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	<title>Björn Gooßes &#8211; metal-heads.de</title>
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		<title>Harkon &#8211; Interview mit Björn Gooßes zum RAR 2023</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Uwe]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 May 2023 15:25:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[behind the scenes]]></category>
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					<description><![CDATA[Harkon werden am 10.06.2023 um 13:00 Uhr beim Rage Against Racism 2023 die Bühne entern! Rage Against Racism 2023 &#8211; endlich mit Harkon Harkon waren ursprünglich schon für das Rage Festival 2020 fest eingeplant.&#46;&#46;&#46;]]></description>
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<p><strong>Harkon</strong> werden am <strong>10.06.2023 um 13:00</strong> Uhr beim <strong>Rage Against Racism 2023</strong> die Bühne entern!</p>



<h3 class="wp-block-heading">Rage Against Racism 2023 &#8211; endlich mit Harkon</h3>



<p>Harkon waren ursprünglich schon für das Rage Festival 2020 fest eingeplant. Doch es kam bekanntlich anders <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f641.png" alt="🙁" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> . Doch dieses Jahr ist es endlich soweit. Die Kombo um Bandleader Björn Gooßes wird am Samstag, dem 10.06.2023 um 13:00 Uhr die Besucher des RAR 2023 begeistern. Davon ist sicher auszugehen! Es ist Tradition bei <strong>metal-heads.de</strong>, dass wir die am Rage beteiligten Bands in Vorab-Interviews vorstellen. Vor 3 Jahren hatten wir daher schon ein <a href="https://metal-heads.de/behind-the-scenes/harkon-im-interview-vor-dem-rage-against-racism/">Interview mit Björn</a> geführt. Nach so langer Zeit war aber eine Auffrischung von Nöten und Björn war dankenswerter Weise wieder auskunftswillig.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Interview mit Björn Gooßes von Harkon</h3>



<p><strong>MH</strong>: Hallo Björn, unser Doc Rock hat schon 2020 ein ausführliches Interview mit dir anlässlich des geplanten Auftritts beim<strong> Rage Against Racism 2020 </strong>geführt. Das Festival ist ja dann aus bekannten Gründen ausgefallen. Jetzt soll es endlich so weit sein. Zeit dafür, uns auf den neuesten Stand zu bringen. Was hat sich in der Zwischenzeit bei euch getan? Du hattest uns beim letzten Gespräch angekündigt, dass ihr an Songs für euer Debütalbum arbeitet. Wie ist da der aktuelle Stand?</p>



<p><strong>Björn</strong>: „Pleiten, Pech &amp; Pannen“ wäre jetzt wohl zu negativ formuliert, aber es ging teilweise schon etwas drunter und drüber. Eigentlich sollten wir ja schon 2019 beim RAR spielen, was der gute Levent dann etwas vercheckte. Dann gab es 2020 und 2021 aus allseits bekannten Gründen kein RAR, und das 2022er mussten wir leider krankheitsbedingt absagen. Wenn wir in wenigen Wochen also endlich in Duisburg auf der Festivalbühne stehen, sollte das demnach <strong>auf der Gute-Laune-Skala mindestens eine 12 von 10 </strong>werden! </p>



<h3 class="wp-block-heading">Rückschläge</h3>



<p>Davon ab lagen wir zwar auch nicht auf der faulen Haut, haben aber einige Rückschläge hinnehmen und Klippen umschiffen müssen. Berufliche, familiäre oder gesundheitliche Aspekte haben unsere Pläne bisweilen arg verlangsamt und die Pandemie hatte sicherlich auch einen ordentlichen Anteil daran. Im letzten Interview berichtete ich ja bereits davon, dass das Songwriting fürs Harkon-Debutalbum bald abgeschlossen sei. Das war prinzipiell auch der Fall, aber die letzten 10-15% haben einfach tierisch viel Zeit in Anspruch genommen. Und auch wenn wir vier Harkon natürlich mit Leidenschaft betreiben, ist es leider nicht möglich, dass die Band in unseren Lebenssituationen uneingeschränkte Aufmerksamkeit bekommt. Von daher steht die Produktion des Debutalbums immer noch auf dem Plan. Wobei ich zuversichtlich bin, dass das 2023 dann auch endlich passiert, haha! <strong>Aber manchmal will gut Ding einfach Weile haben</strong>, und der Reife der Songs hat das sicherlich auch keinen Abbruch getan.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Neue Songs beim RAR 2023</h3>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-full is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/03/harkon-16.3.19-7.jpg" alt="harkon 16.3.19" class="wp-image-76860" width="235" height="352" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/03/harkon-16.3.19-7.jpg 400w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/03/harkon-16.3.19-7-200x300.jpg 200w" sizes="(max-width: 235px) 100vw, 235px" /></figure></div>



<p><strong>MH</strong>: Können wir bei eurem Rage Auftritt damit rechnen, dass ihr uns neue Songs präsentiert?</p>



<p><strong>Björn</strong>: Auf jeden Fall! Also, wir haben ja nicht allzu viel Spielzeit, von daher wird der Fokus des RAR-Livesets schon noch auf der <strong>„Ruins Of Gold“ EP</strong> liegen, da das ja die einzigen Songs sind, die die Öffentlichkeit bisher von uns kennt. Aber alles, was darüberhinaus noch an Spielzeit verfügbar ist, wird mit neuen Songs verballert!</p>



<p><strong>MH</strong>: Es sind ja wieder einige sehr coole Bands beim RAR dabei? Gibt es eine/welche, auf deren Auftritt du dich besonders freust?</p>



<p><strong>Björn</strong>: Das RAR-Team hat wie immer ein erfreulich bunt gemischtes Line-Up aufgestellt, und davon abgesehen, dass da eigentlich für jeden was dabei sein sollte, freue ich mich vor allem auf <strong>Threshold</strong>. Tolle Songs, sympathische Band und top Liveperformance! Auf unsere Kumpels von Words Of Farewell hab ich auch Bock, und wenn ich bei Harkon nicht selber auf der Bühne stünde, würde ich mir das definitiv auch ansehen!</p>



<h3 class="wp-block-heading">Björn als Designer</h3>



<p><strong>MH</strong>: Du bist ja neben deiner Tätigkeit als Musiker auch als Designer von T-Shirts und Plattencovern in der Szene aktiv? Wie hat sich das in den letzten Jahren weiterentwickelt?</p>



<p><strong>Björn</strong>: Erfreulicherweise kann ich nach wie vor ein kleines, aber stetiges Wachstum meiner kleinen Bilderschmiede beobachten, wofür ich sehr dankbar bin! Angesichts verschiedener Hürden – von Pandemie-bedingten Herausforderungen über globale Krisen inklusive damit einhergehender Inflationen und Rezessionen bis hin zu <strong>unsäglichem Unfug wie K.I.-generierten Bildern</strong> &#8211; ist das sicherlich nicht immer einfach. Die ebenfalls am Samstag beim RAR auftretenden <strong>Mission In Black</strong> durfte ich übrigens auch mit einem Coverartwork für ihr neues Album „Profit Reigns Supreme“ ausstatten. Davon wird im Rahmen des RAR ein von der Band signierter Leinwanddruck versteigert, während der Erlös im Sinne des Festivalnamens einer Organisation/Einrichtung gespendet werden soll, die sich gegen Rassismus und Diskriminierung stark macht. Details dazu werden bald verraten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Zukunftspläne von Harkon</h3>



<p><strong>MH</strong>: Ich kann mir vorstellen, dass die Lust auf Live-Auftritte jetzt, wo die Corona-Einschränkungen (erst einmal) vorbei sind, größer ist denn je. Gibt es weitere Konzerte, die geplant sind und auf die wir uns freuen dürfen?</p>



<p><strong>Björn</strong>: Die Lust auf Live-Auftritte ist natürlich sehr groß! Leider <strong>weht</strong> allerdings auch nach Beendigung aller pandemischer Maßnahmen noch immer <strong>ein ganz schön kalter Wind durch die Eventbranche</strong>. Von „back to normal“ ganz zu schweigen, sind wir auch von „back to halbwegs ok“ noch ein Stück weit entfernt, denke ich. Hier und da blitzen Hoffnungsschimmer durch, und es gibt zum Glück auch wieder glückliche Gesichter vor, auf und hinter den Bühnen und ausverkaufte Shows, aber der Aufwand der Macher*innen hinter den Kulissen, besagte Gesichter auch wirklich strahlen lassen zu können, ist immens. So immens, wie meines Erachtens nie zuvor. Da Bedarf es schon eines hohen Maßes an Hingabe, Geduld und dicker Haut, um in der Branche seine Brötchen zu verdienen. </p>



<p>Da bin ich erleichtert, dass ich „nur“ vor oder manchmal auch auf der Bühne stehe. Aber umso mehr freue ich mich auf die kommenden Veranstaltungen. Wenn das 2023er RAR nur halb so viel Spaß machen wird, wie die anderen Ausgaben, bei denen ich zu Gast war, wird das <strong>ein gelungenes Wochenende</strong>! Darüberhinaus haben Harkon zwar kaum Shows bestätigt für den Rest des Jahres, aber Ende Oktober wird es <strong>in Bochum das <a href="https://www.ruhrcongress-bochum.de/event/turock-fest-2023">Turock-Fest</a></strong> geben, worauf ich mich bereits sehr freue. Und in der Zwischenzeit müssen wir dann ja auch endlich mal wieder ins Studio, haha!</p>



<p><strong>MH</strong>: Feuer frei! Was möchtest du unseren Lesern abschließend noch mit auf den Weg geben?</p>



<p><strong>Björn</strong>: <strong>Kommt am 9. &amp; 10.6. nach Duisburg und vor allem: Behaltet euren Rage gegen den fuckin&#8216; Racism!</strong></p>



<p>Mehr zu Harkon findet ihr <a href="https://de-de.facebook.com/harkonmusic/">HIER </a>auf ihrer Facebook-Seite!</p>
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		<title>OVERSENSE &#8211; das große Interview</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Uwe]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Jul 2021 07:55:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[behind the scenes]]></category>
		<category><![CDATA[Björn Gooßes]]></category>
		<category><![CDATA[Danny Meyer]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Music Promotion]]></category>
		<category><![CDATA[Egomania]]></category>
		<category><![CDATA[Jasmin ‘Jassy J.’ Pabst]]></category>
		<category><![CDATA[Mirko Witzki]]></category>
		<category><![CDATA[Oversense]]></category>
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					<description><![CDATA[OVERSENSE konnten im Jahr 2017 mit ihrem Debutalbum &#8222;The Storyteller&#8220; voll überzeugen und legten gewissermaßen einen Traumstart hin. Für den 21.09.2021 ist ihr zweites Album &#8222;Egomania&#8220; angekündigt. Unser Redakteur Uwe hatte die Gelegenheit mit&#46;&#46;&#46;]]></description>
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<p><strong>OVERSENSE </strong>konnten im Jahr 2017 mit ihrem Debutalbum <a href="https://metal-heads.de/reviews/oversense-the-storyteller-voe-12-05-17/">&#8222;The Storyteller&#8220;</a> voll überzeugen und legten gewissermaßen einen Traumstart hin. Für den 21.09.2021 ist ihr zweites Album &#8222;Egomania&#8220; angekündigt. Unser Redakteur Uwe hatte die Gelegenheit mit der Band über das neue Album und einige weitere Themen zu sprechen. Lest im folgenden, was ihm die Band zu erzählen hatte.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Interview mit OVERSENSE</h3>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/07/Oversense-Foto-2.jpg" alt="Oversense Foto 2" class="wp-image-113574" width="235" height="352" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/07/Oversense-Foto-2.jpg 480w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/07/Oversense-Foto-2-200x300.jpg 200w" sizes="(max-width: 235px) 100vw, 235px" /></figure></div>



