THRICE – „Palms“ (VÖ: 14.09.2018)

Thrice Pressphoto

THRICE – „Palms“ (VÖ: 14.09.2018)

Thrice Palms Albumcover

Mitte September 2018, genauer gesagt der 14.09.2018, ist der Zeitpunkt, zu dem sich die Musikwelt über ein neues Release aus dem Hause THRICE freuen kann. Das neue Album enthält zehn Songs und hört auf den kurzen und schlichten Namen „Palms“. Es handelt sich dabei um den Nachfolger der 2016er Langrille „To be everywhere is to be nowhere“, die ja bekanntlich ordentlich eingeschlagen ist. Jetzt also nach 20 Jahren Bandgeschichte die neueste Veröffentlichung.

THRICE – der Vierer aus den USA mit neuem Album „Palms“ (VÖ: 14.09.2018)

Was hat der Vierer aus dem amerikanischen Orange also für uns aufgenommen? Irgendwie geht es ziemlich retro los. Spacige Klänge (Synthesizer?), dazu der Gesang von Frontmann Dustin Kensrue (auch Gitarre). Dann rockt der Opener namens „Only us“ aber auch los. Schon der zweite Track „The grey“ steigt da ruppiger ein und marschiert roh und unbeirrt nach vorne. Die Rhythmussektion um Ed Breckenridge (Bass) und Drummer Riley Breckenridge sorgen für den nötigen Drive. Das gefällt mir. Nicht zuletzt, weil auch genug Melodie dabei ist. Wirklich ausgewogen. Aber dennoch kraftvoll und auf den Punkt. Und auch kleine Verschnaufpausen gönnt man dem Hörer. Aber insgesamt rummst es ordentlich.

Hier noch mal ein akustischer Eindruck – der Song „The dark“:

Gitarrist Teppei Teranishi komplettiert das Line up. Mit seinen musikalischen Weggefährten lässt er es dann etwas melancholischer angehen. Es rockt schon auch wieder, aber irgendwie mit einer traurigeren Note. Stimmungswechsel können THRICE offenbar. Denn „Just breathe“ kommt schon wieder optimistischer daher, um schon beim nachfolgenden Song direkt wieder nachdenklicher zu werden. Ist es die heutige moderne Gesellschaft mit ihren Krisen und Reizthemen, die Bands zu eher bedächtigen Themen und Stimmungen animiert?

Melancholische Stimmung und variabler Gesang

Langsamer geht nicht? Dooooch! Mit „My soul“ legt das Quartett aus den USA einen fast als Ballade zu bezeichnenden Track vor. Musikalisch und auch stimmlich kommt das Ganze als Einheit ´rüber. Dann ist die Atempause auch schon wieder vorbei und ungestümer geht es mit Track 7 und auch 8 weiter. In beiden kommt immer wieder der Bass gut in den Vordergrund. „Blood on blood“ und der THRICE-Sänger kann einmal mehr zeigen, wie vielseitig er seine Stimme einsetzen und damit verschiedene Atmosphären erschaffen kann. Das ist vielleicht für mich der beste Song auf „Palms“. Cooler Beat, transportiert über die Drums. Dann endet das Album mit dem längsten Stück von fünfeinhalb Minuten. „Beyond the pines“ ist wieder etwas mit angezogener Handbremse unterwegs.

Positives Fazit und bald auf Tour…weit weg

Fazit: abwechslungsreich, aber eher in einer etwas gedrückten Stimmung gehaltenes Material. Gutes Zusammenspiel von Gesang und Musikern. Eine insgesamt überzeugende Scheibe. Klare Kaufempfehlung!

Passend zum Erscheinen des Albums geht man von September bis November auf eine große US-Tour, bevor man im Februar 2019 für einige Konzerte nach Australien übersetzt. Mal schauen, wann wir in unseren Breiten in den Genuss kommen, das neue Material live serviert zu bekommen.

THRICE – „Palms“ (VÖ: 14.09.2018)

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Bildquellen

  • Thrice Palms Albumcover: Epitaph Records
  • Thrice Pressphoto: Dan Monick
Doc Rock

Doc Rock

Meine erste Metal-Platte liegt lange zurück: LIVE AFTER DEATH von IRON MAIDEN war´s. Ansonsten fühle ich mich in der Progressive Metal-Ecke wohl!

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