SODOM – Get What You Deserve (Re-Release 2017)

SODOM – Get What You Deserve (Re-Release 2017)

SODOM – Get What You Deserve (Re-Release 2017)

metal-heads.de stellt in der Urlaubszeit neben diversen Klassiker aus dem Metal auch diverse Wiederveröffentlichungen vor. Den Anfang machen die Ruhrpottler Sodom mit „Get What You Deserve“. Die Platte kam Anfang des Jahres das erste Mal nach über 20 Jahren auf Vinyl heraus. Wir haben per Zufall das gute Stück entdeckt, gekauft und schieben es durch den Soundcheck. Wir wünschen viel Spaß!

SODOM – Get What You Deserve (Re-Release 2017) COVER

 Heißer Import aus der Heimat

Anfang 2017 wurde „Get What You Deserve“ in vier verschiedenen Vinyl-Farben veröffentlicht. 100x in rot, 150x in rot/weiß, 250x in blau/lila sowie im klassischen Schwarz. Was viele Fans sicherlich verwunderte, das gute Stück wurde in Amerika über Wax Maniax und nicht in Deutschland über SPV/Steamhamer veröffentlicht. Mit Glück konnten wir aber in einem kleinen Metal-Distro in Deutschland ein Exemplar der auf 250-Kopien limitierte blau/lila Doppel-Vinyl sichern, die innerhalb von nur 3 Tagen eintraf.

SODOM – Get What You Deserve (Re-Release 2017) VINYL

You Will Get What You Deserve!

Die Veröffentlichung verspricht einiges! Fully Remastered mit Vier Bonus-Tracks der „Aber bitte mit Sahne“-EP und das originale Cover, welches von SPV/Steamhammer verboten wurde. Die Aufmachung setzt dann doch noch mal einen Drauf. Das Cover ist umhüllt von einem Cover-Sheet welches die ganzen Einzelheiten zum Album auflistet sowie diverse Polizeitags, die das Artwork verhüllen (siehe Artikelbild). Innerhalb des Double-Gatefold erstreckt sich das originale Artwork mit den abgebildeten Musikern sowie Bilder aus der „Aber Bitte Mit Sahne“-EP Ära. Die knapp 33€ inkl. Versand/Verpackung/PayPal-Gebühren lohnen sich, für das was man bekommt! Man bedenke, die Doppel-Vinyl ist ein Import!

SODOM – Get What You Deserve (Re-Release 2017) INLAY

Once Upon A Time

Tom Angelripper, Andy Brings sowie Atomic Steif– so das Trio welches, im Jahre 1994 „GWYD“ einspielte und einen Klassiker in der Sodom-Discografie schuf, verstand sich nicht immer. Wie die Dokumentation „Lords of Depravity Part I“ verrät, verstand sich Andy mit Steif zwar nach eigenen Angaben „Menschlich, OK“, jedoch lehnte der Double Crush Syndrome-Frontmann den damaligen Schlagzeuger für „das was er verkörpert, ab“. Steif sagte im Gegenzug zu Andy und der Zusammenarbeit, dass „er nicht der beste Gitarrist gewesen sei“ den Sodom hatte bzw. „es bessere Metal-Gitarristen bei Sodom gab“. Wie man jedoch hören kann, ziehen sich Gegensätze an und die Band hätte vielleicht mit diesem Line-up wohl nie das „Punk/Death Metal“-Album von Sodom geschrieben.

Wer schweigt, stimmt zu!

Die Ultras oder Die Hard-Fans werden die nächsten Zeilen wohl nicht ganz verstehen, jedoch wer „Agent Orange“ sagt, muss auch „Tapping The Vain“ und „Get What You Deserve“ nennen! Diese zwei Alben mögen etwas aus dem Gesamtbild von Sodom fallen, doch gerade weil der Hauptwriter Andy Brings eher ein Rock- als ein Metal-Gitarrist ist, sind die Platten durch den ungewollten Death Metal-Einschlag mega hart und stecken voller Energie.

Da sich Sodom im Moment in einer Re-Releasing-Wut stecken, hoffe ich immer noch auf die längst überfällige „Tapping The Vain“-Wiederveröffentlichung! Falls die Plattenfirma das hier liest, bitte bringt das Teil raus!

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Bildquellen

  • SODOM – Get What You Deserve (Re-Release 2017) COVER: (c) Kjo | metal-heads.de
  • SODOM – Get What You Deserve (Re-Release 2017) VINYL: (c) Kjo | metal-heads.de
  • SODOM – Get What You Deserve (Re-Release 2017) INLAY: (c) Kjo | metal-heads.de
  • SODOM – Get What You Deserve (Re-Release 2017): (c) Kjo | metal-heads.de
Kjo

Kjo

Die Basis für den Lärm den ich heute höre, legten in meiner Kindheit Elvis und The Rolling Stones. Beide Künstler sind „always on my mind“.

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