<p>Hallo, ich bin Uwe von metal-heads.de (<strong>mh</strong>) und freue mich sehr, dass ihr euch die Zeit nehmt, mir einige Fragen zu beantworten.</p>



<p>2017 habt ihr mit „The Storyteller“ ein sehr beachtliches Album veröffentlicht, dass ich damals als „<em>eines der stärksten Debütalben im Melodic Metal Bereich</em>“ bezeichnet habe und welches auch sonst durchweg positive Kritiken geerntet hat. Seid ihr damals selber etwas davon überrascht gewesen, wie gut euer Debüt eingeschlagen ist?</p>



<p><strong>Oversense</strong>: Grundsätzlich sind wir immer überrascht, wenn die Resonanz zu etwas, das wir herausbringen, unsere Erwartungen übersteigt. Ich glaube das liegt auch daran, dass wir alle sehr bodenständig geblieben sind und uns über jeden Fan, jedes verkaufte T-Shirt oder Album und jeden positiven Kommentar enorm freuen.<br>Mit „The Storyteller“ haben wir denke ich unseren ersten bleibenden Eindruck in der Metal-Szene hinterlassen, demnach waren wir tatsächlich etwas überrascht, aber immer mit dem Blick nach vorne gerichtet.<br>Das Album hat uns zudem erste Türen ins Tourgeschäft mit größeren Bands gebracht. Ohne „The Storyteller“ wäre es wohl nie zu einer deutschlandweiten Supporttour mit Doro gekommen.<br>Und an dieser Stelle danken wir natürlich auch noch einmal herzlichst für das positive Review!</p>



<h3 class="wp-block-heading">Gründe für die Schaffenspause</h3>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/07/Oversense-Danny.jpg" alt="Oversense Danny" class="wp-image-113575" width="211" height="316" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/07/Oversense-Danny.jpg 480w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/07/Oversense-Danny-200x300.jpg 200w" sizes="(max-width: 211px) 100vw, 211px" /><figcaption>Danny</figcaption></figure></div>



<p><strong>mh</strong>: Im September erscheint mit „Egomania“ euer zweites Album. Vier Jahre sind ein verhältnismäßig langer Zeitraum zwischen den Veröffentlichungen. Liegt das an den zwischenzeitlichen Besetzungswechseln innerhalb der Band, hat die Corona-Pandemie wesentlich damit zu tun oder gibt es andere Gründe dafür?</p>



<p><strong>Oversense</strong>: Es ist ein Misch-Masch aus allen Gründen, die du da eben genannt hast. Natürlich sind Besetzungswechsel nicht unwesentlich, das bringt schon einige Herausforderungen mit sich, wie z.B. erst einmal zu schauen, was die neuen Mitglieder musikalisch zum neuen Album einbringen wollen und können und auch zusammen zu spielen um wieder eine gute Liveperformance abgeben zu können.<br>Allerdings Hauptgrund für diese lange Pause war wohl die Corona-Pandemie. Unsere Songwriting-Sessions finden in der Regel zusammen in unserem Proberaum statt, was während dieser ganzen Zeit natürlich nicht möglich war.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Erwartungshaltung und Entwicklung</h3>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/07/Oversense-Marco.jpg" alt="Oversense Marco" class="wp-image-113576" width="217" height="325" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/07/Oversense-Marco.jpg 480w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/07/Oversense-Marco-200x300.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 217px) 100vw, 217px" /><figcaption>Marco</figcaption></figure></div>



<p><strong>mh</strong>: Nach dem gelungenen Debüt ist die Erwartungshaltung hinsichtlich des neuen Albums natürlich nicht gerade gering. Habt ihr dadurch einen besonderen Druck bei der Produktion von „Egomania“ verspürt und wo seht ihr die (musikalischen) Hauptunterschiede zu „The Storyteller“?</p>



<p><strong>Oversense</strong>: Tatsächlich würde ich nicht sagen, dass wir einen hohen Druck verspürt haben. Wir machen mit „OVERSENSE“ einfach was uns Spaß macht und wenn das die Basis ist, sind die Endresultate in den meisten Fällen auch gut. Zudem kommt dazu, dass wir alle schon langjährige Erfahrungen als Musiker gesammelt haben, und dies für uns alle nicht das erste Musikprojekt ist, allerdings definitiv das Größte!<br></p>



<p>Musikalisch würde ich sagen geht das Album auf eine tendenziell härtere Schiene und ist weniger Power Metal-lastig als „The Storyteller“. Es sind viele markante Riffs an Gitarren und Bass enstanden, ein Haufen Melodien mit Ohrwurmcharakter und schnelle, treibende Drumpassagen. Des Weiteren ist „Egomania“ vom Level der Produktion her in jedem Fall ein Upgrade zu unserem Debüt, den „Volle Lautstärke im Auto auf der Weg zur Arbeit Test“ hat das Album bei uns allen defintiv bestanden. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><br>Die Stilrichtungen bleiben auf dem Album breit gefächert: es gibt Power Metal, Hard Rock Riffs, eine Heavy Ballade, Radio-friendly Songs aber auch Breakdowns und schnelle Soli.<br>Wir alle sind mit dem Endresultat mehr als zufrieden und können es kaum erwarten, wenn „Egomania“ auch endlich in die Hände unserer Hörer und hoffentlich auch ein paar neuer Fans kommt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Das &#8222;Egomania&#8220;-Cover</h3>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/05/OVERSENSE-Egomania.jpg" alt="OVERSENSE Egomania" class="wp-image-111576" width="327" height="324" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/05/OVERSENSE-Egomania.jpg 720w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/05/OVERSENSE-Egomania-300x297.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/05/OVERSENSE-Egomania-150x150.jpg 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/05/OVERSENSE-Egomania-80x80.jpg 80w" sizes="auto, (max-width: 327px) 100vw, 327px" /></figure></div>



<p><strong>mh</strong>: „Egomania“ hat ein sehr schönes von Björn Gooßes (Killustrations) gestaltetes Cover. Könnt ihr uns etwas zu dem Design erzählen?</p>



<p><strong>Oversense</strong>: Das Cover verbildlicht im Prinzip auch den Namen des Albums. Der Mensch verhält sich in der heutigen Zeit sehr eigennützig und erkennt nicht die Gefahren dieser Einstellung, wie z.B den Schaden an der Welt, anderen Menschen und sich selbst.<br>Dieses Thema ist auch in einigen Songs auf dem Album präsent, allerdings ist „Egomania“ kein Konzeptalbum. Wir haben Björn einfach nur ein paar Vorgaben mit unseren Vorstellungen gemacht und er hat aus dem Ganzen ein prägnantes Eye-Catcher Cover designed, mit dem wir überglücklich sind.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Gastsängerinnen von OVERSENSE</h3>



<p><strong>mh</strong>: Mit Herma Sick von Sick N’ Beautiful und Ulli Perhonen von Snow White Blood habt ihr dieses Mal zwei Gastsängerinnen dabei, die Danny bei jeweils einem Song gesanglich unterstützen. Wir kamen die Kontakte zustande und wie zufrieden seid ihr mit den Ergebnissen?</p>



<p><strong>Oversense</strong>: Gleich vorab ist zu sagen, dass beide Songs absolute Favoriten von uns sind. Nicht umsonst haben wir „BE“ ja auch als unsere erste Single für das Album gewählt. Durch Ihre rauchige Rock n’Roll Stimme schafft Herma in diesem Song einen klasse Kontrast zum sonst sehr melodiösen Rest.<br>Vorgeschlagen wurde Sie uns tatsächlich über unser Management „Dr. Music Promotion“, die bereits viel Positives über Sie gehört hatten.<br>Der Song mit Ulli ist definitiv eine reine Power Metal-Nummer, die allerdings viele abwechslungsreiche Facetten beinhaltet. Sie bringt auf diesem Song nicht nur Ihre bekannte Opernstimme, sondern auch eine normale Gesangsstimme ein, was ihn zu einem gesanglichen Highlight auf der Platte macht. Den Kontakt zu Ulli haben wir bereits vorher geknüpft, Snow White Blood sind eine befreundete Band von uns mit denen wir hoffentlich noch viele Auftritte spielen werden und können.</p>



<h3 class="wp-block-heading">YouTube und andere Social Media Kanäle</h3>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/07/Oversense-Jassy.jpg" alt="Oversense Jassy" class="wp-image-113577" width="235" height="352" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/07/Oversense-Jassy.jpg 480w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/07/Oversense-Jassy-200x300.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 235px) 100vw, 235px" /><figcaption>Jassy</figcaption></figure></div>



<p><strong>mh</strong>: Eure Gitarristin Jassy J. hat einen sehr erfolgreichen YouTube-Kanal (JJ’s One Girl Band mit fast 260.000 Fans). Glaubt ihr, dass dies auch für den Bekanntheitsgrad von Oversense förderlich ist und euch neue Fangruppen erschließt?</p>



<p><strong>Oversense</strong>: Auf jeden Fall. Jassy leistet auch über Ihren Kanal großartige Arbeit für uns und macht eine Menge Werbung, was uns einen Haufen neuer Fans eingebracht hat. Allerdings ist uns genauso bewusst, dass nicht jeder Fan von Jassy auch automatisch ein Fan von uns ist oder sein muss. Wir sind einfach für jeden der unsere Musik mag und hört sehr dankbar.<br>In der heutigen Zeit sind der Auftritt auf Youtube, Instagram und Facebook das A und O und Jassy’s Hilfe kommt uns hier nur zu Gute.</p>



<h3 class="wp-block-heading">OVERSENSE Live?</h3>



<p><strong>mh</strong>: 2018 ward ihr mit DORO auf Tour. Seit 2020 sind sämtliche Live-Aktivitäten durch die Corona-Pandemie mehr oder weniger ausgebremst. Das muss für eine noch junge Band besonders hart sein. Wie habt ihr die Zeit erlebt und gibt es – jetzt, wo die Lage sich zunehmend verbessert – schon Pläne für neue Live-Auftritte, die ihr uns verraten könnt?</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/07/Oversense-Paddl.jpg" alt="Paddl" class="wp-image-113578" width="220" height="330" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/07/Oversense-Paddl.jpg 480w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/07/Oversense-Paddl-200x300.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 220px) 100vw, 220px" /><figcaption>Paddl</figcaption></figure></div>



<p><strong>Oversense</strong>: Es war eine sehr niederschlagende uns zermürbende Zeit, allerdings haben wir sie durch das Schreiben von Musik dann auch irgendwie überbrückt. Ich denke es ging da vielen anderen Bands genauso, also haben wir uns nicht zu sehr bemitleidet, weiterhin den Blick nach vorne gerichtet und geschaut an welchen anderen Punkten wir unser Auftreten noch verbessern können.<br>Es gibt tatsächlich einige Pläne für Liveauftritte, z.B. das Sinner Rock Open Air am 10.09. und im KUZ Kreuz Fulda mit Winterstorm am 18.09.<br>Es stehen zudem noch eine handvolle anderer Auftritte im Raum, allerdings sind diese noch nicht bestätigt, also können wir hierzu noch keine Infos geben.<br>Unser Schlagzeuger Patrick meinte bereits, er wird beim ersten Liveauftritt nach dieser langen Pause wahrscheinlich vor Freude weinen, da Livegigs für uns immernoch das Geilste an der ganzen Sache sind !</p>



<h3 class="wp-block-heading">Last words</h3>



<p><strong>mh</strong>: Ich danke euch recht herzlich für das Interview und wünsche euch alles Gute für die weitere musikalische Zukunft. Gibt es noch etwas, was ihr unseren Lesern und euren Fans mit auf den Weg geben wollt?</p>



<p><strong>Oversense</strong>: Wir bedanken uns auch für das coole Interview!<br>Von „OVERSENSE“ wird es in der nächsten Zeit noch viel zu hören geben und wir haben keine Pläne aufzuhören Musik für euch alle zu machen.</p>



