommt, die auf den ersten Blick schon lange naheliegend war. Wovon ich spreche? Ihr kennt den Drummer Carmine Appice!? Und auch sein ebenfalls hinter dem Schlagzeug arbeitender Bruder Vinny Appice ist euch ein Begriff!? Das dachte ich mir. Aber was würdet ihr sagen, wenn die beiden – mittlerweile seit über vier Jahrzehnten im Geschäft und 70 bzw. 60 Jahre alt – endlich einmal ein gemeinsames Album veröffentlichen.

Coole Idee? Dachte ich auch, als ich das gehört habe und deshalb habe ich mir ein Exemplar besorgt, um es mir für euch, die Leser von metal-heads.de näher anzuhören. Ich meine, beide sind schon sooo lange im Business und haben mit legendären Musikern in großartigen Bands (u.a. VANILLA FUDGE, OZZY OSBOURNE, ROD STEWART, BLACK SABBATH, DIO) getrommelt und bedeutende Alben aufgenommen.

Two drummers drumming…

Aber was kommt heraus, wenn man die Schlagzeug-Brüder zusammen in ein Studio steckt!? Die Frage habe ich mir gestellt und ich will schauen, wie die Antwort lautet. Ehrlich gesagt gibt es ja schon eine gemeinsame Scheibe. Das Live-Release „Drum wars – live“ von 2014. Aber eine Studioproduktion gemeinsam…das ist neu.

Das tolle bei den Songs ist, dass man GEMEINSAM trommelt. Also wir hören die Schlagzeug-Brüder im gleichen Track. Hammer! Geschrieben hat man die Stücke oft gemeinsam, einer der beiden Herren war aber immer beteiligt. Was erwartet uns musikalisch? Großartige Rockmusik, die nicht speziell auf die Drums fokussiert, aber bei dem Background achtet man natürlich besonders drauf.

APPICE – Sinister (VÖ: 27.10.2017)

Appice CD-Cover Sinister

Bei den Aufnahmen der 13 Tracks konnte man sich aber auf namhafte Mitstreiter als Unterstützung freuen. So ist auch für hochklassigen Gesang gesorgt, daneben tragen bekannte Musiker ihren Teil zu den Kompositionen bei. Am Keyboard sei beispielhaft Erik Norlander zu nennen, am Bass Tony Franklin. Die Vocals haben wir u.a. Jim Crean, Chas West und Paul Shortino zu verdanken. Auch wenn sich zahlreiche Sänger auf dem Release beteiligen, so wirkt der Gesang bzw. das ganze Material dennoch sehr homogen. Die Scheibe dreht sich in den letzten Tagen immer wieder in meinem Player. Das macht einfach Spaß.

Zum Ende BLACK SABBATH

Stilistisch würde man lügen, wenn man nicht immer wieder teilweise einige der oben erwähnten Bands (wie BLACK SABBATH) als Einfluss heraushören würde. Das Ganze endet damit, dass man als letzten Track „Sabbath mash“ der Herren Osbourne und Co. anstimmt. Ein cooles Finale.

 

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Bildquellen

  • Appice CD-Cover Sinister: Oktober Promotion
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Doc Rock

Doc Rock

Meine erste Metal-Platte liegt lange zurück: LIVE AFTER DEATH von IRON MAIDEN war´s. Ansonsten fühle ich mich in der Progressive Metal-Ecke wohl!

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