Doll Skin – „Love Is Dead And We Killed Her“

Doll Skin 720x340

Im Frühling diesen Jahres haben Doll Skin ihren Wechsel zu Hopeless Records bekanntgegeben. Am 28. Juni 2019 erschien ebenda mit „Love Is Dead And We Killed Her“ das neueste Album der Riot Grrrl Gruppe. Für die Aufnahmen waren Mike Green und Will McCoy zuständig. Doll Skin wollen mit ihrer neuen Platte die Stimme derjenigen sein, die sich fühlen also ob sie nicht gehört werden. Die Single „Mark My Words“ setzt da schon mal ein Ausrufezeichen, aber seht selbst:

 

Doll Skin – don’t cross their path

Der Opener „Don’t Cross My Path“ beginnt noch irreführend ruhig, um dann zu explodieren. Kraftvolles Drumming, gutes Riffing und eingestreute Growls markieren einen guten Einstieg. Der folgende Titelsong zeigt eine schöne Mischung aus Punk und Alternative und einem poppigen Refrain. „Mark My Words“, die erste Single, konntet ihr ja schon oben im Video begutachten. Ein radiotaugliches Stück mit einem Chorus, der ins Ohr geht. „No Fear“ ist wirklich nicht zu fürchten und tendiert in Richtung Pop-Punk und ist mir schon eine Spur zu gefällig. Bei „Outta My Mind“ ist zumindest wieder mehr Power dahinter, wie ihr im folgenden Video selber sehen und hören könnt:

 

Doll Skin zeigen ihre Zähne

„Ink Stains“ setzt den Weg fort. Power kombiniert mit poppigen Chorus. Das gefällt mir auf jeden Fall besser. „Nasty Man“ behandelt ein leider immer wieder aktuelles Thema. Berühmtheiten die ihre Macht und Ansehen missbrauchen. Bei „Your Idols Are Dying“ kann ich mir direkt bildlich vorstellen, wie der Song live abgeht und das Publikum den Refrain zurückbrüllt. Zu „Empty House“ gibt es ebenfalls ein Video und auch das ist ein Song, der auf der Bühne sicher gut funktioniert. „When They Show Their Teeth“ rockt richtig und zeigt die wilde Seite von Doll Skin, die mir so am besten gefallen. Mit „Homesick“ ist dann schon Schluss. Schöne Gesangsharmonien treffen auf wilde Musik, eine gelungene Kombination.

 

Doll Skin – zwischen wild und poppig

Doll Skin lassen mich mit „Love Is Dead And We Killed Her“ ein wenig zwiegespalten zurück. Songs wie der Opener gefallen mir richtig gut. Da kombinieren Doll Skin wunderbar ihre Wildheit und rohe Ungezügeltheit mit poppigen Elementen. Lieder wie „No Fear“ sind mir persönlich dann doch zu gefällig. Ein Pluspunkt auf der anderen Seite dann wieder die Lyrics. Doll Skin nehmen kein Blatt vor den Mund. Das ist etwas, was ich sehr mag. Auf jeden Fall ist „Love Is Dead And We Killed Her“ ein gutes Pop-Punk Album mit gelegentlichen ungezügelten Ausbrüchen geworden. Wer Bands wie Stand Atlantic oder Roam mag,  dem werden auch Doll Skin gefallen. Ab September werden sie auch bei uns live unterwegs sein und ich bin schon gespannt wie sie sich auf der Bühne präsentieren werden.

Doll Skin – Line-Up, Kontakt und Tourdaten

Sydney Dolezal – Gesang, Gitarre
Meghan Herring – Schlagzeug, Gesang
Alex Snowden – Gitarre, Background Gesang
Nicole Rich – Bass, Background Gesang

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03.09.2019 – München, Feierwerk
05.09.2019 – Berlin, Cassiopeia
06.09.2019 – Leipzig, Naumann’s
07.09.2019 – Hamburg, Headcrash
08.09.2019 – Köln, MTC

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Bildquellen

  • Doll Skin 720×340: Hopeless Records
soundchaser

soundchaser

Angefangen hat es mit einer Kassette die ich von einem Kumpel bekam mit Running Wilds "Port Royal" und "Abigail" von King Diamond. Seitdem hat es mich nicht mehr losgelassen...

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