<p><strong>Bleibt alle gesund und keep rockin‘ !</strong></p>



<p>Dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen. Eine Review von &#8222;Egomania&#8220; findet ihr dann vor der Veröffentlichung <a href="https://metal-heads.de/themen/reviews/">HIER</a> und weitere Infos zu Oversense gibt es <a href="http://oversense.de/">HIER</a>!</p>



<h3 class="wp-block-heading">Neue Single &#8222;The Longing&#8220;</h3>



<p>Passend zum Interview haben wir noch die tolle Gelegenheit euch die neue Vorab-Single <strong>&#8222;The Longing&#8220; </strong>vom kommenden Album &#8222;Egomania&#8220; vorzustellen. Der epische Song beleuchtet &#8211; im von Regisseur Andy Pilkington von ‘Very Metal Art’ (Orden Ogan, Judas Priest, Powerwolf) produzierten Clip &#8211; die unendliche Gier der Menschheit und ihre grenzenlose Unzufriedenheit. Nach der gefeierten ersten Single „Be“ (feat. Herma Sick) und dem von Regisseur <strong>Mirko Witzki</strong> (Caliban, Any Given Day, Emil Bulls) imposant in Szene gesetzten Musikvideo<strong> </strong>bietet „The Longing“ einen weiteren <strong>audiovisuellen Vorgeschmack auf das neue Album</strong>. Mit seinem absoluten Hitpotenzial erhöht der Track samt dem von König Midas inspirierten <strong>Lyric-Video</strong> definitiv die Spannung auf das neue Meisterwerk.</p>



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<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="OVERSENSE | The Longing (Official Lyric Video)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/tFb9ijBq1W8?list=PLWEYZURqjsHzdoZpd5ga33VOSsUxZWqi7" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
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		<title>The Virus Project &#8211; We Are The Virus (VÖ: 18.12.2020)</title>
		<link>https://metal-heads.de/news/the-virus-project-we-are-the-virus-voe-18-12-2020/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Treasureman]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Dec 2020 09:20:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[The Virus Project veröffentlichen am 18.12.2020 ihre 4- Track EP. The Virus Project &#8211; We Are The Virus Da ist sie endlich: die Wurzel allen Übels! Gemeint ist damit natürlich nicht eine neue Mutation&#46;&#46;&#46;]]></description>
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<p><strong>The Virus Project veröffentlichen am 18.12.2020 ihre 4- Track EP.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">The Virus Project &#8211; We Are The Virus</h2>



<p>Da ist sie endlich: die Wurzel allen Übels! Gemeint ist damit natürlich nicht eine neue Mutation des unsäglichen Covid-19 Erregers, sondern die lang erwartete 4- Track EP &#8222;<strong>We Are The Virus</strong>&#8220; von <strong>The Virus Project</strong>! Seit dem <strong>18.12.2020</strong> offiziell im Handel. Auch wenn sich der Handel ausschließlich auf die Internet- Plattform <strong><a href="https://thevirusproject.bandcamp.com/album/we-are-the-virus" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bandcamp.com</a></strong> beschränkt, wo die EP für faire <strong>10 Euro</strong> (plus Porto) angeboten wird.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/11/The-Virus-Project-Ganzes-Cover.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/11/The-Virus-Project-Ganzes-Cover.jpg" alt="The Virus Project - Cover" class="wp-image-103886" width="351" height="355" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/11/The-Virus-Project-Ganzes-Cover.jpg 456w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/11/The-Virus-Project-Ganzes-Cover-297x300.jpg 297w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/11/The-Virus-Project-Ganzes-Cover-80x80.jpg 80w" sizes="auto, (max-width: 351px) 100vw, 351px" /></a></figure></div>



<h2 class="wp-block-heading">Rund um das Projekt</h2>



<p><strong>The Virus Project!</strong> Die Idee &#8211; oder besser gesagt: die Motivation &#8211; hinter diesem Projekt stammt von <strong>Gregor Vogt</strong>. Wohl den meisten bekannt als Gitarrist der Power- Metal Band <strong><a rel="noreferrer noopener" href="https://de-de.facebook.com/GreydonFields/" target="_blank">Greydon Fields</a></strong> und als Label- Chef von <strong>Roll The Bones Records</strong>. Aufgrund seiner Tätigkeiten wurde der Gute im Frühjahr direkt doppelt von der Pandemie getroffen. Keine Bandaktivitäten mehr, weder aktiv noch passiv. Dafür jedoch sehr viel leere Zeit. Schnell wurde aus der Not eine Tugend gemacht und aus der Idee eine bärenstarke Formation geformt. Das &#8222;<strong>The Virus Project</strong>&#8220; war geboren. Der musikalische Grundstein wurde mit der Rhythmusfraktion um <strong>Gregor Vogt</strong> (Git.), <strong>Frank Stellmacher</strong> (Bass) und <strong>Markus Siegemund</strong> (Schlagzeug) relativ schnell gelegt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Björn Gooßes und Olaf Reimann</h2>



<p>Die Stimmen zur Musik wurden wenig später mit <strong>Björn Gooßes</strong> (<a rel="noreferrer noopener" href="https://de-de.facebook.com/theveryendmusic" target="_blank">The Very End</a> / <a rel="noreferrer noopener" href="https://de-de.facebook.com/harkonmusic/" target="_blank">Harkon</a>) und <strong>Olaf Reimann</strong> (<a rel="noreferrer noopener" href="https://de-de.facebook.com/rasdawn/" target="_blank">RA´s Dawn</a>) präsentiert. Kurz nachdem die endgültige Besetzung verkündet war, nahm der Zug Fahrt auf und <strong>The Virus Project (TVP)</strong> erarbeiteten sich im Zeitraum von Mai bis November die finalen Songs, die Gegenstand unserer Rezension sind. Während alle <strong>4 Tracks</strong> von <strong>Gregor Vogt</strong> geschrieben wurden, lassen sich die Credits bei den Lyrics fein säuberlich auf die 3 Musiker aufteilen. Neben dem Gespann <strong>Gooßes/ Reimann </strong>steuerte auch Schlagzeuger <strong>Siegemund</strong> zu &#8222;My Personal Demon&#8220; einen Text bei. Diese Tatsache alleine deutet schon auf eine wirklich homogene Truppe hin. <strong>The Virus Project</strong> ist somit kein Ego- Projekt, sondern hat eher schon mehr Bandcharakter.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Für den guten Zweck</h2>



<p>Zusätzlich setzt der gute Zweck hinter der Sache dem Ganzen noch die <strong>Krone</strong> auf. Denn die gute Sache ist als reine Spendenaktion zu verstehen. So werden alle Einnahmen abzüglich der Produktionskosten an die Essener Club- Szene fließen. So sollen z. B. das Café Nord, das Turock, das Don´t Panic und die Bar Freakshow unterstützt werden. Letzten Informationen zufolge ist bereits jetzt schon ein feiner Spendenbetrag zustande gekommen. Wo wir bei der Auflage von &#8222;<strong>We Are The Virus</strong>&#8220; angelangt wären. Die Auflage des in Hochglanz erscheinenden <strong>Digipacks</strong> wurde auf <strong>300 Einheiten</strong> limitiert. Das Coverartwork wurde von <strong>Björn Gooßes</strong> (<a rel="noreferrer noopener" href="https://www.killustrations.com/" target="_blank">killustrations.com</a>) höchstpersönlich gestaltet und gibt der Unternehmung auch optisch einen sehr professionellen Touch!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Jetzt kommt der Virus</h2>



<div class="wp-block-image is-style-rounded"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/12/The-Virus-Project-We-Are-The-Virus-Labelprint-Preview.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/12/The-Virus-Project-We-Are-The-Virus-Labelprint-Preview-1200x1200.jpg" alt="" class="wp-image-104834" width="361" height="361" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/12/The-Virus-Project-We-Are-The-Virus-Labelprint-Preview-1200x1200.jpg 1200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/12/The-Virus-Project-We-Are-The-Virus-Labelprint-Preview-300x300.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/12/The-Virus-Project-We-Are-The-Virus-Labelprint-Preview-150x150.jpg 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/12/The-Virus-Project-We-Are-The-Virus-Labelprint-Preview-768x768.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/12/The-Virus-Project-We-Are-The-Virus-Labelprint-Preview-600x600.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/12/The-Virus-Project-We-Are-The-Virus-Labelprint-Preview-80x80.jpg 80w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/12/The-Virus-Project-We-Are-The-Virus-Labelprint-Preview-320x320.jpg 320w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/12/The-Virus-Project-We-Are-The-Virus-Labelprint-Preview.jpg 1453w" sizes="auto, (max-width: 361px) 100vw, 361px" /></a></figure></div>



<p>Wie oben schon erwähnt, befinden sich auf &#8222;<strong>We Are The Virus</strong>&#8220; vier Songs, die es insgesamt auf über <strong>18</strong> <strong>Minuten</strong> Spielzeit bringen. Als Opener wurde der Track &#8222;<strong>The Root Of Evil</strong>&#8220; gewählt, in dem sich das Gespann <strong>Gooßes/ Reimann</strong> sofort mal die Strophen teilt. Der Song beginnt düster und schleppend in gekonnter Nackenbecher-Manier. Klar und druckvoll produziert. Bei <strong>TVP</strong> wird Qualität ohnehin sehr groß geschrieben. Alles wirkt bis auf das Letzte ausgearbeitet und professionell komponiert. &#8222;<strong>The Root Of Evil</strong>&#8220; ist ein richtiger Power- Rocker der einige Ähnlichkeiten zu den ganz großen Bands der Heavy Metal- Rockszene aufweist. Um es kurz zu machen: Hier wird <strong>Heavy Metal</strong> zelebriert!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zwischen Greydon Fields und Nevermore</h2>



<p><strong>TVP</strong> bewegen sich irgendwo in der Schnittmenge von Helloween, Megadeth und Nevermore. Die doppelten Gesänge erinnern entfernt an Blind Guardian oder auch an Tobias Sammet´s EdGuy/ Avantasia, um plötzlich doch wieder nach Ruhrpott, <strong>Greydon Fields</strong> oder <strong>The Very End</strong> zu klingen. Die Vielschichtigkeit ist echt enorm. Kaum zu glauben, dass die Musiker eigentlich gar nicht zusammen gehören. Um die Frage von <strong>Gooßes/ Reimann</strong> aufzugreifen: &#8222;What Have I Done?&#8220; Ganz einfach! Ihr habt etwas richtig geiles getan und alles richtig gemacht!</p>



<h2 class="wp-block-heading">My Personal Demon</h2>



<p>Song Nummer Zwei trägt den Namen &#8222;<strong>My Personal Demon</strong>&#8220; und beginnt mit einem Intro von <strong>Frank</strong> <strong>Stellmacher</strong> (<a rel="noreferrer noopener" href="https://www.facebook.com/ghostherband/" target="_blank">Ghosther</a>) . Wie schon erwähnt, wurde der Text von <strong>Markus Siegemund</strong> (<a rel="noreferrer noopener" href="https://www.facebook.com/wolfskullrocks/" target="_blank">Wolfskull</a>) geschrieben und wird hier von <strong>Björn Gooßes</strong> performt. Der Fokus liegt auf mittelschnellen, melodischem Power- Metal, der dank einer fetten Bassspur richtig Volumen aufweist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Querdenker Schelte</h2>



<p>In &#8222;<strong>That´s Why I Laugh (Lateral Thinker)</strong>&#8220; wird es etwas thrashiger und vor allem gesellschaftskritischer. Der Track geht in Richtung Querdenker- Bewegung und hat somit eine politische Haltung. Hier eine Anmerkung: Wer Corona leugnet, wird bei <strong>The Virus Project</strong> keine Freunde finden. Der Song, der aus der Feder von <strong>Olaf Reimann</strong> stammt und auch vertont wird, geht im Mittelteil dank Doppelfußmaschine richtig fett ab. Das ist thrashiger <strong>Power- Metal</strong> mit Gespür für Tempo, harte, schöne Melodien und spielerische Raffinesse. Hier wird richtig aufgefahren. Von fetten Bassspuren über Frickel- Gitarrensoli, Twin-Guitar Parts bis hin zur Manowar-Gedächtnismelodie am Ende. Es ist alles da! <strong>Wirklich erstklassig</strong>!!!</p>



