PROG NIGHT mit PANTALEON, EMERALD EDGE und ROOM 101

Pantaleon Bandfoto

Am 20. September 2018 findet im Rock und Popzentrum Bonn die PROG NIGHT statt. Wie der Name schon vermuten lässt, stehen hier Progressive Metal und Rock Bands auf der Bühne.

Da können wir Musik erwarten, in der sich Elemente aus Rock und Heavy Metal zu komplexen Strukturen entwickeln und variationsreiche Rhythmen und aggressive Elemente eine Verbindung mit Harmonien und Melodien eingehen. Es steht uns also ein abwechslungsreicher und spannender Abend bevor.

PANTALEON

PANTALEON sind eine Progressive Metal Band aus Köln, die 2017 ihr Debüt Album Virus veröffentlichte. Satte Harmonien, klare Gitarrenriffs, druckvolle Drums und eine dominante Basslinie bilden eine Basis, auf der die Vocals ausreichend Gelegenheit haben, abwechslungsreich und eindringlich ebensolche Texte zu transportieren, in denen es um die  Rolle des Menschen in Bezug auf die Zukunft unseres Planeten geht.

Das sind auch die Gründe, weshalb ich Virus als Album des Jahres 2017 vorgestellt habe. (Mehr dazu HIER).

Die Stimme auf dem Album gehört Patrick Sühl, der die Band kurz nach Veröffentlichung des Albums aus beruflichen Gründen verlassen hat. Seit der Virus-Release-Show hat Till Sauer den Platz am Mikrophon eingenommen. Seine energische und doch wandlungsfähige Stimme bringt ebenso Dynamik in die Songs, wie die anspruchsvolle Saitenarbeit von Xaver Schiffels (Gitarre) und Sebastian Heuckmann (Bass). Jacques Wery (Keyboard) und Jan Palkoska (Drums) untermauern und differenzieren die Strukturen weiter.

Hier schon mal ein Vorgeschmack:

EMERALD EDGE

EMERALD EDGE kommen aus dem Düsseldorf/Kölner Raum und stehen für progressiven Metal mit ungewöhnlichen Arrangements und Instrumenten. So sind auf dem 2017 erschienen zweiten Album Surreal neben Violine und Didgeridoo auch Orgelklänge zu hören.

Seit ihrer Gründung 2002 haben EMERALD EDGE immer wieder gezeigt, dass sie sich musikalisch keine Grenzen setzen lassen. So trägt Alice Aschauer mit Growls neben dem cleanen Gesang und seinem Geigenspiel ebenso zum Klangspektrum bei wie Martin Wendler, der nicht nur am Bass Akzente setzt, sondern auch mit dem Digeridoo. Für die harten Gitarrenriffs ist Volker Faas zuständig, für das gut positionierte Double-Bass-Gewitter Artur Wlossek und Robert Köhler trägt am Keyboard kontrastreiche Elemente bei.

Auf diese Weise wollen EMERALD EDGE ein „filigranes, fragiles und gleichsam machtvolles Bild aus Klang und Wort“ schaffen.

Das sieht z.B. so aus:

 

ROOM 101

ROOM 101 bestehend aus Lennart Tegethoff (Schlagzeug), Yannik Emmerich (Bass) und Henner Wessel (Gitarre) verbinden komplexe Strukturen, in denen sich auch harte Brüche finden, mit jazzigen Klängen, rockigen Aspekten und melodischen Passagen.

Ihr Ziel „mitreißende Musik zu schaffen“ verlieren sie auch dann nicht aus den Augen, wenn sie technisch versiert ihre verzweigten Songstrukturen entwickeln.  Durch die Variationen in der Rhythmusarbeit und den melodischen Anteilen kommt es immer wieder zu spannenden Momenten und Wendungen.

Darauf, wie diese eigenständige und eigenwillige Musik live klingt, bin ich schon gespannt. Wer sich schon einmal etwas von ROOM 101 anhören möchte, hat DORT die Möglichkeit.

Weitere Informationen zum Event gibt es HIER.

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Bildquellen

  • Pantaleon Bandfoto: Pantaleon
Birgit

Birgit

Iron Butterfly und Jethro Tull haben mir gezeigt, dass es neben Uriah Heep, Black Sabbath und Whitesnake noch etwas anderes gibt. Neugierig geworden höre ich seitdem alles, was sich unter dem Oberbegriff Metal und Rock versammelt. Je nach Stimmung eher Metalcore oder instrumentalen Rock. Mein Herz hängt allerdings am ganzen Spektrum skandinavischer Metalmusik: ob nun Folk-, Progressiv oder Doom-Metal.

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