SUBTERRANEAN MASQUERADE – „Mountain fever“ (VÖ: 14.05.2021)

SUBTERRANEAN MASQUERADE - Albumcover Mountain fever - Beitragsbild

SUBTERRANEAN MASQUERADE – „Mountain fever“ (VÖ: 14.05.2021)

Na, das ist ja mal eine ganz andere Schublade: Progressive Oriental Metal. Dort fühlen sich die Herrschaften der Formation SUBTERRANEAN MASQUERADE zu Hause. Wir haben euch ja im Verlauf schon vorab hier bei metal-heads.de erste Hörproben geliefert. Beispielsweise findet ihr hier die News mit dem Video zu „Ascend“. Damit habt ihr schon einem einen ersten Eindruck vom neuen Release der sympathischen Runde aus dem fernen Süden.

Der Orient lässt grüßen…SUBTERRANEAN MASQUERADE

Schauen wir uns also heute mal das Material des vierten Albums der israelischen Truppe an. „Mountain fever“ heißt der Silberling, der den Fans 10 Songs liefert. Es finden sich Gäste von ORPHANED LAND und MELECHESH auf der Scheibe. Für das Mastering der Musik war Tony Lindgren und für den Mix der renommierte Jens Bogren (u.a. bekannt für seine Arbeit mit OPETH und LEPROUS) verantwortlich. Der erste Track startet recht verhalten und dann rockt es gemäßigt, aber amtlich los. Emotionaler Gesang und melodische Instrumentierung. „Diaspora, my love“ beginnt dann bedächtig mit sanfter Stimme und Akustikgitarren. Das Schlagzeug hält sich diskret im Hintergrund. Auch wenn es später den Einsatz melodischer E-Gitarren gibt und es rockiger wird, so ist das Ganze schon eher zurückhaltend arrangiert. Kommen wir zum Titeltrack. Hier kommt erstmals deutlich der orientalische Einschlag zur Geltung. Das ist eine besondere Note…fein. Da fühlt man sich direkt in ferne Länder versetzt. Dabei fehlt es aber dennoch nicht an der gewissen Härte und Progressivität. Erneut spielen E-Gitarren auf. Ein starker Song.

Fast 7 Minuten dauert das nächste Stück. Hier bekommen wir eine ordentliche Portion Progressivität, transportiert durch das Schlagzeug ebenso wie die Saitenfront. Melodisch aber auch mit genügend Anteilen, die ich als heavy bezeichnen möchte. Zwischendurch weiß man sich aber auch zurückzunehmen. Um dann aber gleich mit harschem Gesang entgegenzusteuern. Auch „Somewhere I sadly belong“ beginnt mit dem orientalischen Prog-Mix. Lebendig und erfrischend. So kann man es machen. Die heftigen „Gesangsattacken“ passen für mich weniger ins Bild. Das hätte ich mir anders gewünscht. Zumal andere Songs zeigen, dass es anders geht!

Hart und heavy bis melancholisch und melodisch…

Der sechste Track beginnt recht zurückhaltend, als sich das Ganze mehr mit Leben füllt, kommt teils eine Atmosphäre wie in einer Rockoper auf. Rockende Drums, E-Gitarren und dazu die Keyboards…sehr ergreifende Gesangsarbeit. Wow. Da ihr „Ascend“ ja schon gehört habt (siehe oben), skippen wir das Stück und kommen zur nächsten Nummer. Hier wird das Tempo spürbar angezogen. Das Schlagzeug sorgt für eine gewisse Heavyness. Weibliche Gesangspassagen lockern den ansonsten schon recht harten Song auf, die Keyboardarrangements bringen melodische Anteile. Auch der orientale Touch kommt teils durch.

„For the leader“ reißt einen direkt heftig mit den düsteren Vocals und der heavy Instrumentierung mit. Ein etwas ungewöhnlicher Song im Rahmen des gesamten Materials. Aber zum Glück wird es bald wieder melodischer und akustische Gitarren – bei gedrosseltem Tempo – verschaffen uns etwas Entspannung. So sind wir dann schon beim letzten Track der neuen Scheibe angelangt. Bevor wir das Video dazu für euch haben, ein paar Worte dazu. Es wird von der Stimmung etwas melancholisch. Weniger Härte, viel warme Töne und melodische wie auch rockige Elemente werden vereint.

Das Fazit zum vierten Album bei metal-heads.de

Das Fazit bei metal-heads.de zum aktuellen Studiorelease von SUBTERRANEAN MASQUERADE lautet dann folgendermaßen: die israelische Formation legt uns mit „Mountain fever“ ihr bislang viertes Album vor und dieses ist mit 10 Songs bestückt. Der Opener ist gut gelungen und als zweites Stück würde ich ansonsten vielleicht noch den Titeltrack hervorheben. Für meinen Geschmack hätte es ruhig etwas progressiver sein dürfen und auch mehr orientalischer Touch wäre fein gewesen. Da, wo dieser nämlich zum Einsatz kommt, passt es großartig. Manchmal finde ich die verschiedenen Stilelemente in einem Song „too much“. Aber insgesamt kann ich Freunden von rockiger Prog Musik und einer offenen Sichtweise gegenüber anderen Kulturkreisen unbedingt empfehlen, hier mal reinzuhören. Die traditionellen Instrumente in Kombination mit dem klassischen Metal-Gear bilden eine interessante Mischung.

SUBTERRANEAN MASQUERADE – „Mountain fever“ (VÖ: 14.05.2021)

SUBTERRANEAN MASQUERADE - Albumcover Mountain fever

Mehr zur Band findet ihr auf deren Homepage.

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Bildquellen

  • SUBTERRANEAN MASQUERADE – Albumcover Mountain fever: CMM Online
  • SUBTERRANEAN MASQUERADE – Albumcover Mountain fever – Beitragsbild: CMM Online

Doc Rock

Meine erste Metal-Platte liegt lange zurück: LIVE AFTER DEATH von IRON MAIDEN war´s. Ansonsten fühle ich mich in der Progressive Metal-Ecke wohl!

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