<h2 class="wp-block-heading">We Are The Virus!</h2>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/12/Band-Inlet-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/12/Band-Inlet-1.jpg" alt="" class="wp-image-104841" width="404" height="233" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/12/Band-Inlet-1.jpg 380w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/12/Band-Inlet-1-300x173.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 404px) 100vw, 404px" /></a></figure></div>



<p>Das letzte Ausrufezeichen setzt der Titeltrack &#8222;<strong>We Are The Virus</strong>&#8220; von und mit <strong>Björn Gooßes</strong>! An der zweiten Gitarre unterstützt von <strong>Martin Rosemann</strong>. Hier wird es textlich nochmal düster und bedrohlich. Performance- technisch gesehen bietet &#8222;<strong>We Are The Virus</strong>&#8220; definitiv die größte Durchschlagskraft. Neben der Gesangsleistung ist sicherlich das Hochgeschwindigkeits- Solo in der Mitte ein Höhepunkt. Es macht einfach <strong>riesigen Spaß</strong>, der Musik zu lauschen! Ohne Wenn und Aber!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das MH-DE Fazit</h2>



<p><strong>The Virus Project</strong> schaffen es in <strong>18 Minuten</strong> ganz locker, die Hörerin / den Hörer in ihren Bann zu ziehen! Ja, sie schaffen es sogar, die oder denjenige(n) sprachlos zurückzulassen. Nicht zu vergessen, es handelt sich nur um ein Projekt! Aber dafür um ein Projekt aus professionell Wahnsinnigen (Achtung: positiv gemeint) ! Diese <strong>EP</strong> kann, nein, sie <strong>muss sich</strong> ungeniert sehen lassen! Es gibt Bands auf diesem Planeten, die hätten Jahre für dieses Ergebnis gebraucht. Davon sind wir überzeugt! International beständiger <strong>Power- Thrash Metal</strong> aus Essen für nur <strong>10 Euro</strong>! Das ist unschlagbar! Bitte helft den Musikern und auch dem kleinen, aber feinen Label<strong> Roll The Bones Records</strong>, bei ihrem Vorhaben die lokale Szenekultur zu unterstützen. Ohne sie wird es still! In diesem Sinne: <strong>Glück Auf!</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Die The Virus Project Links</h2>



<p>1: <strong><a href="https://www.facebook.com/TheMetalVirusProject/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Facebook</a></strong></p>



<p>2: <a href="http://www.roll-the-bones-records.de/the-virus-project/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Website</strong></a><br><br>3: <strong><a href="http://www.roll-the-bones-records.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Label</a> </strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Metal- Heads.de Links</h2>



<p>1: <strong><a href="https://www.facebook.com/metalinyourheads" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Facebook</a></strong></p>



<p>2: <strong><a href="https://www.instagram.com/metal_heads.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Instagram</a></strong></p>



<p>3: <strong><a href="https://www.youtube.com/channel/UChCGVUcIhBox6PtZ9s78kvQ" target="_blank" rel="noreferrer noopener">You Tube</a></strong></p>



<p>4: <strong><a href="https://twitter.com/metal_headsde?lang=de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Twitter</a></strong></p>
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		<title>Greydon Fields &#8211; Warbird kommt am 02.05.2020</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Treasureman]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Mar 2020 11:07:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Greydon Fields bringen am 02. Mai 2020 ihr neuestes Album heraus. Der Kriegsvogel patrouilliert über dem Revier Endlich gibt es stichhaltige Neuigkeiten aus dem Hause Greydon Fields! Die Power-/ Thrasher aus Essen haben vor&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Greydon Fields bringen am 02. Mai 2020 ihr neuestes Album heraus.</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">Der Kriegsvogel
patrouilliert über dem Revier</h3>



<p>Endlich gibt es stichhaltige Neuigkeiten aus dem Hause <strong>Greydon Fields</strong>! Die Power-/ Thrasher aus <strong>Essen</strong> haben vor kurzem das Veröffentlichungsdatum für den &#8222;Tunguska&#8220; &#8211; Nachfolger (<a aria-label="Review-Hier (öffnet in neuem Tab)" href="https://metal-heads.de/reviews/greydon-fields-tunguska-voe-28-04-2018/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Review</a>) bekannt gegeben! Die Power-Thrash Granate wird den Namen &#8222;<strong>Warbird</strong>&#8220; tragen und am<strong> 02. Mai 2020</strong> via <strong>Roll-The-Bones Records</strong> das Licht der Welt erblicken!</p>



<h3 class="wp-block-heading">9 brandneue Songs</h3>



<p>Das neue Album &#8222;<strong>Warbird</strong>&#8220; wird 9 brandneue Songs und einen Bonus- Track enthalten.  </p>



<h3 class="wp-block-heading">Hier ist die Tracklist:</h3>



<p><strong>1. Death From Within</strong></p>



<p><strong>2. Empire Of The Fools</strong></p>



<p><strong>3. Usurpation</strong></p>



<p><strong>4. Keyboard Warriors</strong></p>



<p><strong>5. Rise Of The Underground</strong></p>



<figure class="wp-block-embed-youtube wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="GREYDON FIELDS - Rise Of The Underground (OFFICIAL VIDEO)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/Tx8oPs6Xdzw?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
</div></figure>



<p>   </p>



<p><strong>6. Breakdown</strong></p>



<p><strong>7. Memento  </strong></p>



<p><strong>8. Orphan</strong></p>



<p><strong>9. Warbird</strong></p>



<p><strong>10.Cathedrals (Bonus Track)</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">Der Vorverkauf startet</h3>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/03/Greydon-Fields-Warbird-Björn-Gooßes-Killustration.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/03/Greydon-Fields-Warbird-Björn-Gooßes-Killustration.jpg" alt="" class="wp-image-91686" width="408" height="408" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/03/Greydon-Fields-Warbird-Björn-Gooßes-Killustration.jpg 960w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/03/Greydon-Fields-Warbird-Björn-Gooßes-Killustration-300x300.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/03/Greydon-Fields-Warbird-Björn-Gooßes-Killustration-150x150.jpg 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/03/Greydon-Fields-Warbird-Björn-Gooßes-Killustration-768x768.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/03/Greydon-Fields-Warbird-Björn-Gooßes-Killustration-600x600.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/03/Greydon-Fields-Warbird-Björn-Gooßes-Killustration-160x160.jpg 160w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/03/Greydon-Fields-Warbird-Björn-Gooßes-Killustration-320x320.jpg 320w" sizes="auto, (max-width: 408px) 100vw, 408px" /></a><figcaption>Coverartwork by Björn Gooßes /www.killustrations.com</figcaption></figure></div>



<p>&#8222;<strong>Warbird</strong>&#8220; kann bereits jetzt direkt bei <strong>Roll-The-Bones Records</strong> in verschiedenen Bundles vorbestellt werden! Für schlappe 15,00 Euro (zzgl. 2,50 Euros für Porto und Verpackung) könnt ihr Euch die <strong>Digipack-CD</strong> mit dem geilen Cover-Artwork von Björn Gooßes / <strong><a aria-label="Killustrations (öffnet in neuem Tab)" href="http://www.killustrations.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Killustrations</a></strong> schon vorab sichern! Für 27,00 Euro (zzgl. 3,00 Euros Für Porto und Verpackung) gibt es das &#8222;<strong>Warbird</strong>&#8220; Bundle, welches das <strong>Digipack</strong> und ein <strong>T-Shirt</strong> mit Frontprint beinhaltet! Also liebe Freunde des guten Geschmacks, haltet Euch ran! Alle weiteren relevanten Informationen, gibt es natürlich im Roll-The-Bones-Shop! <strong><a aria-label="Klick HIER (öffnet in neuem Tab)" href="http://www.roll-the-bones-records.de/shop/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Klick HIER</a></strong>!</p>



<h3 class="wp-block-heading">Das 5 Jahre Roll-The-Bones
Festival</h3>



<p>Weiterhin zu erwerben sind die Eintrittskarten für die <strong>5 Jahres Geburtstagsfeier</strong> von Roll-The-Bones-Records! Wer es immer noch nicht weiß: Label-Chef <strong>Gregor Vogt</strong> ist auch maßgeblich als Gitarrist bei <strong>Greydon Fields</strong> aktiv! Also, wer sich die neue Scheibe &#8222;<strong>Warbird</strong>&#8220; nicht bestellen möchte, kann sich das neue Teil auch direkt auf dem Festival zulegen! An ausreichend Kaufmöglichkeiten wird es dem &#8222;Tunguska&#8220; Nachfolger definitiv nicht mangeln!  </p>



<h3 class="wp-block-heading">Das Line-up ist komplett</h3>



<p>Hingegen unserer letzten Info (<strong><a aria-label="MH-DE-News (öffnet in neuem Tab)" href="https://metal-heads.de/news/5-jahre-roll-the-bones-records-in-essen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">MH-DE-News</a></strong>) zur Anniversary-Show können wir Euch jetzt auch das komplette <strong>Line-up</strong> präsentieren!</p>



<p>Der Special Guest am Freitag, den <strong>05.06.2020</strong> werden <strong>Dedpool</strong> sein. Am Samstag, den <strong>06.06.2020 </strong>werden sich <strong>Sober Truth</strong> die Ehre geben! Mehr Heavy Metal geht einfach nicht! Denkt dran, wer es nicht guckt kann es nicht sehen! Noch sind die Tickets verfügbar! Alles (<strong>Warbird</strong>-CD und Festival) bekommt ihr auf der Roll-The-Bones-Homepage: <strong><a aria-label="Hier! (öffnet in neuem Tab)" href="http://www.roll-the-bones-records.de/tickets/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hier!</a></strong>:</p>



<p><strong>Support your local Metal scene!</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/03/bandphoto-by-Ina-Schulz.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/03/bandphoto-by-Ina-Schulz.jpg" alt="" class="wp-image-91687" width="425" height="512" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/03/bandphoto-by-Ina-Schulz.jpg 795w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/03/bandphoto-by-Ina-Schulz-248x300.jpg 248w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/03/bandphoto-by-Ina-Schulz-768x927.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 425px) 100vw, 425px" /></a><figcaption>Greydon Fields &#8211; Official 2020 &#8211; Photo by Ina Schulz</figcaption></figure></div>
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		<item>
		<title>HARKON im Interview vor dem RAGE AGAINST RACISM</title>
		<link>https://metal-heads.de/behind-the-scenes/harkon-im-interview-vor-dem-rage-against-racism/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Doc Rock]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Feb 2020 16:34:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[behind the scenes]]></category>
		<category><![CDATA[Björn Gooßes]]></category>
		<category><![CDATA[Harkon]]></category>
		<category><![CDATA[Killustrations]]></category>
		<category><![CDATA[RAGE AGAINST RACISM 2020]]></category>
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					<description><![CDATA[HARKON im Interview vor dem RAGE AGAINST RACISM Traditionell stellen wir von metal-heads.de als offizieller Medienpartner des Events vor dem RAGE AGAINST RACISM-Festival die auftretenden Bands vor. Da ich ja neulich schon mit Frontmann&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>HARKON im Interview vor dem RAGE AGAINST RACISM</p>



