METALLICA – „…and justice for all“ (Remastered) (VÖ: 02.11.2018)

METALLICA ...and justice for all Foto 3-CD-Set

METALLICA – „…and justice for all“ (Remastered) (VÖ: 02.11.2018)

Wenn man daran denkt, dass man damals schon „dabei“ war, wenn auch erst zarte 17 Jahre alt, dann merkt man eindrucksvoll, dass die Zeit nicht still steht. Die Rede ist von der aktuellen Veröffentlichung aus dem Hause METALLICA. Es handelt sich – ziemlich genau 30 Jahre nach dem ursprünglichen Releasedatum (also quasi zum Geburtstag) – um das Wiederauferstehung von „…and justice for all“. Allerdings in einer remasterten Version und je nachdem, für welche Version ihr euch entscheidet, bekommt ihr (wir haben euch bereits darüber hier bei metal-heads.de informiert) eine ganze Menge an Bonus-Features (was aber auch teilweise seinen stolzen Preis hat).

Eine Menge Bonusmaterial zum 30. Geburstag

Das Album mit der Justicia auf dem Cover ist vielleicht eines der wegweisenden Studioreleases der Band von der amerikanischen Westküste. Es fällt schwer, einen einzelnen Song hervorzuheben, so hoch ist die Qualität und vielseitig ist das Material auch. Für mich – aber das ist nun einmal eine sehr persönliche Ansicht – ist „One“ einer der stärksten Tracks auf diesem Album.

Darum hier noch das Video dazu in der Version mit den Filmausschnitten:

Jetzt hatte ich vorab die Gelegenheit in einen Teil der Songs hineinzuhören und schon jetzt dürft ihr euch freuen. Auf der einen Seite haben wir halt die Tracks von damals, beginnend mit dem amtlichen Opener „Blackened“ und gefolgt von dem sich düster und bedrohlich aufbauenden „Eye oft he beholder“. Das hat schon damals funktioniert und es haut heute nicht weniger rein. Stark. Aber da war ja auch kaum eine Verschlechterung zu erwarten. Kann man also getrost einen Haken dran machen.

Interessant ist ja für Fans in der Regel die Veröffentlichung von Live-Material. Da sind METALLICA in den vergangenen Jahren ja ziemlich weit vorne mit ihren Aktivitäten und bieten teils von jedem Konzertabend einen Live-Mitschnitt an. Wo die Band heute steht ist keine Frage. Ticketpreise von über 100,- Euro schrecken nicht ab und so sind auch Stadionkonzerte heutzutage in wenigen Stunden komplett ausverkauft. Aber spannend ist ja ein Blick auf früher. Da war Alles besser…sagen die einen. Naja, das möchte man so pauschal sicher nicht unterschreiben. Anders war´s auf jeden Fall.

METALLICA live – 2018 eine Macht und was war 1989???

METALLICA sind live anno 2018 eine Macht. Wenn man sich die qualitativ hochwertig gefilmten Auftritte heute anschaut, die aufwendige Produktion der Shows mit megagroßen LED-Flächen und ausladenden Bühnen bis weit in die Menge hinein. Frontmann James Hetfield hat eine Ausstrahlung und die basiert auf einer jahrzehntelangen Geschichte (on and offstage).

Ihr wollt wissen, wie METALLICA damals klangen, im Jahr 1989 bei einem Konzert in Seattle? Könnt ihr bekommen. Was bekommen wir geboten? Live-Footage vom „…and justice for all“-Album, gemischt mit Tracks von den „Ride the lightning“- und „Kill ´em all“-Scheiben. Deutlich roher als heute, aber nicht weniger kraftvoll. Nicht so geschliffen, natürlicher und absolut mitreißend. Die Ansagen enthalten noch deutlich häufiger das F-Wort und andere „böse Ausdrücke“, z.B. als Mr. Hetfield „die Nachbarn“ ärgern will…Gitarrensolo und ein Solo vom damaligen Bassisten Jason Newsted. Alles dabei. Back in time!

Auf der „extended version“ bekommen wir auf einer dritten CD noch Demos und Rough Mixes. Diese lagen mir leider nicht vor und so kann ich dazu keine Aussage treffen. Aber ganz ehrlich: das Material was ihr bis dahin schon bekommt, lohnt den Preis. Und dann ist der dritte Silberling noch eine nette Dreingabe.

Absolute Kaufempfehlung – das ist Kult!

Fazit: Pflichtkauf!!

 

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Bildquellen

  • METALLICA …and justice for all Foto 3-CD-Set: www.amazon.de
Doc Rock

Doc Rock

Meine erste Metal-Platte liegt lange zurück: LIVE AFTER DEATH von IRON MAIDEN war´s. Ansonsten fühle ich mich in der Progressive Metal-Ecke wohl!

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