TENSIDE – Convergence (VÖ: 13.01.2017)

Tenside - Convergence - Cover

Wie bereits in den News vom 13.12.2016 erwähnt werden die Münchner Schwermetaller Tenside am 13.01.2017  ihr nunmehr sechstes Album über Cargo Records / BMG mit dem Titel „Convergence“ auf den Markt werfen.

„Convergence“ – Stärkstes Album der Bandgeschichte?

Max & Iggor Cavalera + Tenside 02.12.2016 Köln, Essigfabrik

Die Promofirma von Tenside preist die neue Veröffentlichung der Band als das stärkste Album der Bandgeschichte an. Hand auf’s Herz liebe Leser, wie oft haben wir solche Sprüche schon gehört und dann ist der Schuß nach hinten los gegangen. Nun lest selbst, ob die Promofirma sich zu weit aus dem Fenster gelehnt hat oder auch nicht.

Ehrlich gesagt kann ich nicht beurteilen, ob es sich bei „Convergence“ um das bisher stärkste Album in der Karriere von Tenside handelt, da ich bisher nur das vorliegende Album kenne bzw. gehört habe. Was ich jedoch mit gutem Gewissen behaupten kann ist, dass es sich bei „Convergence“ um ein bärenstarkes Album handelt.

Tenside bieten ausdrucksstarken und modernen Metal

Tenside - Köln, Essigfabrik 02.12.2016

Schon beim Opener „This Is What We Die For“ weisen Tenside eine melodische Brachialität auf die schwer zu toppen ist. Genau diesen „roten Faden“ verliert das Quartett aus Bayern auf dem gesammten Longplayer auch nicht mehr. Die Band ist in der Lage Wut, Aggression und Ängste der heutigen Gesellschaft aufzuarbeiten und in ein modernes und ausdrucksstarkes Metal-Gewand zu verwandeln. Als beste Beispiele dafür dienen neben dem Opener die Tracks „Unbreakable“, „The Shades Of The Night“ oder auch „Built For Eternity“.

Sehr gelungen ist auch die Nummer „Army Of The Dawn“ bei der Emil Bulls-Sänger Christoph von Freydorf, der den Silberling auch mitproduziert hat, ein paar Gast-Vocals beisteuert.

Anhand des Tracks „This Is What We Die For“, den wir an dieser Stelle als Video-Clip präsentieren, könnt ihr euch selbst ein Bild über die Schlagkraft von Tenside machen.

Fazit

Um der Wahrheit die Ehre zu geben kann ich aus meiner Sicht sagen, dass Tenside auf und mit „Convergence“ alles richtig gemacht haben. Das Album – im schlichten und eleganten Digipack – kracht mächtig und vernachlässigt in keiner Weise eine bestimmte Klangschönheit. Die dargebotene Musik bewegt sich irgendwo zwischen Nu Metal und Death Metal und wird kompetent an den Konsumenten weitergegeben. Sänger Daniel gibt gekonnt den „Brüllwürfel“ und braucht sich mit seinem Klangvolumen hinter keiner Szene-Größe zu verstecken. Die vier Musiker beherrschen ihre Instrumente und wissen damit umzugehen. Das professionelle Bild der Band wird durch die druckvolle Produktion abgerundet. „Convergence“ zu hören macht einfach Spaß und wird auch nach dem sechsten Durchlauf nicht langweilig. Also Leute…daher mein Tipp, ab in die Läden oder zu den legalen Download-Foren und kaufen…

Cover und Tracklist – Convergence:

Tenside - Convergence - Cover

01. This Is What We Die For
02. Unbreakable
03. Faith Or Fears
04. The Shades Of Night
05. Army Of The Dawn
06. Eternal Contempt
07. Built For Eternity
08. New Slaves
09. Raise The Flag
10. Iron Will & Golden Heart
11. The Faceless

Tenside – Line-Up:

Tenside - Band

Daniel Kuhlemann – Gesang und Gitarre
Michael Klingenberg – Gitarre
Max Weishaupt – Bass
Florian Schmid – Schlagzeug

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Bildquellen

  • Max & Iggor Cavalera + Tenside 02.12.2016 Köln, Essigfabrik: (c) Kjo | metal-heads.de
  • Tenside – Convergence – Cover: NETINFECT
  • Tenside – Band: NETINFECT / Gregor Witsch
STAHL

STAHL

Mit einem Glockenschlag von AC/DCs "Hells Bells" hat 1980 alles angefangen, dann folgte der dreckige Rest in Form von Bands wie Iron Maiden, Venom, Accept und Exciter...long live the loud...

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