<p>Traditionell stellen wir von <strong>metal-heads.de </strong>als offizieller Medienpartner des Events vor dem RAGE AGAINST RACISM-Festival die auftretenden Bands vor. Da ich ja neulich schon mit Frontmann Björn über seinen Job beim Shirt-Designen gesprochen habe (<strong><a href="https://metal-heads.de/behind-the-scenes/wie-entsteht-ein-festival-shirt-das-interview/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="hier (öffnet in neuem Tab)">hier</a></strong> gibt es das Interview), geht es heute um die Musik. Genauer gesagt, die seiner Band <strong>HARKON</strong>, dem Opener am Festivalfreitag. Deshalb habe ich mir noch einmal entsprechende Fragen überlegt. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie kam es zur Bandgründung?</h2>



<p>MH: zunächst einmal freue ich mich, euch endlich auch mal live spielen zu sehen (aber dazu weiter unten mehr). Da es euch ja noch nicht so lange gibt…sei doch mal so nett und erzähl’ unseren Lesern, wie es damals zu der Gründung von HARKON kam. Wer hatte die Idee und wie lief es dann letztlich ab?</p>



<p>BG: Also, <strong>das ist alles auf dem Mist von Gitarrist Volker Rummel gewachsen</strong>. Nach seinem Ausstieg bei  THE VERY END  im Jahre 2012 juckte es ihm einfach wieder irgendwann in den Fingern. Du kannst halt den Mann aus dem Metal holen, aber nicht den Metal aus dem Mann, haha! So kam es <strong>an einem schönen Sommertag 2016</strong> bei einem nicht näher spezifizierten Kaltgetränk auf einer belgischen Wiese während wir auf Black Sabbath warteten dazu, dass Volker mich fragte, ob ich Bock auf ne neue Band mit ihm hätte. Mit mehr Hardrock- bzw. Heavy-Metal-Anteilen als bei <strong>THE VERY END</strong> und als klassisches Quartett aufgestellt. Nun, da Volker einer der originellsten Gitarristen ist, mit denen ich je zusammengearbeitet habe und wir musikalisch immer gut harmonierten, musste ich nicht lang überlegen. </p>



<p>Dann zog erstmal etwas Zeit ins Land, wir hatten es ja auch nicht eilig. <strong>2017 folgten dann die ersten zaghaften Proben mit unserer fantastischen Rhythmusgruppe</strong>, bestehend aus Marcel Willnat am Bass und Lars Zehner am Schlagzeug. Somit war HARKON geboren. Die musikalische Chemie untereinander war direkt super, allerdings mussten wir uns als Band natürlich auch erstmal etwas finden. So verging wiederum einige Zeit, bis das Songwriting dann 2018 für unsere Verhältnisse etwas Fahrt aufnahm und wir die &#8222;Ruins Of Gold&#8220;-EP schrieben, produzierten und Anfang 2019 dann auch endlich veröffentlichten. Klingt alles ein wenig langwierig, aber &#8222;Gut Doom will Weile haben&#8220; &#8211; auch wenn wir gar keinen spielen, haha!</p>



<p>MH: wie ist die EP „Ruins of gold“ denn soweit angekommen und seid ihr zufrieden mit der bisherigen Resonanz?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Debüt-EP &#8222;Ruins of gold&#8220; bekommt ihr gratis!</h2>



<p>BG: Diejenigen, die unsere Debüt-EP gehört haben, fanden sie eigentlich alle geil. Nur haben bisher einfach viel zu wenige Leute &#8222;Ruins Of Gold&#8220; überhaupt gehört, haha! Klar, wir sind &#8217;ne neue Band mit ihrem allerersten Release und haben erst &#8217;n paar Shows gespielt, da werden einem nicht gerade die Türen eingerannt. Aber <strong>gute Resonanz heißt manchmal halt mehr Qualität statt Quantität.</strong> Ein wenig schade ist es zwar schon, dass man trotz umfangreicher Bemusterung unsere bisherigen Reviews an zwei Händen abzählen kann &#8211; Aber wenn darunter der <strong>&#8222;Tip des Monats&#8220; im Rock Hard Magazin</strong> ist, können wir soviel nicht falsch gemacht haben! Falls das hier ein geschmackssicherer Musikredakteur lesen sollte: Ich schicke gerne das Press-Kit raus! Wobei man <strong>&#8222;Ruins Of Gold&#8220; </strong>von Beginn an <strong>komplett gratis in bester Qualität auf unserer Bandcamp-Seite runterladen </strong>kann &#8211; Also greift zu, Leute!</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="600" height="900" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/02/Harkon-Single-Portrait-Björn-Gooßes-Vocals-Photo-©-2018-Tom-Jäschke-Frontrow-Images.jpg" alt="Harkon - Single Portrait - Björn Gooßes (Vocals) - Photo © 2018 Tom Jäschke - Frontrow Images" class="wp-image-91378" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/02/Harkon-Single-Portrait-Björn-Gooßes-Vocals-Photo-©-2018-Tom-Jäschke-Frontrow-Images.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/02/Harkon-Single-Portrait-Björn-Gooßes-Vocals-Photo-©-2018-Tom-Jäschke-Frontrow-Images-200x300.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></figure>



<p>MH: wie ist denn die Aufteilung in der Band, also wer ist für’s Songwriting verantwortlich, wer kümmert sich um das Anbahnen neuer Live-Auftritte etc.?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Musik als gemeinsame Sache &#8211; HARKON</h2>



<p>BG: Als alleiniger Gitarrist kommen die Riffs natürlich primär von Volker, dann schrauben wir meist zu zweit ne grobe Grundstruktur auf Basis meines Gesangs-Inputs, und dann <strong>geht&#8217;s schon noch ganz klassisch im Proberaum zu viert zur Sache</strong>. Das ist sicherlich auch ein Grund, warum es bei uns immer ein wenig dauert. Aber mit diesem Line-Up und dessen Musikalität wär&#8217;s ne Schande, wenn einer alleine im stillen Kämmerlein alles schriebe. Unterm Strich sind unsere Songs also ganz klar Ergebnisse eines kreativen Kollektivs, und das ist auch gut so. <strong>Um Gigs kümmert sich immer grad der, dem eine Gelegenheit über&#8217;n Weg läuft.</strong> Nen Booker haben wir leider noch nicht&#8230; Wer sich berufen fühlt, HARKON dahingehend ein wenig unter die Arme zu greifen: Ruf! Mich! An!</p>



<p>MH: wo seht ihr musikalisch eure wesentlichen Einflüsse? Und wer kann sich da mit seinem Stil bei der Komposition von neuen Songs am ehesten durchsetzen? Mir persönlich gefällt als Schlagzeuger, was eurer Drummer da so spielt!?</p>



<p>BG: Glaub mir, mir gefällt das auch, was Lars da so spielt, haha! Also, im Durchsetzen bin ich zwar groß, weil ich ein Besserwisser bin und gerne das letzte Wort habe, aber es sollen sich schon alle mit &#8217;nem Song wohlfühlen. Das ist wiederum sehr praktisch bei HARKON: Wir haben alle guten Geschmack und werden uns meist zügig einig. Und da der Primär-Input von einer Person kommt, ist die grundsätzliche Marschrichtung eh vorprogammiert. Unsere Einflüsse sind zwar natürlich verschieden, aber innerhalb unserer Parameter bewegen wir uns dennoch möglichst frei umher. Die Mischung macht&#8217;s, sag ich mal. <strong>Am Ende des Tages werden wir natürlich Künstlern wie zum Beispiel Ozzy Osbourne oder NEVERMORE näher sein als MESHUGGAH oder CELTIC FROST,</strong> aber für uns gilt so oder so nur die Regel &#8222;Ein guter Song ist ein guter Song ist ein guter Song&#8220;.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Eher Ozzy oder NEVERMORE&#8230;</h2>



<p>MH: gibt es eigentlich schon Pläne für ein weiteres Release, mal eine Fulllength Album vielleicht?</p>



<p>BG: Nicht nur vielleicht, sondern definitiv! <strong>Wir biegen bereits auf die Zielgerade ein, was das Songwriting für unser erstes Album angeht</strong>, auch wenn das Finetuning aufgrund unserer überschaubaren Probefrequenz wohl noch bis Sommer dauern wird. Dann wollen wir aber fix ins Studio. Ein Label muss sich noch finden lassen&#8230; &#8222;Ruins Of Gold&#8220; war ein DIY-Release. Mit digitalen Vertriebsdienstleistern wie CD-Baby kann man da auch durchaus was erreichen, und für das erste Lebenszeichen einer Band ist das auch ok. Trotzdem hoffen wir natürlich, mit unserem ersten Album mehr Leute erreichen zu können, und mit dem richtigen Label im Rücken ist man da meist schon etwas besser aufgestellt, wenn man nicht gerade die Zeit und Manpower hat, komplett DIY alles durchzukurbeln. Da wir aber alle Jobs und teilweise auch Familie haben, sowie bis auf Volker auch in anderen Bands aktiv sind, ist dieser Ansatz nicht gerade Plan A.</p>



<p>MH: seid ihr mit dem bisher erreichten Level an Bekanntheit etc. zufrieden? So lange seid ihr ja noch nicht in der Szene unterwegs mit HARKON. Wie sehen die Ziele für die kommenden, sagen wir 5 Jahre aus? Was wollt ihr da noch bewegen? Könntet ihr euch vorstellen, auch mal eine kleine Tour durch Deutschland zu machen?</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="500" height="333" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/BjörnGooßes-HarkonTurockOpenAir2019-FotoVonSebastianFreitag.jpg" alt="Björn Gooßes-Harkon Turock Open Air 2019" class="wp-image-89308" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/BjörnGooßes-HarkonTurockOpenAir2019-FotoVonSebastianFreitag.jpg 500w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/BjörnGooßes-HarkonTurockOpenAir2019-FotoVonSebastianFreitag-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /><figcaption>Björn Gooßes HARKON live beim Turock Open Air 2019  </figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Mit einem Album zu mehr Bekanntheit!?</h2>



<p>BG: Der Bekanntheitsgrad ist natürlich nicht der Motor einer Band, sondern der Wille, oder sagen wir besser, der innere Drang zum Ausdruck durch Musik. Aber ein Zusammenspiel von beidem ist nicht verkehrt. Und HARKON muss einfach von viel mehr Leuten gehört werden, weil&#8217;s halt gute Songs sind, haha! Also nein, <strong>zufrieden sind wir damit nicht, da ist noch ordentlich Luft nach oben.</strong> Aber wir arbeiten ja dran. Im Zuge des Debutalbums passiert dann auch hoffentlich ein wenig mehr &#8211; Ne kleine Tour würde da sicherlich auch zu gehören. Der Livemarkt ist zugegebenermaßen umkämpfter als je zuvor, und um &#8217;ne richtige Tour als Supportband abzubekommen, wenn man nicht grade zufällig total angesagt ist, <strong>braucht es entweder Vitamin B, Kohle oder beides</strong>. </p>



<p>Dass man also erstmal kleine Brötchen backen muss, ist völlig klar. Dennoch hoffe ich, dass wir in fünf Jahren mindestens Album Nummer zwei veröffentlicht, 2-3 kleine Touren und zahlreiche Einzelgigs &amp; Festivals gespielt haben werden. Das wäre jedenfalls ein durchaus realistisches Ziel. Mag sein, dass es erstens anders kommt und zweitens als man denkt. <strong>Aber wenn wir unsere Ziele nicht halbwegs hoch stecken würden, könnten wir ja auch gleich damit zufrieden sein, ab und an im Proberaum &#8217;n Bier zu zischen und einmal im Jahr im hiesigen Jugendzentrum zu spielen&#8230; </strong>Ist natürlich weder an Bier noch an Jugendzentren was verkehrt, aber ich glaube, Du verstehst, was ich sagen will.</p>



<p>MH: welche Supporterfahrungen habt ihr bisher mit großen Acts der Szene? Wenn wir an das Thema an Live-Auftritte denken…mit welcher Band würdet ihr ansonsten mal gerne in Zukunft touren und warum gerade mit diesem Act?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Keine besonderen Ansprüche an den Headliner</h2>



