THRICE – „Horizons/East“ (VÖ: 17.09.2021)

THRICE - Albumcover Horizons East - Beitragsbild

THRICE – „Horizons/East“ (VÖ: 17.09.2021)

Aus dem sonnigen Kalifornien im Westen der USA stammen die Herrschaften von THRICE. Wir haben euch bereits hier auf metal-heads.de vor ein paar Wochen hier einen ersten Höreindruck vom anstehenden Album mit dem Titel „Horizons/East“ vermittelt. „Scavengers“ heißt diese erste Single. Damals gab es hauptsächlich was auf die Ohren. Heute können wir euch das dazugehörige offizielle Video zu der Nummer liefern. Schaut mal etwas weiter unten. Wer noch einmal auf das vorangegangene Release aus dem Jahr 2018 zurückblicken will, dem empfehle ich unsere Review dazu. Ansonsten wollen wir uns heute ausführlicher mit dem Material des mittlerweile 11. Albums des amerikanischen Quartetts befassen. Einen weiteren Song haben wir auch bereits euren geschätzten Ohren vorgestellt – schaut mal in diese News.

Seit mehr als 20 Jahren ist man in der Szene unterwegs und wie so viele andere Bands hat man die globale Pandemie genutzt, um neue Stücke zu komponieren. Diese wurden im eigenen New Grass Studio aufgenommen und selbst produziert. Zehn Songs an der Zahl sind es geworden. Dabei hat man stilistisch einmal mehr über den Tellerrand geschaut und seinen innovativen Geist als eine sich immer wieder neu erfindende Rockband bewiesen. Lasst uns mal genauer hinsehen.

Der Start in die neue Scheibe mit einem 5-Minuten-Opener ist etwas verstörend. Die ersten Klänge sind für eine Minute irgendwie wabernd…!? Zum Glück nimmt das Ganze dann Fahrt auf und versprüht die nötige Rock-Atmosphäre, die ich mir gewünscht habe. Glück gehabt. Dann geht es mit „Scavengers“ weiter. Der Track ist stark und wir kennen ihn ja bereits. Es war für mich das Anfixen für das neue Material. Starke Sache! Song Nummer 3 beginnt mit tiefen Drumbeats, E-Gitarren und effektverzerrten Vocals. „Aufheulende“ Gitarren, das ergibt eine besondere Note. „Northern lights“ legt ein flotteres Tempo vor, das Schlagzeugspiel ist fast ein bisschen progressiv und man nutzt Pianoklänge. Der emotionale Gesang im Zusammenwirken mit der „schrägen“ E-Gitarre. Das ist schon mal ein interessantes Stück. Gefällt mir aber durchaus.

Hier jetzt das offizielle Video zu „Scavengers“

Der nachfolgende Track geht gleich mit Schwung zur Sache. Eher simpel und gradlinig, aber irgendwie auch mitreißend. Da steckt Power drin…Frust? Wer weiß. Etwa nach der Hälfte der Zeit wird es eher nachdenklich, man fährt deutlich den Energie- und Geschwindigkeitslevel zurück. Aber nicht für lange, dann ist die Verschnaufpause vorbei. Weiter geht es mit „Still life“. Bassläufe, akzentuierter Einsatz des Schlagzeugs. Feine Gitarrenklänge und auch die Stimme mutet sentimental an. Eine nachdenkliche Stimmung entsteht. Auch wenn es zwischenzeitlich auch mal etwas ruppiger zur Sache geht, endet es wieder bedächtig. Track 7 wird von lebendigen Drums in Kombination mit der Gitarrenfront dominiert. Wieder ein Stück, das Energie versprüht. Fein gemacht.

„Robot soft exorcism“ hatten wir euch ja vorab in einem Newsbeitrag präsentiert. Anfangs scheint die Nummer so vor sich hinzuplätschern. Aber im Verlauf kommt schon mehr Schwung in die Sache, wobei es auch wieder unspektakulärere Abschnitte gibt. Insgesamt eher unscheinbar. Aber deswegen ja nicht schlecht. Kommen wir zu „Dandelion wine“. Geschmeidige Beats, gedrosseltes Tempo. Der Gesang ist schon…speziell!? Kann ich gar nicht so beschreiben. Einfach anders. Dadurch aber auch interessant. Kommen wir zum Schlusspunkt. Klavier…melancholischer Stimmeinsatz. Finde ich jetzt ein bisschen schwer verdaulich. Der letzte Song ist für ganz klar: verzichtbar!

THRICE – „Horizons/East“ (VÖ: 17.09.2021)

THRICE - Albumcover Horizons East

Zum Abschluss des Beitrags haben wir noch einen dritten, erst seit wenigen Tagen verfügbaren Song für euch parat. Schaut mal hier:

Das Fazit bei metal-heads.de zum neuen THRICE-Album

Wie lautet nun das Fazit der neuen Scheibe von THRICE mit Namen „Horizons/East“ hier auf metal-heads.de? Wow. Diese Vielfalt. Stimmlich, aber auch von der instrumentellen Umsetzung der verschiedenen Stimmungen und Emotionen. Das ist Abwechslungsreichtum. Eine Band, ein Album und doch eine enorme Variationsbreite. Beeindruckend. Man muss dem Material diverse Durchgänge gestatten, um die Nuancen und vielfältigen Strukturen zu erfassen.

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Bildquellen

  • THRICE – Albumcover Horizons East: Starkult Promotion
  • THRICE – Albumcover Horizons East – Beitragsbild: Starkult Promotion

Doc Rock

Meine erste Metal-Platte liegt lange zurück: LIVE AFTER DEATH von IRON MAIDEN war´s. Ansonsten fühle ich mich in der Progressive Metal-Ecke wohl!

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