NO RETURN-Live XXX-Review deutsch

Harte Zeiten

hatte ich in den letzten Tagen hinter mir. Ich sah den Himmel nicht mehr und konnte auch tagelang niemandem in die Augen sehen. Getränke konnte ich nur noch mit einem Strohhalm zu mir nehmen. Mein Gehörsinn wurde von einem ständigen Piepsen belästigt. Was war passiert? NO RETURN (Facebook ) waren passiert, und zwar mit ihrem neuen Live-Album „LIVE XXX“.

Es wurden Erinnerungen wach an Zeiten aus den 90’er Jahren, wo ich am Wochenende durch die Metal-und Rocktempel im Ruhrgebiet getingelt bin. Meine Eltern äußerten immer wieder ihren Unmut, wenn ich am sonntäglichen Familienfrühstück den Kopf nicht heben konnte als ich versuchte mit hängendem Schädel mein Frühstück halbwegs würdevoll zu mir zu nehmen. „Was hast du denn gemacht?“ wurde ich gefragt. Darauf konnte ich nur antworten: „Das würdet Ihr nicht verstehen!“

Wie sollten sie auch als „normale“ Menschen verstehen, dass man bei ohrenbetäubender Lautstärke stundenlang versucht sich die Birne von den Schultern zu schütteln. Als ich mal das Wort „Headbanging“ fallen ließ, sah ich nur in ratlose fragende Gesichter.

In den 90’er Jahren brachten auch NO RETURN ihr Debütalbum “Psychological Torment” raus, welches damals in Deutschland produziert wurde. Das letzte Album „The Curse Within“ erschien 2017. So machen NO RETURN aus Frankreich seit 3 Dekaden

Extreme-Metal!

Es ist schon was besonderes, wenn man nach dreißig Jahren sein erstes Live-Album veröffentlicht. So sieht es auch Gitarrist Alain Clément:

Live XXX“ ist das erste Live-Album in der Geschichte der Band. Die Leute haben uns schon lange darum gebeten und wir freuen uns sehr, es endlich veröffentlichen zu können. Wir freuen uns sehr über die Veröffentlichung dieses Live-Konzerts, denn es zeigt wirklich die Energie und Aggressivität von NO RETURN auf der Bühne.

Pressetext Mighty Music

Pedal to the metal

ist die Devise von NO RETURN. Sie machen keine Gefangenen, sondern preschen gnadenlos und ohne Rücksicht auf Verluste mit Vollgas drauflos. Dabei präsentieren sie eine brutale Mischung aus Thrash-und Death-Metal mit einer durchschlagenden Energie, die ihresgleichen sucht. Zweifelsohne schaffen sie es auch diese Energie auf der Live-Bühne zu entfesseln. NO RETURN bolzen sich mit einer wahnsinnigen Vehemenz durch die Songs, dass es nur so scheppert. Hierbei spielt man auf einem technisch sehr hohen Niveau, was auch das Video von dem Song „The Crimson Rider“ offenbart.

Ruhepausen

gibt es auf dem Album nur, wenn Ihr die Pausetaste drückt. Ansonsten könnt Ihr bei der Mucke durchweg ausrasten und dann wird es Euch so ergehen wie mir. Man vergisst manchmal, dass es sich um ein Live-Album handelt. Das liegt zum einen an dem einwandfreien Sound und der astreinen Darbietung. Zum anderen ist mir aber die Live-Atmosphäre auf das Publikum bezogen ist mir insgesamt betrachtet zu sehr im Hintergrund. Da hätte man vielleicht mehr rausholen können.

Fazit

„Live XXX“ ist eine beeindruckende Historie aus drei Jahrzehnten Musik und wer die Gruppe immer noch nicht kennt, der bekommt hier eine geballte Ladung deathiges Thrash-Feuerwerk auf die Ohren geknallt. Fans dieser Musikrichtungen könnten bedenkenlos zuschlagen und sich bei der Mucke den Nacken zerfetzen.

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Bildquellen

  • NO RETURN-Bandfoto: targetgroup promotion
  • Live xxx – Cover+ Infos-1-: Cover+Infos-->targetgroup // Background/Amboss--> ayoub wardin & Momentmal auf Pixabay
  • Bandfoto-Live: targetgroup promotion

Metalhead

Seit meiner Kindheit höre ich gerne Rockmusik. Es hat mit Gary Moore, Scorpions, Billy Idol, Bon Jovi, Dire Straits, AC/DC usw. angefangen, also quasi mit den Großen der 80'er und 90'er Jahre. Mit zunehmendem Alter ging der Musikgeschmack immer mehr auch in die härtere Richtung. So finden sich mittlerweile auch viele Core-Platten, so wie Black-und Death-Metal Kracher in meiner Sammlung. Daher bin ich in fast allen Bereichen des Rock und Metal unterwegs. Eine besondere Vorliebe habe ich für den Underground entwickelt, wo es richtig brennt und es viele hochklassige Bands gibt, die den Großen der Branche in nichts nachstehen, ganz im Gegenteil. In diesen Sinne: Stay tough, stay heavy!

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