<p>BG: Wir hatten ja erst &#8217;n halbes Dutzend Gigs, da gab&#8217;s noch nicht viele Berührungspunkte mit großen Acts der Szene. Wir hatten zwar bereits die Ehre, ein paar Monate nach Release unserer Debüt-EP gemeinsam mit u.a. PRONG &amp; QUEENSRYCHE beim Turock Open Air auf der Bühne zu stehen, aber wirklich viel Kontakt hatte man zu den Headlinern auch wieder nicht. Hm, mir würden sehr viele Bands einfallen, mit denen ich gerne auf Tour gehen würde, und ich glaube HARKON sind da relativ flexibel, was den Stil des Headliners angeht, da wir ja selber nicht so klar in eine bestimmte Schublade passen. <strong>Ob es nun also MEGADETH, Ozzy, ALTER BRIDGE oder GOJIRA sind &#8211; Wir drücken dann einfach ein Auge zu, haha!</strong></p>



<p>MH: wir haben ja neulich das Interview geführt, in dem u.a. es um die Bedeutung der Gestaltung eines Albumcovers ging. Näheres kann man hier nachlesen. Wir wollen uns ja auch nicht wiederholen. Für mich stellt sich wohl die Frage, ob du aufgrund deines künstlerischen Backgrounds um alle Belange bei HARKON kümmerst, die in diesen Bereich fallen (z.B. die Gestaltung des Backdrops oder von Konzertflyern)?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Er kann halt nicht aus seiner Haut&#8230;</h2>



<p>BG: Na klar, alles Visuelle bei HARKON habe ich unter meine Fittiche genommen. Also, Konzertflyer werden natürlich auch mal von wem anderes gemacht, da wir ja selten selber veranstalten. Aber solange die Bandkollegen happy sind mit dem, was ich bastle, bleibt das ja auch die nächstliegende Lösung. Macht mir ja auch Spaß. Ich bringe mich gerne voll in die Band ein, sei es mit den Texten, die ich ja auch singen muss, oder eben mit Artworks. &#8222;Nur&#8220; der Sänger zu sein, fremde Texte zu singen und einem anderen Artworker die Grafiken der eigenen Band zu überlassen, käme mir irgendwie komisch vor&#8230;</p>



<p>MH: wenn wir mal darüber reden wollen, etwas rein aus Überzeugung zu tun und die Gedanken an die „Kohle“ mal beiseite zu lassen, dann sind wir schnell beim Thema RAGE AGAINST RACISM. Ein tolles Festival in Duisburg, bei dem <strong>wir von metal-heads.de stolz sind, als offizieller Medienpartner aktiv mit einer medialen Vollbedienung mitwirken zu können.</strong> Freier Eintritt für eine gute Sache. Was ist für euch der Antrieb an der Mühle oder bei ähnlichen Veranstaltungen dabei zu sein und wie ist es da zu dem Kontakt gekommen?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Freifahrtschein für Björn und seine Bands&#8230;</h2>



<p>BG: Levent und ich kennen uns ja schon seit Jahren. Sowohl im Zuge der Auftritte meiner anderen Bands beim Rage Against Racism als auch im Rahmen der von mir fürs Festival gestalteten Shirtmotive. Irgendwann &#8211; Ich glaube, es war zwischen dem 23. und 24. Bier bei einer der großartigen Dong Open Air Ausgaben &#8211; sagte Levent mir mal <strong>&#8222;Ich find das so geil, was Du machst, ich werd&#8216; jede Deiner Bands buchen. Egal, mit was Du ankommst&#8220; &#8211; Und ich hab ihn beim Wort genommen, haha!</strong> </p>



<p>Eigentlich sollten wir schon 2019 spielen, aber manchmal hat der gute Levent halt auch &#8217;n Kopp wie n Sieb, so wurde 2020 draus. Auch nicht schlecht. Ich hoffe jedenfalls, er bereut seine Aussage nicht, haha! Wir werden jedenfalls unser Bestes geben, den bunten Reigen am Festival-Freitag standesgemäß zu eröffnen! Und dass das Rage Against Racism ein mehr als unterstützenswertes Motto hat, tut der Sache sicherlich keinen Abbruch. Dass Rassismus und auch andere engstirnige, verblendete Ansichten leider auch Anno 2020 noch ein großes Übel sind, ist ja leider kein Geheimnis. <strong>Mit ein wenig Stromgitarrenmusik versuchen wir also, das Lebensmotto &#8222;Sei kein Arschloch&#8220; zu propagieren</strong>. Wenn dann noch das Duisburger Juniwetter mitspielt, sollte der Plan eigentlich aufgehen&#8230;</p>



<p>MH: wenn wir
einen Blick in die nähere Zukunft werfen…so 2020/2021…gibt es da schon Pläne
für weitere Live-Auftritte?</p>



<p>BG: Wie gesagt, nen Booker haben wir leider nicht, und DIY-Konzertakquise &#8211; oder sagen wir ehrlicherweise einfach &#8222;Klinken putzen gehen&#8220; &#8211; ist zeitintensiv und bisweilen recht frustrierend. Nichtsdestotrotz haben wir n paar Eisen im Feuer, klar. <strong>Bestätigt sind zum Beispiel der 8.5. im Weseler Krachgarten und der 6.6. in der Krefelder Kulturrampe &#8211; Beide Male mit KILLING A LION und METAMORPHER, was in Summe ein echt cooles, abwechslungsreiches aber dennoch stimmiges Package ergibt.</strong></p>



<p>MH: wenn wir
jetzt an Musikfans, die euch noch nicht kennen. Oder z.B. für Jemanden, der
euch erst jetzt entdeckt. Wie würdest du eure Musik in wenigen Worten erklären
und warum sollte man euch eine Chance geben und sich die EP „Ruins of gold“
unbedingt anhören? Und am besten auch gleich zum Auftritt beim RAGE kommen…also
wodurch überzeugt ihr die Zuschauer live on stage?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wenn ich Pressetexte kopiere, werde ich gelyncht</h2>



<p>BG: Puh&#8230; sich selber beschreiben ist immer irgendwie kacke. Mir rollen sich oft die Fußnägel hoch, wenn ich selbstverfasste Bandbeschreibungen lese, die mit hohlen Klischeephrasen nicht geizen. Wir gehen sowas dann eher etwas augenzwinkernd an. <strong>In unserer Band-Info steht Folgendes: <em>&#8222;Metal? Klar! Hardrock? Auch! Prog? Ein Bisschen. HARKON machen es sich zwischen den Stühlen bequem. Sie zeigen spielerische Finesse ohne Griffbrettgewichse, spinnen ihren eigenen bunten Faden, ohne sich im Patchwork zu verlieren, balancieren geschickt zwischen Bohrhammer und Blümchenwiese und verpassen trotzdem jedem Track die unverkennbare HARKON-Duftmarke.&#8220;</em> </strong></p>



<p>Ich denke, im Großen und Ganzen kann man das so stehen lassen, auch wenn das vielleicht nicht ganz Deiner Vorgabe &#8222;in wenigen Worten&#8220; entspricht, haha! Wodurch wir live überzeugen? Hm&#8230; ne dicke Show mit Pyros und Bühnenaufbauten wird wohl noch auf sich warten lassen müssen. Es geht also eher puristisch zu, aber natürlich mit der entsprechenden Live-Energie, die den berühmten Funken dann hoffentlich auch auf die Zuschauer überspringen lässt!</p>



<p>MH: Kinder, wie
die Zeit vergeht…unser heutiges Interview geht dem Ende zu. Die letzten Worte
gebühren bei uns traditionell unserem jeweiligen Interviewpartner. Du hast
jetzt die Chance, unseren Lesern und euren Fans da draußen mitzuteilen, was ihr
schon immer mal loswerden wolltet. Zu HARKON, zu Musik, dem Business, dem
Klimawandel oder…</p>



<h2 class="wp-block-heading">Auf einen Schnaps nach Duisburg&#8230;</h2>



<p>BG: Ich sach ma so: Wer meint, keinen Bock zu haben, sich Harkon beim Rage Against Racism Open Air anzugucken, weil wir schon um 16:30 zocken: Dat geht auch ohne Bock!! Ach ja und danke für das Interview natürlich! Trinken wir in Duisburg &#8217;n Schnäppsken drauf!</p>



<p>MH: Danke für dieses interessante Interview und die entsprechenden Einblicke in eure Musik etc. Schön, dass du dir Zeit genommen habt und <strong>ich freue mich schon sehr auf den 12.06.2020 in Duisburg vor der Bühne!!</strong> Bis dann wünsche ich dir bzw. euch eine gute Zeit!</p>
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		<title>BLIND EGO – „Preaching to the choir“ (VÖ: 14.02.2020)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Doc Rock]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Feb 2020 16:23:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Björn Gooßes]]></category>
		<category><![CDATA[BLIND EGO]]></category>
		<category><![CDATA[Kalle Wallner]]></category>
		<category><![CDATA[Preaching to the choir]]></category>
		<category><![CDATA[Rage against Racism]]></category>
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					<description><![CDATA[BLIND EGO – „Preaching to the choir“ (VÖ: 14.02.2020) Bevor ich es später noch vergesse, möchte ich zunächst einmal in diesem Fall die Aufmerksamkeit auf das Albumcover von „Preaching to the choir“ lenken. Warum?&#46;&#46;&#46;]]></description>
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<p> BLIND EGO – „Preaching to the choir“ (VÖ: 14.02.2020) </p>



<p>Bevor ich es später noch vergesse, möchte ich zunächst einmal in diesem Fall die Aufmerksamkeit auf <strong>das Albumcover von „Preaching to the choir“</strong> lenken. Warum? Weil man die Bedeutung der Covergestaltung nicht unterschätzen sollte. Diese und weitere spannende Erkenntnisse konnte ich <strong>im Gespräch mit Björn Gooßes von Killustrations </strong>gewinnen (<strong><a href="https://metal-heads.de/behind-the-scenes/wie-entsteht-ein-festival-shirt-das-interview/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="hier (öffnet in neuem Tab)">hier</a></strong> findet ihr das Interview), der neben dem Design des Motivs für das <strong>RAGE AGAINST RACISM-Festivals</strong> auch die graphische Gestaltung <strong>zum neuen BLIND EGO-Album</strong> übernommen hat.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kunst ist Geschmackssache &#8211; Cover dabei wichtig!</h2>



<p><strong>Kunst ist ja Geschmackssache</strong>, aber ich muss sagen, mir gefallen diese Art von Covern, die ja auch eine gewisse Verbreitung in der Prog-Szene im weiteren Sinne besitzen. Aber genug zu diesem Thema, kommen wir zur Musik. BLIND EGO sind eine Formation, der ich schon seit dem <strong>Debüt namens „Mirror“ im Jahr 2007</strong> folge. Beeindruckend ist die Konstanz von Releases, nachdem es sich ja eigentlich „nur“ um ein Nebenprojekt von <strong>Gitarrist Kalle Wallner</strong>, den wir sonst natürlich von RPWL kennen (oder vielleicht weiß auch Jemand um das großartige Label GENTLE ART OF MUSIC, bei dem der gute Mann gemeinsam mit dem <strong>RPWL-Sänger Yogi Lang</strong> aktiv beteiligt ist), handelt.</p>



<figure class="wp-block-embed-youtube wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="Blind Ego - Massive (official)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/oXEoi53WKlo?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
</div></figure>



