Sinaya – brasilianisch brachial mit „Maze Of Madness

Sinaya

Mitten ins Sommerloch veröffentlichen Sinaya am 10. August 2018 via Brutal Records ihr Debüt „Maze Of Madness“. Aufgenommen wurde die Platte im Mr. Som Studio, produziert von Marcello Pompeu und für Mixing und Mastering war Heros Trench zuständig. Aber Death Metal aus dem sonnigen Brasilien? Und dann noch von Frauen… Kann das was sein? Ich war ziemlich überrascht, als ich hörte was da aus den Boxen schallte. Warum? Na, schaut einfach mal das Video zu „Abyss To Death“ und die Details verrate ich euch danach.

 

Sinaya – kraftvoll, klar und böse

Los geht es mit „Life Against Fate“ und was direkt auffällt ist die gute Produktion. Kraftvoll und klar knallt es aus den Boxen. Man hört trotz der bösen Vocals, das hier eine Frau am Werke ist, trotz Growls ist die Stimmlage etwas höher als man es sonst gewohnt ist. Aber der Song selber ist eine Mischung aus Death und Thrash und geht super nach vorne. Ein amtlicher Einstieg! „Abyss To Death“ gab es ja schon oben im Video und mir gefallen hier besonders die langsameren und melodischen Zwischenparts. Alles andere als Schmerzen verursacht „Always Pain“. Obwohl wer sich hier nicht die Rübe runterschüttelt, bei dem ist was verkehrt. Tolles Drumming! „Bath Of Memories“ wartet  mit ein paar überraschenden Basslinien auf und im Geiste sehe ich schon sich hockreckende Fäuste beim Refrain. Nach der Hälfte wird das Tempo nochmals deutlich angezogen. Live sicher ein Kracher!

 

Sinaya versetzen die Massen in Panik

In Panik geraten bei „Crowd In Panic“ wohl eher die Nicht Metaller. Den Headbanger wird es freuen, was er hier zu hören bekommt. Die bösartig zurückgenommenen langsamen Parts geben zum Glück Gelegenheit zum Ausruhen. Die Growls von Mylena kommen bei „Infernal Sight“ noch eine Ecke aggressiver und böser rüber, aber sonst geht der Song nicht so gut ins Ohr wie der Rest. Ein paar (versteckte) Doom-Einflüssen offenbaren Sinaya mit „Deep In The Grave“ und mir gefällt es sehr gut, dass es nicht nur Vollgas auf die Fresse gibt. Ein „langsamer“ Song zwischendurch zur Erholung ist nicht verkehrt und sorgt auch für die nötige Abwechslung. Abgerundet wird das Debüt durch „Buried By Terror“ zu dem es das obige Video gibt und in dem Sinaya noch einmal ihr musikalisches Können zeigen. Die Gitarren sind scharf und melodisch und das Schlagzeug liefert ein grooviges Fundament.

Sinaya – kaufen, kaufen, kaufen

Ich hatte keine großen Erwartungen an „Maze Of Madness“, aber umso überraschter und beindruckter war ich schon nach dem ersten Hören. Eine glasklare und brutaleSinaya Maze Of Madness Cover Produktion. Ein Quartett das verdammt tight und brachial klingt. Sinaya prügeln sich in 37 Minuten durch die acht Songs, dass es eine wahre Freude ist. Stilistisch würde ich das Ganze als eine Mischung aus Death und Thrash Metal mit einer ordentlichen Portion Groove beschreiben. Das Schlagzeug geht unheimlich nach vorne und die Gitarren sind zwischendurch schön melodisch. Und das gefällt mir besonders, denn so gibt es genug Abwechslung um nicht zu eintönig zu sein. Also für Freunde des extremen Metal eine klare Kaufempfehlung und für mich eines der besten Debüts aus dem Genre. Und wenn es genug Leute kaufen, kommen die Damen vielleicht auch mal nach Europa und wir können Sinaya live erleben. Also, schnell über den Link unten „Maze Of Madness“ ordern und die Daumen drücken.

Sinaya – Line-Up und Kontakt

Mylena Monaco – Gesang und Gitarre
Renata Petrelli – Gitarre
Bruna Melo – Bass
Cynthia Tsai – Schlagzeug

Mehr Infos und Videos findet ihr auf der Homepage von Sinaya oder ihr besucht sie einfach mal bei Facebook.  Noch mehr interessante News, Reviews und Konzertberichte bekommt ihr, wenn ihr unseren kostenlosen Newsletter abonniert oder uns bei Facebook folgt. Auf unserem YouTube Channel findet ihr neben Unboxing-Videos viele Interviews mit Größen wie Saxon oder Paradise Lost. Schaut mal rein.

NEWSLETTER. FREITAGS. KOSTENLOS.

Bildquellen

  • Sinaya Maze Of Madness Cover: Brutal Records
  • Sinaya 720×340: Brutal Records
soundchaser

soundchaser

Angefangen hat es mit einer Kassette die ich von einem Kumpel bekam mit Running Wilds "Port Royal" und "Abigail" von King Diamond. Seitdem hat es mich nicht mehr losgelassen...

Das könnte Dich auch interessieren …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

2 × 5 =