THE WORD ALIVE – „Monomania“ (VÖ: 21.02.2020)

THE WORD ALIVE Albumcover Monomania - Beitragsbild

THE WORD ALIVE – „Monomania“ (VÖ: 21.02.2020)

Wenn ihr mir sagt, ihr kennt THE WORD ALIVE nicht, dann kann ich das schon ein bisschen nachvollziehen. Ich selber bin auch jetzt erst im Zuge der Veröffentlichung der neuen Scheibe am 21.02.2020 auf den Vierer aus dem amerikanischen Phoenix aufmerksam geworden. Laut den Aussagen der Band gab es für das aktuelle Album zwei Optionen. Sich zu wiederholen und auf die ersten Releases zu besinnen oder den begonnenen Weg fortzuschreiten und sich entsprechend weiterzuentwickeln.

Innovativ in die Zukunft

Zum Glück hat man sich für die innovative Variante entschieden. Ich weiß ja nicht, was sonst für eine Musik dabei herausgekommen wäre, aber eines kann ich schon vorwegnehmen. Das Material auf „Monomania“ gefällt mir richtig gut. Mit der Bandgründung 2009 startete man eine Serie mit einer Scheibe alle 2 Jahre (beginnend 2010) und setzte dieses Konzept fort. Die in wenigen Tagen in den Handel kommende Langrille erfreut uns mit einem Dutzend Songs. Neben unserer Meinung hier bei metal-heads.de können wir euch heute 3 dieser Nummern auch für eure Ohren servieren.

Lasst uns mit dem Opener und Titeltrack starten. Hier kommt er auch schon. Zunächst plätschert er so ein bisschen vor sich hin und dann nimmt das Ganze Fahrt auf und entwickelt einen feinen Drive. Telle Smith mit seinen Vocals, dazu der Beat von Drummer Matt Horn. Kraftvoll und mitreißend. Aber hört mal selber…

Ein ordentlicher Opener

Weiter geht es – na klar, mit Song Nr. 2! Auch „No way out“ haben wir gleich noch zum Anhören für euch. Diese Nummer startet schon direkt recht amtlich durch, um dann im Verlauf etwas gedrosselt fortzufahren. Aber auch hier fällt mir die Beschreibung „ergreifend“ ein, um die Beschaffenheit des Songs zu beschreiben. Dann geht es mit einem Track weiter, der mich als Fan von SMASH INTO PIECES an eben diese Combo erinnert. Das ist sicher nicht negativ gemeint, aber stilistisch meine ich da echt Parallelen zu entdecken.

Kein Ausweg…der zweite Song des Albums

Da wir auch zu „Searching for glory“ einen Höreindruck für euch haben, könnt ihr euch ja eine eigene Meinung bilden…vorausgesetzt ihr kennt die die Schweden überhaupt. So…Lauscher auf!

Gute Arbeit von Erik Ron als Produzent

Eingängiger Gesang, melodische Gitarrenarbeit von Tony Pizzuti und Zack Hansen…das macht immer wieder die Kriterien beim neuen Material aus. Als Produzenten konnte man Erik Ron gewinnen, den man schon von seiner Arbeit u.a. mit GODSMACK und MOTIONLESS IN WHITE kennt. Aber THE WORD ALIVE finden einen guten Mix von Härte und einem akzeptablen Einsatz von Elektro-Elementen.

Fazit: moderner Sound, frisch und mitreißend mit handgemachten Riffs und variablem Gesang. Anpassungsfähige Drumarbeit mit melodiösem Background. Ordentlicher Drive wird von den meisten Tracks auf „Monomania“ versprüht. Tempowechsel halten das Ganze lebendig. Man kann sich sehr gut vorstellen, dass der Vierer einen gut gefüllten Club entsprechend zum Kochen bringt. Wenn ihr Frische in eure CD-Sammlung bringen wollt, gebt THE WORD ALIVE eine Chance. Das schlägt ein!

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Bildquellen

  • THE WORD ALIVE Albumcover Monomania – Beitragsbild: HEAD OF PR
Doc Rock

Doc Rock

Meine erste Metal-Platte liegt lange zurück: LIVE AFTER DEATH von IRON MAIDEN war´s. Ansonsten fühle ich mich in der Progressive Metal-Ecke wohl!

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