BONDED – „Into Blackness“ Review

Thrash Metal in Reinkultur

aus dem Ruhrpott, und zwar aus Dortmund. Direkt in meiner Nachbarschaft prügeln BONDED (Facebook) was das Zeug hält. Die Mitglieder rekrutieren sich zum Teil aus der nicht ganz unbekannten Band SODOM, die seit 2018 getrennte Wege gehen. Da wäre zum einen Gitarrist Bernd „Bernemann“ Kost und zum anderen Schlagzeuger Markus „Makka“ Freiwald,

Nach dem das neue Album „Into Blackness“ über mich hergefallen war, musste ich mich erst einmal sammeln und wieder zusammensetzen, denn die Platte hat mich zerfetzt. BONDED lassen einen kompromisslosen Angriff nach dem anderen auf Euch los! Leck mich fett! BONDED (Facebook) sind für mich die Thrash-Metal-Entdeckung der letzten Zeit. Dabei ist es nach „Rest In Violence“ schon das zweite Album der Band. Wie auch immer…. Das neue Album „Into Blackness“ ist einfach der Hammer oder eher gesagt eine rotierende Kreissäge, um alles kurz und klein zu häckseln.

Einfach nur brutal

gehen BONDED zur Sache. Freunde guter alter Thrash-Kultur werden ihre helle Freude haben. Und so sehr mir die neuen Alben von FLOTSAM & JETSAM auch gefallen, so schätze ich es nach wie vor, wenn es einfach nur roh und blutig zur Sache geht. Und das können BONDED zu 100 Prozent!

Der Opener „Watch (While The World Burns)“ schießt umgehend wie ein Projektil durch die Ohren. Massiv und druckvoll jagt der Song davon. Und das zornige abgefahrene Gitarrensolo ist genial. Der folgende Song „Lilith“ ist wie die Reinkarnation des Bösen prügelt sich in Euer Gehirn und wütet dort wie eine besessene Kreissäge. Das Ding rotiert wie Hölle und zerkleinert alles in kleine Fetzen. Und wenn man denkt, es könnte nicht schlimmer kommen, dann wird noch einmal nachgelegt und das Gitarrensolo fräst sich durch Eure Innereien. Keine Ahnung, wann ich das letzte Mal so geilen rohen Thrash-Metal gehört habe. Ein wahres Schlachtfest!

Keine eintönige Prügelei

Man könnte fast meinen, dass BONDED ihre Seele verkauft haben und dafür hat ihnen der Leibhaftige einen Mördersound verpasst. Die Songs prügeln sich nicht monoton durch die Musiklandschaft, sondern offenbaren so viel Varianz, dass es nicht in Langeweile ausartet. Aber es ist eben purer Thrash-Metal. Also erwartet keine großen Überraschungen. Trotz aller Vehemenz ist ein erfreulicher Anteil von Melodien vorhanden. Mit BONDED geht man gerne mit voller Energie über die volle Distanz von 11 Runden, denn es bleibt immer spannend und unterhaltend. Erholungspausen Fehlanzeige! Da bleibt kein Nackenwirbel auf dem anderen!

Die Welt ist am Arsch!

Der Albumtitel symbolisiert den Zustand der Welt, auf der wir leben. Und momentan ist es kein Zustand, auf den man stolz sein könnte. Die Entwicklung der menschlichen Zivilisation ist mehr als beunruhigend und da muss man gar nicht so weit wegschauen. Dementsprechend macht der Albumtitel „Into Blackness“ klar worum es geht. Die Songs von BONDED sind mit Wut im Bauch geschrieben und gehen mit ihrer Kritik schonungslos und unmißverständlich zur Sache. Dabei muss es nicht immer Vollgas sein. So ist der Song „Destroy The Things I Love“ ein langsam marschierender Stampfer, der ein mächtig fiese Ausstrahlung hat. Dafür feuert direkt im Anschluss der Song „Final Stand“ aus allen Rohren, und zwar im absoluten Zerstörungsmodus. Drummer Makka trommelt sich auf dem Album in einen wahren Rausch.

Melodien haben BONDED wie schon erwähnt auch im Magazin. Dies fällt besonders gleich bei Beginn der zweiten Single „Into The Blackness Of A Wartime Night“ auf! Der Song geht aufgrund der schönen Hooks gut ins Ohr und hat einen echt guten treibenden Groove. Die rohe heisere Stimme von Sänger Ingo Bajonczak passt zum rauen Sound wie die Faust aufs Auge.