<p>Wobei das natürlich eine krasse Untertreibung ist, wenn wir mal auf den bisherigen Output von BLIND EGO blicken. Mit dem aktuellen Release sieht man sich natürlich <strong>einer gewissen Erwartungshaltung gegenüber</strong>. Lest hier die <strong><a href="https://metal-heads.de/reviews/blind-ego-liquid-voe-21-10-2016/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Review (öffnet in neuem Tab)">Review</a></strong> zum letzten Studio-Release und <strong><a href="https://metal-heads.de/reviews/blind-ego-liquid-live-voe-10-11-2017/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="hier (öffnet in neuem Tab)">hier</a></strong> findet ihr die Live-Scheibe. Der Opener lässt erst einmal eine gute Minute die instrumentelle Power auf den Hörer wirken, bevor der Gesang einsetzt. Ein amtlicher Rocker mit Double Bass-Salven, diese erste Nummer von „Preaching to the choir“. Der variable Gesang von Scott Balaban verleiht dem Song Tiefe. Neun Stücke haben es letztlich auf diesen Silberling geschafft. Der Titeltrack ist ein proggig stampfender 6-Minüter. <strong>Melodisch und mitreißend. Stark! </strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Erwartungen erfüllt?</h2>



<p>Beim dritten Song und noch mehr <strong>bei „Line in the sand“ geht es deutlich gemächlicher zu.</strong> Ihr merkt schon, dieses Album zeigt verschiedene Facetten. „Dark paradise“ ist dann der Griff in die „Balladenschublade“. Emotional…fast ein bisschen melancholisch. Im Verlauf nimmt die Nummer etwas an Fahrt auf, bleibt aber noch genug gefühlvoll dabei. Track 6 <strong>rockt dann mit mittlerer Geschwindigkeit. </strong>Auch das nachfolgende „Heading fort he stars“ kommt eher gemächlich daher und bringt den Hörer damit in eine recht nachdenkliche Stimmung. </p>



<p><strong>„Broken land“ ist vielleicht einer meiner liebsten Nummern des Albums. </strong>Mit Gefühl, doch irgendwie eingängig und dabei mit der nötigen Power. Gefällt mir! Dann kommt der längste Song auf diesem Release. Knappe 9 Minuten sind schon ein langer Rausschmeißer. Und ja, in der Tat geht es recht bedächtig los und man denkt, das könnte langatmig werden. Aber dann kippt das Ganze und bekommt einen gewissen Drive. Dann wieder etwas Bremspedal…so wechselt dieses Stück hin und her. <strong>Aber eins ist sicher: langweilig wird es dabei nicht.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Positives Fazit</h2>



<p>Mein Fazit zu „Preaching to the choir“ lautet also: auch mit dem aktuellen Release müssen sich BLIND EGO keinesfalls verstecken. <strong>Starker abwechslungsreicher Gesang mit einer passenden instrumentellen Begleitung. </strong>Stimmungsvoll und doch an der richtigen Stelle mit genug Energie kommt das neue Material daher. Das macht Bock auf die anstehende Tour…</p>



<p>Hier ein Song vom neuen Release:</p>



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<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="Blind Ego - Burning Alive (official)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/CoQIrSwbGKQ?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
</div></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Tourdates</h2>



<p><strong>BLIND EGO live <br> </strong>+ KINGCROW<br><strong><em><br> </em></strong>29 Feb 2020 | Freising (GER), Lindenkeller</p>



<p>01 Mar 2020 | Berlin (GER), Maschinenhaus</p>



<p>02 Mar 2020 | Hamburg (GER), Terrace Hill</p>



<p>03 Mar 2020 | Bremen (GER), Meisenfrei</p>



<p>04 Mar 2020 | Zwolle (NL), Hedon</p>



<p>05 Mar 2020 | Rüsselsheim (GER), Das Rind</p>



<p>06 Mar 2020 | Oberhausen (GER), Zentrum Altenberg</p>



<p>07 Mar 2020 | Maastricht (NL), Muziekgieterij</p>
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		<title>Wie entsteht ein Festival-Shirt? Das Interview!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Doc Rock]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Jan 2020 16:39:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[behind the scenes]]></category>
		<category><![CDATA[Björn Gooßes]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Festival-Shirt]]></category>
		<category><![CDATA[Harkon]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Jan Meininghaus]]></category>
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		<category><![CDATA[Night in Gales]]></category>
		<category><![CDATA[Rage against Racism]]></category>
		<category><![CDATA[The Very End]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Ewerhard]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie entsteht ein Festival-Shirt? Das Interview! Neben den allgemeinen Beiträgen wie Reviews, Konzertberichten und News gibt es auch Fragen, die wir als Redakteure bei metal-heads.de uns stellen. Und wenn da was Interessantes dabei ist,&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wie entsteht ein Festival-Shirt? Das Interview!</p>



<p>Neben den allgemeinen Beiträgen wie Reviews, Konzertberichten und News gibt es auch Fragen, die wir als Redakteure bei <strong>metal-heads.de</strong> uns stellen. Und wenn da was Interessantes dabei ist, dann gehen wir der Sache nach und Recherchieren für euch oder führen ein Interview. So auch in diesem Fall. Ihr kennt vielleicht das <strong>RAGE AGAINST RACISM-Festival </strong>in Duisburg. <strong><a rel="noreferrer noopener" aria-label="Hier (öffnet in neuem Tab)" href="https://metal-heads.de/behind-the-scenes/aller-guten-dinge-sind-drei-rage-against-racism-2019-der-film-zum-samstag/" target="_blank">Hier</a></strong> könnt ihr was über die 2019-er Ausgabe erfahren. Jedenfalls ist ein Markenzeichen des Events, dass es da zu einem fairen Kurs immer T-Shirts in einem coolen Design gibt. Das erklärt auch, warum die Dinger immer schon weit vor Ende des Festivals vergriffen sind, auch wenn jedes Jahr die Auflage erhöht wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Macher hinter dem Design &#8211; Gespräch mit Björn</h2>



<p>Wir wollten genauer wissen, wer hinter dem Design der jährlich in anderer Gestaltung aufgelegten Shirts steckt und wie es eigentlich letztlich zu dem finalen Aussehen kommt. Daher haben wir Björn Gooßes von Killustrations zum Interview gebeten.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="500" height="500" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/BjörnGooßes-Portait-FotoVonSebastianFreitag.jpg" alt="Björn Gooßes-Portait-Foto  " class="wp-image-89304" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/BjörnGooßes-Portait-FotoVonSebastianFreitag.jpg 500w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/BjörnGooßes-Portait-FotoVonSebastianFreitag-300x300.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/BjörnGooßes-Portait-FotoVonSebastianFreitag-150x150.jpg 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/BjörnGooßes-Portait-FotoVonSebastianFreitag-160x160.jpg 160w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/BjörnGooßes-Portait-FotoVonSebastianFreitag-320x320.jpg 320w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /><figcaption>Björn Gooßes Portrait</figcaption></figure>



<p>MH: Hallo Björn, also schon einmal Danke vor für deine Zeit für dieses Interview. Legen wir mit der ersten Frage  los…wie würdest du <strong>dich unseren Lesern in 2 oder 3 Sätzen beschreiben</strong>. Also mehr so zur Person (nicht auf  den Job bezogen). Hobbies, Interessen…!?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Einige Flaschen Whisky und ein Hund</h2>



<p>BG: Nix zu danken, ich freue mich über das Interesse an meiner Arbeit! Puh, aber mich selber beschreiben? Da hauste direkt  am Anfang des Interview ja mal nen Klopper raus… Wat soll ich da sagen? <strong>Mein Leben lässt sich größtenteils mit den fünf Begriffen &#8222;Frau&#8220;, &#8222;Hund&#8220;, &#8222;Killustrations&#8220;, &#8222;THE VERY END&#8220; und &#8222;HARKON&#8220; beschreiben, haha!</strong> Natürlich gibt&#8217;s auch was darüberhinaus und ganz viel dazwischen, aber das sind nun mal die Eckpfeiler. Wie viele Pullen jetzt z.B. &#8211; um mal das  Thema &#8222;Hobbies&#8220; aufzugreifen &#8211; meine Whisky-Sammlung zählt, interessiert doch keine Sau, haha…</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="500" height="333" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/BjörnGooßes-HarkonTurockOpenAir2019-FotoVonSebastianFreitag.jpg" alt="Björn Gooßes-Harkon Turock Open Air 2019  " class="wp-image-89308" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/BjörnGooßes-HarkonTurockOpenAir2019-FotoVonSebastianFreitag.jpg 500w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/BjörnGooßes-HarkonTurockOpenAir2019-FotoVonSebastianFreitag-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /><figcaption>Björn Gooßes HARKON live beim Turock Open Air 2019  </figcaption></figure>



<p>MH: Hast du deine Fähigkeiten in Sachen Design in einer „Ausbildung“ erworben oder bist du einfach sehr<br> talentiert und nutzt diese kreative Ader? Wie bist du denn zum Designen von Plattencovern und T-Shirts<br> gekommen? Gibt es auch noch andere Bereiche, in denen du aktiv bist?</p>



<p>BG: <strong>Ich bin tatsächlich Autodidakt.</strong> Manchmal lege ich daher sicherlich <strong>etwas krude Arbeitsmethoden</strong> an den Tag, angesichts derer ein*e<em> </em>gelernte*r Mediengestalter*in<em> </em>oder Fotograf*in vielleicht die Hände überm Kopf zusammenschlagen würde &#8211; Aber ich komme zurecht, denke ich. Vielleicht war das auch einfach der richtige Weg für mich, <strong>aus der Leidenschaft einen Beruf zu machen</strong>. So, wie es bestimmt vielen Kolleg*innen ging, hatte ich mich seit jeher für verschiedenste Bilderwelten interessiert und begann letztlich quasi aus Eigenbedarf, selber Artworks zu gestalten. Allererste Schritte in Form von fiktiven Bandlogos/-artworks, die in Schulhefte gekritzelt wurden, lasse ich mal außen vor. <strong>Meine damalige Band NIGHT IN GALES brauchte jedenfalls ein neues Artwork</strong>, und nachdem ich bei den ersten beiden Alben bereits derjenige war, der sich um die Artworkkonzepte und die Kommunikation mit dem jeweiligen Künstler kümmerte, wollte ich das schließlich selber übernehmen. Das zog dann langsam aber sicher immer weitere Kreise, bis ich irgendwann an der Schwelle war, das hauptberuflich machen zu können und wollen. Und in der Tat bin ich seitdem primär im Musikbereich tätig und gestalte hauptsächlich Albumartworks und Merchandisemotive. Hier und da kommen natürlich auch mal Buchcover oder ganz andere Projekte dazu, aber der Großteil meiner Arbeit besteht schon darin, Musik ein Gesicht zu geben. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="500" height="515" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/2014.jpg" alt="RAGE AGAINST RACISM Logo 2014" class="wp-image-89305" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/2014.jpg 500w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/2014-291x300.jpg 291w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /><figcaption>RAGE AGAINST RACISM Logo 2014</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Dann kam das RAGE AGAINST RACISM dazu&#8230;</h2>



<p>MH: Wie kam dann in einem weiteren Schritt die <strong>Zusammenarbeit mit dem RAGE AGAINST RACISM-Festival</strong> zustande? Ging das von dir aus oder kam Jemand vom Orga-Team auf dich zu? </p>



