FOURTH CIRCLE – „Elements“ (VÖ: 29.10.16)

Fourth Circle Band

Bei FOURTH CIRCLE handelt es sich um eine französische Symphonic Metal Band, die 2001 gegründet wurde und die sich nach einem Abschnitt aus Dantes „Inferno“ benannt hat. Mit „Elements“ präsentiert uns der Fünfer sein zweites Album. Da ich das Erstlingswerk „Lifetimes“ nicht kenne, betrat ich mit diesem Album musikalisches Neuland und war entsprechend gespannt, was uns hier geboten wird.

Symphonic Metal à la francaise

Ich muss zugeben, dass ich zunächst etwas skeptisch war. Female Fronted Symphonic-Metalbands schießen ja in letzter Zeit wie Pilze aus dem Boden und nur in wenigen Fällen wird wirklich etwas Neues oder qualitativ Hochwertiges geboten. Kann sich die Truppe um Frontfrau Audrey Adornato im Umfeld solch starker Bands wie Nightwish, Within Temptation, Epica oder Delain tatsächlich behaupten? Die nächsten gut 61 Minuten werden zeigen, ob die Franzosen den Finnen und Niederländern Paroli bieten können.

Wahnsinns-Stimme, Power und viel Abwechslung

Nach dem in diesem Genre üblichen instrumentalem und stimmungsvollen Intro „Write Your Own Story“ geht es mit „Take“ gleichmal richtig gut los. Ein starker, super gesungener Symphonic-Metal Track, wie er im Lehrbuch steht. Mit „Water’s Child“ folgt ein Nackenbrecher erster Güte und sämtliche Skepsis ist wie weggeblasen. Was Fourth Circle hier präsentieren, ist wahrlich Symphonic-Metal erster Güte. Ob eher ruhig, wie bei der Hammer-Ballade „These Walls“, die nicht nur fantastisch gesungen ist, sondern auch noch mit einem tollen Gitarrensolo begeistert oder brachial wie bei „Signals, einem epischen Kracher mit Growls und brutalen Gitarrenriffs, FOURTH CIRCLE können auf ganzer Linie überzeugen.

Mal Nightwish und mal Epica

Audrey Adornato hat eine überaus kräftige Stimme, die sie sehr variabel einsetzt, sämtliche Musiker (Bandvorstellung am Ende dieser Review) machen einen prima Job und die Songs sind sehr abwechslungsreich. Während es teilweise eher in Richtung Nightwish geht, scheinen an anderer Stelle eher Epica Pate gestanden zu haben. So kreiert die Band letztendlich ihren eigenen Stil.

Klare Kaufempfehlung für Genre-Fans

FOURTH CIRCLE präsentieren mit „Elements“ ein saustarkes Album, bei dem Fans des Genre Symphonic Metal unbedingt zugreifen sollten. Neben den oben angesprochenen Titeln möchte ich noch das sehr abwechslungsreiche „Beyond Death“, das dem Thema entsprechend düster und heavy beginnt, ruhige sowie moderne Elemente beinhaltet, hervorheben. Am Ende wartet noch ein weiteres Highlight. Nach „The Tale“, das mit einem gesprochenen Text zur Musik aufwartet, geht es nahezu übergangslos mit „Sleepless Son“ weiter. Der mit fast 7 Minuten längste Song des Albums ist ein epischer Titel à la Epica, der noch mal das volle Spektrum der Band (inkl. Growls und grandiosem Gesang) zeigt.

Cover und Tracklist

Fourth Circle Elements

01. Write your own Story
02. Take
03. Water’s Child
04. These Walls
05. From Moon
06. Iron Drops
07. Signals
08. Beyond Death
09. Crossing the Air
10. In the Dark
11. Seducing
12. The Tale
13. Sleepless Son

FOURTH CIRCLE sind:

Audrey Adornato (Vocals)
Maxime Boriolo (Lead Guitar)
Olivier Keller (Keyboards, Arrangements)
Cédric Noël (Bass)
Julien Blanchet (Drums)

Mehr Infos zur Band findet ihr HIER!

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Bildquellen

  • fourth-circle-elements: Amazon
  • fourth_circle_band: carrycoal

Uwe

Fast 35 Jahre als Metal-Fan hat es gebraucht, bis ich es endlich geschafft habe, ins heilige Metal-Land nach Wacken zu kommen! Auf diese Weise erleuchtet, hoffe ich auf mindestens noch 50 Jahre Musik "Louder Than Hell"!

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