EXIST IMMORTAL – „Exist immortal“ (VÖ: 14.10.2022)

Albumcover EXIST IMMORTAL - Beitragsbild

EXIST IMMORTAL – „Exist immortal“ (VÖ: 14.10.2022)

Die Zugangswege zu neuer Musik sind ja recht unterschiedlich. Wie ich auf diese Band gestoßen bin, fragt ihr euch? Ich habe das Video zu „Flare“ gesehen…es immer wieder angeschaut. Und da wollte ich einfach mehr…so einfach. In wenigen Tagen ist es nun soweit. Denn am Freitag veröffentlichen EXIST IMMORTAL das gleichnamige Album mit 11 Tracks über Seek & Strike. Was der Fünfer aus dem Südosten von England da für uns bereit hält, erfahrt ihr jetzt hier bei metal-heads.de und für Fans der Progressive Metal Szene sollte es interessant werden. Daher wollen wir mal näher auf die Musik auf der neuen Scheibe eingehen.

Wobei…klassischer Prog Metal ist es nicht, was die Herren von der Insel da abliefern. Man hört Metalcore heraus, progressiv ist es aber auch jeden Fall auch. Was soll das ganze Schubladendenken. Es muss Lust auf mehr machen und ob das passt, entscheidet der Hörer. EXIST IMMORTAL starten mit dem Eröffnungssong direkt energiegeladen durch. Melodisch, aber auch mit kraftstrotzenden Drums. Teils wie ein reinigendes Gewitter. Der packende Gesang von Meyrick de la Fuente, der zwischen gesungenen Parts und Growls pendelt. Wow!

EXIST IMMORTAL – „Exist immortal“ (VÖ: 14.10.2022)

Mit „Signal fire“ schlägt man in eine ähnliche Kerbe. Auch hier melodieorientierte Arrangements, passend eingesetzte Tempowechsel. Die Gitarrenfront mit Kurt Valencia und Mikey Gee sorgt für Harmonien und ansprechende Soli. Heavy Riffs halten dagegen. Über den dritten Song des Albums hatte ich mich anfangs schon ausgelassen. Ich weiß gar nicht, was es im Detail ausgemacht hat, der hat mich einfach gepackt. Schaut euch das Video an…dann solltet ihr mich verstehen.

Ich denke, einen Schmusekurs werden wir bei dieser Band nicht erwarten können. Aber mit Nummern wie „Shelter“ zeigt die britische Truppe, dass man sich auch etwas zurücknehmen kann und es auch mit eher gemäßigten Kompositionen klappt. Melodie statt Vollgas. Auch das gefällt. Bei „White noise“ tritt dann etwa Drummer Charlie Bines wieder mehr in den Fokus. Der sorgt für ordentlich Drive und bildet so etwas wie einen Gegenpart zu der eher melodischen Ausrichtung der Saitenfraktion. Die Vocals zeigen sich variabel, von harmonisch bis heftig.

Albumcover EXIST IMMORTAL

Track 6 erinnert etwas an „Flare“, eingängig und weniger Härte. Wollen wir es Verschnaufpause nennen!? Auf jeden Fall gut anzuhören. Eingängigkeit bekommen wir auch bei „On the wire“. Wobei es auch ordentlich zur Sache geht, das Ganze aber im Wechsel mit ruhigeren Passagen, die innehalten lassen. Bei „Trapped inside“ verstört der Beginn irgendwie, aber schon bald ist man wieder in der Spur und zeigt sich von der Seite, die wir von den anderen Songs kennen. Auch der zehnte Track hält nicht wirklich Überraschungen bereit. Aber muss ja auch nicht sein…hier das Video dazu:

Der Rausschmeißer macht seinem Namen alle Ehre. Volles Brett. Hier dominiert die Heavyness. Darf ja auch mal sein. Dennoch findet auch eine gewisse melodische Seite ihren Platz.

Das Fazit zum neuen EXIST IMMORTAL-Release bei metal-heads.de

Welches Fazit kann man also nach der Beschäftigung mit dem Material des neuen, selbst betitelten Albums von EXIST IMMORTAL ziehen? Der Song, der mich auf das Release aufmerksam gemacht hat, ist echt großartig und gefällt mir auch nach dem x-ten Hören! Aber auch einige andere Songs auf dem Release sind ansprechend und ein Hörgenuss. Kraftvolles Schlagzeugspiel, melodieorientierte Gitarren, variabler Gesang. So progressiv finde ich das Material gar nicht. Aber ist ja nicht schlimm. Insgesamt finde ich, ist es ein bisschen viel „Ähnlichkeit“. Die Songs heben sich wiederholt kaum voneinander ab. Da wären ein paar Highlights nett gewesen. Aber qualitativ ansonsten auf jeden Fall ok! Light up the flare!

Mehr zur Band gibt es hier.

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Bildquellen

  • Albumcover EXIST IMMORTAL: Hold Tight

Doc Rock

Meine erste Metal-Platte liegt lange zurück: LIVE AFTER DEATH von IRON MAIDEN war´s. Ansonsten fühle ich mich in der Progressive Metal-Ecke wohl!

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