Grand Massive – III – richtig gutes Material aus Deutschland

Grand Massive - III

Ursprung und Geschichte

Grand Massive kamen im September 2016 mit ihrem Album III um die Ecke gerockt und wollten damit so richtig durchstarten. Die deutsch-schwedische Freundschaft gibt es seit 2008 und hat ihre Wurzeln in Deutschland. Den Startschuss gaben zu dieser Zeit Jochen Boellath (ex-Duster69) und Jürgen Lobinger (ex-Cursed). Die beiden fanden in Toby Brandl (ex-Commander) und Holger Stich (ex-Red Tape Parade) schnell erste Kumpanen um die Band ins Rollen zu bringen.  Der schwedische Einfluss fand dann im rekrutierten Sänger Tony Hermansen seine Stimme.

Nachdem das erste Demo unter professionellen Bedingungen bereits im Gründungsjahr 2008 im Sack war, ergab sich 2009 schon der erste fette Gig. Grand Massive waren im August 2009 beim legendären Wacken Rocks South – Festival dabei. Auf der Wet-Stage gaben sie zusammen mit Slayer, Volbeat, In Extremo uvm. ihr erfolgreiches Open Air Debut.

Grand Massive Heute

Mittlerweile bei Metalville gelandet produzierten Grand Massive 2009 ihr Erstlingswerk I zuzsammen mit Downfall Records. Lange 6 Jahre später kam unter der Haube von 7 Hard das Nachfolgewerk II auf den Markt. III ist somit der nächste Streich, den  Grand Massive unter folgender, aktueller Besetzung eingespielt haben:

Alex Andronikos – Gesang
Peter Wiesenbacher – Gitarre
Jochen Boellath – Gitarre
Toby Brandl – Bass
Minke Malte – Schalgzeug

Das Album

Mit 32 Minuten Spielzeit und insgesamt 7 Titeln ist die Scheibe ein echter Shortplayer. Die Mischung zwischen Hard-Rock, Metal macht dabei sofort Lust auf mehr. Liebhaber der Stoner- und Doom-Szene kommen ebenfalls auf ihre Kosten. Kraftvoller, durchdingender Gesang gepaart mit stark verzerrten, tief gestimmten Gitarren geht einfach immer!

Nach kurzem Intro scheppert Deliver Me sofort los. Eine harmonische Gesangseinlage durchbricht den ersten harten Einstieg, um mit dem Refrain gleich wieder Fahrt aufzunehmen.   In der zweiten Songhälfte buhlen Schlagzeug und Sologitarre um die Aufmerksamkeit. Ein sehr guter Start!
Weiter geht es mit Power Of The Gods. Der Stil wechselt etwas in Richtung Doom ohne dabei an Fahrt zu verlieren. Spätestens jetzt ist man angekommen in der Welt von Grand Massive – „From birth to death to life!“ YEAH!
Mit genialem Riff startet der etwas ruhiger anmutende Song Taurus. Etwas weniger aggressiv aber sehr bestimmend unterstütz die Stimme von Alex Andronikos die vordergründigen Gitarren. Taurus erinnert mich an altes Soundgarden Zeug. Genial!

Überraschung

Ups! Hatte ich überlesen, dass der gute alte Glenn als Gastsänger mitwirkt?
Horseman überrascht in bester 80er Jahre- Danzig Manier. Ein kleiner Ausreißer auf dieser Scheibe!
Mein persönliches Highlight liefern Grand Massive mit dem nächsten Song. The Hunter reißt dich sofort wieder mit aus der zuvor erzeugte Ruhe. Gerade aus, ohne Schnörkel, direkt in dein Gesicht!
Massive Of The Sun läutet den Endspurt ein. Der vorletzte Song kommt richtig dunkel daher, überrascht aber gleichzeitig mit skurriler Synthi-Einlage. Der Break zum 2. Teil des Songs lässt durchaus einen Vergleich mit Black Sabbath´s  – 13 zu. Einfach gut!
Wie indianische Kriegstrommeln läutet das Schlagzeug zur letzten Runde. Souleaters ist mit 6:18 Minuten das längste Stück von III. Nicht ganz so druckvoll lassen Grand Massive ihr neues Album mit diesem Hard-Rock-Song ausklingen.

Sehr gut und weiter so Grand Massive! Wir wollen mehr davon – schnell!

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Bildquellen

  • Grand Massive – III: amazon.de
SCUMBAG

SCUMBAG

Von AC/DC bis ZZ-Top und wieder zurück. Meine Vorlieben liegen im Stoner Rock Segment. Monster Magnet, Clutch und Pothead werden dabei immer wieder gerne gehört.

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