NACHTSCHATTEN-Leuchtfeuer EP-VÖ 06.03.2020

Mächtiger deutscher DEATH-Metal-Dampfer!

Die Karlsruher Band NACHTSCHATTEN hat 2015 ihr beachtliches Debutalbum „Prolog“ veröffentlicht, welches schon eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat, dass hier ordentlich Dampf im Kessel ist. NACHTSCHATTEN wurden von der Presse gelobt und sie konnten dieses Album mit Erfolg auf den Live-Bühnen präsentieren, wo sie gebührend gefeiert wurden. Jetzt folgte am 06.03.2020 die Veröffentlichung von „Leuchtfeuer“. Leider kam ihnen die Corona-Krise in die Quere. Gerade als beliebte Live-Band ist so ein Tourausfall eine schwarze dunkle Zeit. So warten wir sehnsüchtig auf ein rettendes…

Leuchtfeuer.

Es leuchtet, es brennt und es wird auch Euch entzünden, wenn Ihr auf knallharten deutschsprachigen DEATH-Metal steht. Die EP umfasst sechs Lieder, die es allesamt ordentlich in sich haben. Mit NACHTSCHATTEN ist kein romantisches Date im Zweierruderbötchen auf einem Waldsee oder ein gemütlicher Segeltörn am Gardasee zu machen. Hier befindet man sich auf einem gewaltigen Öltanker, also nichts mit Entspannung und Relaxing. Hier wird körperlich malocht und es wird sich schmutzig gemacht. Der markante Sound ist…

abseits von jedem Mainstream…

…und der mächtige Metal-Dampfer stampft mit kraftvollem Motor durch das dunkle stürmische Meer mit seinen meterhohen Brecherwellen. „Leuchtfeuer“ sorgt mit seinem frischen neuen Sprit in Form der aktuellen Songs weiterhin für ausreichend Power, um in der stürmischen See zu bestehen. Der Wiedererkennungswert ist nicht zuletzt dank der markanten Stimme des Sängers sehr hoch. Die Stimme kommt so richtig rau und ruppig daher, geht durch Mark und Bein. Cleane Gesangslinien sind hier nicht angesagt. Ich persönlich fände ein wenig mehr Varianz in dem Bereich aber gar nicht so verkehrt und würde für mehr Abwechslung sorgen. Daniel Wengle glänzt dafür mit einer sehr verständlichen deutlichen Aussprache. Dies habe ich angesichts der hochwertigen Texte als sehr positiv empfunden. Man fühlt sich wie in einem gut geschriebenen Roman, der von bildhafter Sprache lebt und die Fantasie beim Leser anregt. Genauso ergeht es dem Hörer bei NACHTSCHATTEN. Es sind spannende Geschichten, die von einem…

gewaltigen Sound…

…getragen werden. Die Mannschaft hat ihren Dampfer voll im Griff. Man darf sich auf wuchtige Drums freuen, die wie riesige Kolben des Dieselmotors bei einem Öltanker den Sound befeuern. Die Gitarren sind bester Dieselsprit und setzen den Motor mit kernigen Riffs unter Feuer. Die Gitarrensoli sind heiße Funken, die sofort zünden und von allererster Kajüte sind. Der fette Bass schmiert den Motor wie hochwertiges Öl, damit alles rund läuft. Wenn man Vergleiche mit schon länger bestehenden Bands ziehen möchte, dann würde ich es im Großen und Ganzen beispielsweise dem Sound von FINSTERFORST zuordnen.

Fazit

NACHTSCHATTEN gehen mit „Leuchtfeuer“ ihren Weg konsequent und kompromisslos weiter. Durch die sehr markante kraftvolle Stimme von Daniel Wengle entsteht ein hoher Wiedererkennungwert. Zusammen mit den Songs vom Debütalbum hat man jedenfalls schon mal ein Set durchschlagsstarker Songs parat, um live weiter durchstarten zu können. Man darf gespannt sein, an welche Ufer es die Mannschaft noch verschlägt.

Verspiegelte Gläser

Wer sich von der Energie und eindrucksvollen Erscheinung schon mal ein Bild machen möchte, der sehe sich dieses Video von „Verspiegelte Gläser“ mal an….

http://www.nachtschatten-band.com

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Bildquellen

  • Bandfoto_2018_klein: Nachtschatten, Label: Fastball Music
  • NACHSCHATTEN_DIGIPACK: Nachtschatten, Label: Fastball Music

Metalhead

Seit meiner Kindheit höre ich gerne Rockmusik. Es hat mit Gary Moore, Scorpions, Billy Idol, Bon Jovi, Dire Straits, AC/DC usw. angefangen, also quasi mit den Großen der 80'er und 90'er Jahre. Mit zunehmendem Alter ging der Musikgeschmack immer mehr auch in die härtere Richtung. So finden sich mittlerweile auch viele Core-Platten, so wie Black-und Death-Metal Kracher in meiner Sammlung. Daher bin ich in fast allen Bereichen des Rock und Metal unterwegs. Eine besondere Vorliebe habe ich für den Underground entwickelt, wo es richtig brennt und es viele hochklassige Bands gibt, die den Großen der Branche in nichts nachstehen, ganz im Gegenteil. In diesen Sinne: Stay tough, stay heavy!

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