Fazit

BONDED haben die Ruhrpottschmiede intensiv angeheizt, reinen harten Stahl zum glühen gebracht und auf dem Amboss die Waffe „Into Blackness“ geschmiedet. Die ist brutal scharf und schlägt gnadenlos zu. BONDED metzeln sich mit hammermäßigen 11 Songs unbarmherzig durch die Gehörgänge. Sie bleiben in ihrem Sound konsequent und verzichten auf Experimente. „Into Blackness“ ist aus einem Guß! Dies Album wird garantiert für Aufsehen sorgen.

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English review

Pure Thrash-Metal

from the so called „Ruhrpott“ in Germany, specifically from the town Dortmund. Right in my neighborhood, BONDED (Facebook) totally freaks out and thrash mercilessly. The members are partly recruited from the famous band SODOM, who have gone their separate ways since 2018. On the one hand there is guitarist Bernd „Bernemann“ Kost and on the other hand drummer Markus „Makka“ Freiwald.

After the new album „Into Blackness“ fell upon me, I first had to collect myself and put my pieces back together, because the record tore me apart. BONDED let loose one uncompromising attack after another on you! BONDED are for me the Thrash Metal discovery of the last time. After „Rest In Violence“ it is already the second album of the band. However…. The new album „Into Blackness“ is simply the hammer or rather a heavy sharp sword to chop everything short and small.

Brutally

BONDED go to the point. Friends of unrestrained Thrash-Metal will have their bright joy. And as much as I like the new albums of FLOTSAM & JETSAM, I still appreciate when it’s just raw and bloody to the point. And BONDED nailed this with 100 percent!

The opener „Watch (While The World Burns)“ immediately shoots through the ears like a projectile. Massive and powerful the song chases away. And the angry wacky guitar solo is ingenious. The following song „Lilith“ is like the reincarnation of evil beats itself into your brain and rages there like a possessed circular saw. The thing rotates like hell and shreds everything into small pieces. And when you think it couldn’t get any worse, it picks up again and the guitar solo mills through your insides. No idea when I last heard such awesome raw thrash metal. A true slaughterfest!

Not a monotonous brawl

One could almost think that BONDED have sold their soul and for that, the devil himself has given them a killer sound. The songs do not monotonously thrash their way through the musical landscape, but reveal so much variance that it does not degenerate into boredom. But it is just pure Thrash-Metal. So don’t expect any big surprises. Despite all the vehemence, there is a pleasing proportion of melodies present. With BONDED you run with full energy over the full distance of 11 rounds, because it always remains exciting and entertaining. Recovery breaks are missing! It is a true neck breaker.

The world is fucked!

The album title „Into Blackness“ symbolizes the state of the world we live in. And at the moment it is not a state to be proud of. The development of human civilization is more than disturbing and there is no need to look so far away. Accordingly, the album title makes clear what it’s all about. The songs of BONDED are written with anger in the belly and go with their criticism relentlessly and unmistakably to the point. But it doesn’t always have to be full throttle. So the song „Destroy The Things I Love“ is a slow marching stomper, which has a mighty nasty charisma. In contrast the following song „Final Stand“ fires hellishly. The mission is: Destroy everything! Drummer Makka drums himself into a real frenzy on the album.

However, BONDED also have melodies in the magazine. This is especially noticeable right at the beginning of the second single „Into The Blackness Of A Wartime Night“! The song goes because of the beautiful hooks well into the ear and has a real good driving groove. The raw husky voice of singer Ingo Bajonczak fits the raw sound perfectly.

Conclusion

BONDED have intensively heated the forge and hammered on the anvil the weapon „Into Blackness“ of pure hard steel. It is brutally sharp and strikes mercilessly. BONDED slaughter themselves with 11 songs mercilessly through the ears. They remain consistent in their sound and do without experiments. „Into Blackness“ is from one cast! This album is guaranteed to cause a stir.

You can order the album and merch here:

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Bildquellen

  • Cover: Century Media Records
  • BONDED – Into Blackness Cover+Infos: Photo, Logo-->Century Media Records
  • BONDED Titelbild-1: Century Media Records

Metalhead

Seit meiner Kindheit höre ich gerne Rockmusik. Es hat mit Gary Moore, Scorpions, Billy Idol, Bon Jovi, Dire Straits, AC/DC usw. angefangen, also quasi mit den Großen der 80'er und 90'er Jahre. Mit zunehmendem Alter ging der Musikgeschmack immer mehr auch in die härtere Richtung. So finden sich mittlerweile auch viele Core-Platten, so wie Black-und Death-Metal Kracher in meiner Sammlung. Daher bin ich in fast allen Bereichen des Rock und Metal unterwegs. Eine besondere Vorliebe habe ich für den Underground entwickelt, wo es richtig brennt und es viele hochklassige Bands gibt, die den Großen der Branche in nichts nachstehen, ganz im Gegenteil. In diesen Sinne: Stay tough, stay heavy!

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