KINGSMEN – Revenge. Forgiveness, Recovery (VÖ: 10.04.2020)

Kingsmen

Imposantes Debüt der Deathcore-Metaller!

Rückschläge und Niederlagen müssen Ritter immer mal einstecken. Die KINGSMEN selber haben wohl einige Schicksalsschläge über sich ergehen lassen müssen. Frontmann Tanner Guimond sagt selber über die Entstehung des Albums (Übersetzt durch den Verfasser aus dem Englischen in der Pressemitteilung.):

„Wenn Ihr uns zuhört, möchten wir, dass Ihr wisst, dass es immer Hoffnung gibt. Unser Album wurde in einer dunklen Zeit unseres Lebens gemacht. Wir leben, atmen und lieben das Leben immer noch. Wir können nur hoffen, dass es anderen in schwierigen Zeiten hilft und ihnen hilft. Ritter des Königs schützen traditionell jemanden mit Macht. Um dies mit unserer Philosophie zu verknüpfen, schützen wir uns gegenseitig wie eine Familie. In vielen leidensvollen Prüfungen des Lebens haben wir immer die Kraft gefunden, unsere gemeinsamen Kämpfe durch Musik durchzuhalten. “

Liebe zur Musik

…spendete die nötige Kraft, um den eisernen Willen nicht brechen zu lassen. So gingen die KINGSMEN gestärkt aus dem Kampf hervor. In der Schlacht sind 10 mächtige Songs entstanden, mit denen sie ihren Siegeszug aus dem beschaulichen Rhode Island weiter antreten, um die Welt zu erobern. Und dies könnte ihnen durchaus gelingen. Die kleine aber feine Armee von den KINGSMEN um den Frontmann Tanner Guimond fährt verdammt schwere Geschütze auf. Hier wird nicht mit Degen, Dolchen und anderem feinen Waffenwerkzeug angetreten, sondern es werden schwere Schwerter mit scharfer Klinge geschwungen und manchmal muss aber auch ´ne grobe mächtige Keule herhalten, die einfach alles hinwegfegt.

Im großen Reich des CORE-METAL…

tummeln sich mittlerweile viele Krieger und nicht jeder davon wird zum Ritter emporsteigen und Aufsehen erregen. Nur die Besten werden von sich reden machen und man wird Geschichten über sie erzählen. Den KINGSMEN aus Rhode Island traue ich in jedem Fall zu sich auf dem Feld zu behaupten und im Rest der Welt ein großes Gefolge für sich zu gewinnen. Sie haben meiner Meinung nach eine ansprechende musikalische Ausrichtung, die richtige Einstellung und das richtige Handwerkszeug, um sich von der breiten Masse abzuheben. Sie bieten

Abwechslung statt Monotonie

KINGSMEN bieten modernen Deathcore mit einem guten Gespür für interessante Melodien, siehe z.B. „Nightmare“. Das Riffing ist fett und brutal, Gitarrenwände dick wie Burgmauern und ein imposantes Schlagzeug, dessen Töne wie gewaltige Felsbrocken von schweren Katapulten geschleudert im Gehörgang einschlagen. Das fetzt und macht gehörig Eindruck.

Die Schwingungen der gewaltigen Basslinien lassen die  Erde erzittern. Da bleibt kein Stein auf dem anderen. Dafür höre man sich repräsentativ den Song „Waste Away“ an, ein wahres Bassmonster.

Die Stimmungs- und Tempiwechsel bei diesem Song sind super arrangiert. Und dann diese kraftvollen Chorusgesänge im Refrain. Das haut mich um. Dies ist auch eine große Stärke der Band. Dieser mehrstimmige Chorus in den Songs hat wirklich eine unheimlich kraftvolle und bestärkende Wirkung, was ebenfalls bei dem Song „Pleasure In Vengeance“ sehr eindrucksvoll umgesetzt wird.

Nicht zuletzt sind die geschickten Sprünge zwischen dunklen Growls, energischen Shouts und kernigem Gesang verantwortlich für ein unterhaltsames Hörvergnügen.

So seien hier noch beispielhaft die Songs „Outsider“ und „Opressor“ genannt.

„Outsider“ verfällt ab Mitte der Spielzeit immer wieder mit Vollgas in den Attackemodus und es gibt kein Halten mehr. Man wird förmlich weggeblasen. Das Gitarrensolo macht richtig was her, ist nur leider für mein Empfinden zu kurz geraten. Das hätte noch ausgiebiger erklingen können.

 „Oppressor“ setzt eher auf düstere Kost. Toller Spannungsbogen, der dort aufgebaut wird und mit einer ganz eigenen Atmosphäre. Zwischendurch bricht der Song mit brutaler unbändiger Energie hervor.

Fazit

Die KINGSMEN zelebrieren auf ihrem beachtlichen Debüt eine sehr mächtige Interpretation des Deathcore. Wer auf sehr druckvollen Metal steht, der die Melodien nicht außer Acht lässt und mit kraftstrotzendem Gesang glänzt, kann bedenkenlos zugreifen.

Über den Song „Nightmare“ könnte Ihr Euch übrigens auch visuell ein Bild machen. Dazu seht Euch einfach das beeindruckende Video an.

Tanner Guimond hat über diesen Song ebenfalls ein paar interessante Worte verloren:

(Übersetzt durch den Verfasser aus dem Englischen in der Pressemitteilung.)

„Das Leben ist nicht immer ein schöner Traum. Meistens stehen wir vor Herausforderungen, die kaum zu bewältigen sind. Unsere Reise in den letzten Jahren war voller Krankheit, Tod, Irreführung und Herzschmerz. Unsere chaotischen Erfahrungen haben zur Entstehung unseres ersten Albums „Revenge (Rache). Forgiveness (Vergebung). Recovery (Genesung).“ beigetragen. Dies ist die erste Single dieser Platte mit dem Titel „Nightmare (Albtraum)“. In diesem Song geht es darum, Veränderungen anzunehmen und niemals Euren Willen in schweren Zeiten aufzugeben. Hört also zu und lasst uns in die dunkelsten Bereiche Eures Geistes vordringen. “

VÖ: 10.04.2020

Label: Sharp Tone Records

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Bildquellen

  • Kingsmen: Amazon

Metalhead

Seit meiner Kindheit höre ich gerne Rockmusik. Es hat mit Gary Moore, Scorpions, Billy Idol, Bon Jovi, Dire Straits, AC/DC usw. angefangen, also quasi mit den Großen der 80'er und 90'er Jahre. Mit zunehmendem Alter ging der Musikgeschmack immer mehr auch in die härtere Richtung. So finden sich mittlerweile auch viele Core-Platten, so wie Black-und Death-Metal Kracher in meiner Sammlung. Daher bin ich in fast allen Bereichen des Rock und Metal unterwegs. Eine besondere Vorliebe habe ich für den Underground entwickelt, wo es richtig brennt und es viele hochklassige Bands gibt, die den Großen der Branche in nichts nachstehen, ganz im Gegenteil. In diesen Sinne: Stay tough, stay heavy!

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