CONTRA – False Gods (VÖ: 04.11.2016)

Contra – False Gods (VÖ: 04.11.2016)

Im Sommer sprach metal-heads.de mit Schlagzeuger Norman über die Band und das neue Album (das Interview dazu könnt ihr HIER nachlesen). Die erste Single „Avalanche“ überzeugte den einen oder anderen Redakteur und das Interesse für die Band war geweckt. Vor wenigen Wochen folgte dann ein Videointerview im Proberaum von Contra. In dem Beitrag stellten wir unter anderem die Kapelle sowie deren Mitglieder vor und sprachen auch, über das Debütalbum „False Gods“. Das Videointerview dazu findet ihr direkt hier, unter der Einleitung.

Nun liegt und das Album „False Gods“ welches am 04.November erscheint, vor und zirkuliert in der Anlage seine Runden. Wir haben genauer hingehört und präsentieren unseren Eindruck von dem Debüt, welches über One Life One Crew Records erscheinen wird. Nettes Side Fact, Marc Görtz (Gitarrist von Caliban) war hier als Sound Engineer tätig.

Die Band im Videointerview

„False Gods“ im Soundcheck

Mehr Metal als Hardcore? Oder doch mehr Hardcore als Metal? Diese (ironische) Gretchenfrage stellte sich die Band auch in unserem Videointerview. Was metal-heads.de zum Sound sagen kann: Der Hörer bekommt Metalcore der härteren Gangart direkt und schonungslos ins Gesicht gebrettert. Viele werden jetzt an Cleangesang im Refrain solcher  Bands wie Caliban oder As I Lay Dying denken. Weit, ganz weit, verfehlt. Jeder Track wird von Anfang bis Ende schön laut hinweg geshoutet.

Nach dem spannungsgeladenen Intro „Metum“ fängt das brutale Geballer in „The Storm“ an. „Crew Cult“, die nächste Videosingle der Band, vereint das Album recht gut. Schnell, hart, viele Wechselpassagen, bei dem Tempo die den Song spannend und am Leben halten. Zuletzt ein Frontmann, der sich die Seele aus dem Leib schreit.

Persönlicher Höhepunkt des Albums ist „Sinking Ship“. Wer beim erstmaligen hören denkt, der Song endet schlagartig, wird plötzlich von einer dicken Breakdown-Keule erfasst, die einen mit dem sinkenden Schiff in die Tiefe reißt. Jeder Moshpit darf sich jetzt schon Warmtanzen!

Man muss das Album mehrmals hören um die kleinen aber feinen Soundelemente wahrzunehmen, die mal hier und da zu hören sind und den Track aufpeppen. Die Band macht es recht geschickt mit der Wahl der drei Skits. Man findet ein Intro, welches Spannung aufbaut und das Album einläutet. Ein Prelude, das nach den ersten Songs die Luft aus den Segeln nimmt und einem Zeit zum Durchatmen gibt. Zuletzt das Outro „Frustra“, welches die Platte abschließt.

Das metal-heads.de Fazit

Obwohl es sich um ein Debutalbum handelt (selbst produziert!), merkt man sehr schnell die musikalische Reife und Erfahrungen der Mitglieder, die in Bands wie Copykill, Fallbrawl, Deadsoil, Caliban, Reduction oder auch In Blood We Trust gespielt haben. Statt eine Kopie der vergangenen Bands zu sein, gehen Contra sehr offensiv ans Werk und kreieren sehr gelungen ihren eigenen Stil und Sound. Wer Bock hat auf ein starkes Debüt und die Boxen seiner Anlage durchpusten möchte, der sollte sich „False Gods“ zulegen!

Cover & Tracklist

Contra - False Gods Cover

1. METUM (Intro)
2. THE STORM
3. CREVV CULT
4. SEXSATAN
5. SINKING SHIP
6. MUTINY
7. RHOMBUS OF POWER
8. AVALANCHE
9. TENEBRIS (Skit)
10. WHEN THE DAYS ARE DARK
11. SCALLYWAGS
12. FRUSTRA (Outro)

HIER könnt ihr euch die neue Platte vorbestellen.

NEWSLETTER. FREITAGS. KOSTENLOS.

Bildquellen

  • Contra – False Gods Cover: OLOC / Contra
Kjo

Kjo

Die Basis für den Lärm den ich heute höre, legten in meiner Kindheit Elvis und The Rolling Stones. Beide Künstler sind „always on my mind“.

Das könnte Dich auch interessieren …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

elf − 5 =