Painful – Imagines Pestis (VÖ: 05.02.2016)

Painful - Imagines Pestis (Cover)

Nach „Pain Is The Law“ (2009) und „Archangels Requiem“ (2010) veröffentlichen Painful nun am 05.02.2016 ihren neuen mit 11Tracks bestückten Todesblei-Silberling. Erscheinen wird das Album mit einer Spielzeit von 53:10 min beim Label SAOL.

Lange war es ruhig seit der letzten Veröffentlichung um die Band gewesen, was nicht zuletzt auch daran lag, dass man kein gewöhnliches Album schaffen wollte. Man reflektierte das bisherige Schaffen und bastelte akribisch an einem umfassenden, ausgefeilten und schwarzmetallischen Konzept.

Abbilder der Seuche

Das Quartett aus Baden-Würtemberg befasste sich intensiv mit der Thematik um die Ausbreitung des Schwarzen Todes im Mittelalter und formte daraus das vorliegende Konzept-Album „Imagines Pestis“, was soviel wie „Abbilder der Seuche“ bedeutet. Ein besseres Thema hätte man zur dargeboten Musik auch nicht wählen können.

Zur Einstimmung auf das kommende Album könnt ihr euch bei uns schon einmal das Video zu „Black Death“ ansehen bzw. anhören.

Fazit

„Imagines Pestis“, der dritte Output der aus Karlsruhe stammenden Painful, ist ein anspruchvolles Black- bzw. Death-Metal-Album geworden, das volle Wucht durchs Gehölz brettert, mächtig viel Kleinholz hinterlässt und dabei neben einem gehörigen Anteil Brutalität auch technische Feinheiten an den Tag legt.

Ansprechende Produktion von Alex Krull

Painful fahren alles auf, was ein gutes Black-/ Death-Metal Album benötigt. Fiese Screams und tiefe Growls sowie tiefe, eingängige und komplexe Gitarrenparts und eine treibende, fetzende Rhythmussektion. Für die Produktion zeigt sich niemand geringerer als Alex Krull (Atrocity, Leave’s Eyes) mit seiner langjährigen Erfahrung verantwortlich.

Kari Kills von Incordia als Gast

Als Anspieltipps kann ich euch wärmstens die Tracks „Black Death“, „(Un)holy Heresy“, „Death and Despair“ und „Engelmacher“ empfehlen. Der Song „Engelmacher“ ist dabei mein persönlicher Favorit und stellt wirklich eine Granate dar, wobei ich – die Band möge es mir verzeihen – hier schon einen starken von Manowars „Battle Hymn“ beeinflusstes Songwriting heraushöre. Aber egal, an der Klasse ändert das nichts. „(Un)holy Heresy“ wird direkt zweimal verwertet, einmal in der Originalfassung und einmal als Bonustrack mit der wunderbaren Kari Kills von Incordia als Gastsängerin.  Die Karlsruher Jungs haben hier meiner Meinung nach alles richtig gemacht und werden mit dem Album ordentlich Punkte sammeln. Die lange Ausarbeitungszeit der Band und die lange Wartezeit für die Fans haben sich daher voll gelohnt.
Line-Up:
Michael „Krev“ Oßwald –  Vocals, Lyrics
Frank „Axx“ Schönle – Bass
Dane „Eyrioth“ Jörger – Drums
plus
David „Vythroz“ Renner – Guitars

Tracklist:
01. Imagines Pestis
02. Black Death
03. Lurking Shadows
04. Blood Of My Blood
05. Oratus Profani / (Un)holy Heresy
06. Engelmacher (The Abortionist)
07. A Cruel Streak
08. Chaos Ressurection
09. Armored Faith
10. Death And Despair
11. (Un)holy Heresay (feat. Kari Kills)

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Bildquellen

  • Painful – Imagines Pestis (Cover): CMM Promotion
STAHL

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Mit einem Glockenschlag von AC/DCs "Hells Bells" hat 1980 alles angefangen, dann folgte der dreckige Rest in Form von Bands wie Iron Maiden, Venom, Accept und Exciter...long live the loud...

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