<p>BG: Genau weiß ich es gar nicht mehr, da ich nun schon zum siebten Mal in Folge die Freude und Ehre hatte, mit dem großartigen Rage-Against-Racism-Team zusammenzuarbeiten. Wir kannten uns ja schon relativ lange, da ich bereits 2004 zum ersten Mal mit NIGHT IN GALES in Rheinhausen auf der Bühne stand. Seitdem weitere vier Male, davon drei mal mit THE VERY END. <strong>Für 2020 sind übrigens bereits HARKON bestätigt, worauf ich mich besonders freue!</strong> Ich tippe mal, Levent hat mich damals einfach angesprochen, ob ich nicht Lust hätte, ein Festivalmotiv zu gestalten, da er neben meinen Gesangseskapaden auch meine Artworks kannte. Und diese Anfrage habe ich dann scheinbar angenommen, haha! <strong>Ich bin sehr stolz darauf, dass dieses kleine, feine Festival, dass sich nicht nur aufgrund seiner Message und seines Non-Profit-Ansatzes einen Namen gemacht hat, nach wie vor auf meine Motive setzt und hoffe, dass unsere Zusammenarbeit noch lange anhält. </strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="500" height="500" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/BjörnGooßesLeventTomicki-RAR2019-FotoVonBirteGooßes.jpg" alt="Björn Gooßes &amp; Levent Tomicki - RAR 2019" class="wp-image-89309" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/BjörnGooßesLeventTomicki-RAR2019-FotoVonBirteGooßes.jpg 500w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/BjörnGooßesLeventTomicki-RAR2019-FotoVonBirteGooßes-300x300.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/BjörnGooßesLeventTomicki-RAR2019-FotoVonBirteGooßes-150x150.jpg 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/BjörnGooßesLeventTomicki-RAR2019-FotoVonBirteGooßes-160x160.jpg 160w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/BjörnGooßesLeventTomicki-RAR2019-FotoVonBirteGooßes-320x320.jpg 320w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /><figcaption>Björn Gooßes &amp; Levent Tomicki &#8211; RAR 2019</figcaption></figure>



<p>MH: Wie muss man sich das denn im Vorfeld vorstellen bei so einem Festival? <strong>Bekommst du da eine Vorgabe </strong>bzgl. des Motives oder hast du freie Hand? Und legst du direkt mehrere Vorschläge also Entwürfe vor oder gibt es einen, der dann weiterentwickelt wird? </p>



<h2 class="wp-block-heading">Einfache Vorgabe: &#8222;Mach&#8216; ma&#8216; geil!&#8220;</h2>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="500" height="625" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/2015.jpg" alt="RAGE AGAINST RACISM Logo 2015" class="wp-image-89310" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/2015.jpg 500w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/2015-240x300.jpg 240w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /><figcaption>RAGE AGAINST RACISM Logo 2015</figcaption></figure>



<p>BG: Die Vorgaben vom Rage Against Racism sind normalerweise recht überschaubar und lauten meist: <strong>&#8222;Keine Ahnung, mach&#8216; ma&#8216; geil!&#8220;</strong>. Wenn dann die kreativen Gäule mit mir durchgehen, kommt manchmal noch ne Kurskorrektur wie &#8222;Nee, mach&#8216; mal wieder was mit Schädeln und irgendeinem Mühle-Bezug!&#8220;, aber ansonsten sind <strong>ist das RAR-Team durchaus pflegeleicht</strong>, wenn man das so sagen kann. Man kann sich gegenseitig mit gepflegter Ruhrpottschnauze die Meinung sagen, und dennoch herrscht immer Respekt und Freundschaft. Diesen Ansatz weiß ich sehr zu schätzen! <strong>Dieses Jahr gibt es ja übrigens weder Schädel noch Mühle, </strong>dafür aber ein verdammtes Metal Heart, haha! Manche Festivals haben vielleicht &#8217;ne etwas konkretere Marschroute, weil sie z.B. stilistische etwas spezieller ausgerichtet sind, aber meist lassen mir die Leute, mit denen ich zusammenarbeite, <strong>relativ freie Hand. Die brauche ich auch, um Qualität garantieren zu können. </strong>Ein kreatives Miteinander kann auch sehr inspirierend und fruchtbar sein, aber grundsätzlich bin ich ja derjenige, der sich durch Bilder auszudrücken versucht, und auf den die Leute wegen meiner bereits veröffentlichen Arbeiten zukommen. Daher sind zu viele Vorgaben für diesen Prozess eher hinderlich. <strong>Manchmal mache ich mehrere Vorschläge, oft bleibt es aber erstmal bei einem. </strong>Da arbeite ich eigentlich recht effizient sozusagen. Klar, viele Wege führen nach Rom und ein Thema kann man auf viele Arten visualisieren, aber da ich Foto-basiert arbeite und kein guter Zeichner bin, ist es für mich z.B. relativ schwierig, mal eben ne Handvoll Vorschläge einzureichen, die mehr sind als schematische Krakelskizzen. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="500" height="555" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/2016.jpg" alt="RAGE AGAINST RACISM Logo 2016" class="wp-image-89311" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/2016.jpg 500w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/2016-270x300.jpg 270w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /><figcaption>RAGE AGAINST RACISM Logo 2016</figcaption></figure>



<p>MH: Klingt ja Alles spannend! Aber ist das auch eine Tätigkeit, von der du leben kannst oder hast du einen regulären Dayjob, um den Kühlschrank zu füllen? </p>



<h2 class="wp-block-heading">Nicht leicht, mit Kreativität den Kühlschrank zu füllen</h2>



<p>BG: Absolut! Seit 2006 mache ich das hauptberuflich. Natürlich ist das nix, womit man ein Finanzimperium gründen könnte, aber das war noch nie meine Vorstellung eines erfüllten Lebens. Auch wenn es <strong>nicht immer leicht ist, seinen Lebensunterhalt mit einer kreativen Tätigkeit zu bestreiten,</strong> so bin ich dennoch glücklich darüber, dass mir das möglich ist. Auch der Konsumwandel und der damit einhergehende Rückgang des Verkaufs physischer Tonträger hat mir bisher noch nicht merklich geschadet. Denn selbst wenn meine Arbeiten heutzutage vielleicht weniger oft auf gekauften Tonträgern den Besitzer wechseln, so werden nach wie vor Artworks gebraucht. Und eine Szene, in der visuelle Aspekte eine große Rolle spielen. Und ich bin nun mal primär in der Stromgitarrenszene unterwegs, wo dies der Fall ist. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="500" height="500" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/Frontcover-artwork-for-the-album-Preaching-To-The-Choir-by-Blind-Ego-©-Björn-Gooßes-2019.jpg" alt="Frontcover artwork for the album Preaching To The Choir by Blind Ego © Björn Gooßes 2019" class="wp-image-89314" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/Frontcover-artwork-for-the-album-Preaching-To-The-Choir-by-Blind-Ego-©-Björn-Gooßes-2019.jpg 500w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/Frontcover-artwork-for-the-album-Preaching-To-The-Choir-by-Blind-Ego-©-Björn-Gooßes-2019-300x300.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/Frontcover-artwork-for-the-album-Preaching-To-The-Choir-by-Blind-Ego-©-Björn-Gooßes-2019-150x150.jpg 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/Frontcover-artwork-for-the-album-Preaching-To-The-Choir-by-Blind-Ego-©-Björn-Gooßes-2019-160x160.jpg 160w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/Frontcover-artwork-for-the-album-Preaching-To-The-Choir-by-Blind-Ego-©-Björn-Gooßes-2019-320x320.jpg 320w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /><figcaption>Albumcover BLIND EGO 2019</figcaption></figure>



<p>Da muss man sich vielleicht gerade im Zuge eines solchen Wandels mit wertigen Produkten über Wasser halten. <strong>Bringst du als Band heute ein schlecht produziertes Album mit langweiligem Artwork raus, ist trotz vielleicht guten Songmaterials die Chance, in der Veröffentlichungsflut völlig unterzugehen, größer als je zuvor.</strong> Zumindest, was die aktiv beeinflussbaren Faktoren angeht. Das berühmt-berüchtigte Zur-richtigen-Zeit-am-richtigen-Ort-Sein kann zwar immer noch einer unter Umständen mittelmäßigen Band eine Zeit lang Fame bescheren, aber der Großteil der Musikschaffenden muss sich wohl eher durch harte, beständige Arbeit nach oben kämpfen. <strong>Unter anderem gute Artworks sind daher eine wertvolle Waffe für so eine Schlacht.</strong> Von dem Aspekt, dass ein gutes Artwork aus einem Album künstlerisch und auch emotional letztlich noch mehr rausholen oder einfach den letzten Schliff kann, ganz abgesehen. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="500" height="500" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/Frontcover-artwork-for-the-album-The-Deep-Dark-Black-by-Clear-Sky-Nailstorm-©-Björn-Gooßes-2019.jpg" alt="Frontcover artwork for the album The Deep Dark Black by Clear Sky Nailstorm © Björn Gooßes 2019" class="wp-image-89315" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/Frontcover-artwork-for-the-album-The-Deep-Dark-Black-by-Clear-Sky-Nailstorm-©-Björn-Gooßes-2019.jpg 500w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/Frontcover-artwork-for-the-album-The-Deep-Dark-Black-by-Clear-Sky-Nailstorm-©-Björn-Gooßes-2019-300x300.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/Frontcover-artwork-for-the-album-The-Deep-Dark-Black-by-Clear-Sky-Nailstorm-©-Björn-Gooßes-2019-150x150.jpg 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/Frontcover-artwork-for-the-album-The-Deep-Dark-Black-by-Clear-Sky-Nailstorm-©-Björn-Gooßes-2019-160x160.jpg 160w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/Frontcover-artwork-for-the-album-The-Deep-Dark-Black-by-Clear-Sky-Nailstorm-©-Björn-Gooßes-2019-320x320.jpg 320w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /><figcaption>Albumcover CLEAR SKY NAILSTORM</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Designs mag Björn am liebsten?</h2>



<p>MH: Was würdest du denn sagen, was so die Top 3 Designs gewesen sind, die du bisher entworfen hast? </p>



<p>BG: Auf diese Frage kann ich nicht wirklich eine Antwort geben, denn <strong>zu fast allen Arbeiten hat man ja auch ne emotionale Bindung. </strong>Du fragst einen Vater ja auch nicht, welches seiner Kinder ihm das liebste ist. Natürlich gibt es Artworks, die aus den verschiedensten Gründen mehr Aufmerksamkeit bekommen haben als andere, und manchmal findet man persönlich ein Artwork vielleicht weniger gut, weil es in dessen Entstehungsprozess irgendwelche Stolpersteine gab, an die man sich bei jedem Betrachten erinnert. <strong>Da ich als Künstler stetig wachsen möchte, sage ich mir immer: &#8222;Das nächste Artwork wird das beste!&#8220;.</strong> Mal fühlt es sich nach Fertigstellung eines Artworks so an, als wäre man diesem Anspruch gerecht geworden, mal nicht. Aber es soll ja auch spannend bleiben, haha…! </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="500" height="500" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/Frontcover-artwork-for-the-album-The-Seekers-Vow-by-Abaddon-©-Björn-Gooßes-2019.jpg" alt="Frontcover artwork for the album The Seeker's Vow by Abaddon © Björn Gooßes 2019" class="wp-image-89316" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/Frontcover-artwork-for-the-album-The-Seekers-Vow-by-Abaddon-©-Björn-Gooßes-2019.jpg 500w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/Frontcover-artwork-for-the-album-The-Seekers-Vow-by-Abaddon-©-Björn-Gooßes-2019-300x300.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/Frontcover-artwork-for-the-album-The-Seekers-Vow-by-Abaddon-©-Björn-Gooßes-2019-150x150.jpg 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/Frontcover-artwork-for-the-album-The-Seekers-Vow-by-Abaddon-©-Björn-Gooßes-2019-160x160.jpg 160w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/Frontcover-artwork-for-the-album-The-Seekers-Vow-by-Abaddon-©-Björn-Gooßes-2019-320x320.jpg 320w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /><figcaption>Albumcover ABADDON</figcaption></figure>



<p>Übrigens könnt ihr die Review zur ABADDON-Scheibe <strong><a href="https://metal-heads.de/reviews/abaddon-the-seekers-vow/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="hier (öffnet in neuem Tab)">hier</a></strong> bei uns nachlesen. Auch zum oben abgebildeten BLIND EGO-Album gibt es in den nächsten Tagen eine Besprechung bei uns!</p>



<p>MH: Zu welchen interessanten Begegnungen hat dich das Designen von Shirts und Covern bisher schon gebracht? Vielleicht kannst du uns da ein paar Beispiele nennen… </p>



<h2 class="wp-block-heading">Frauen fallen einem um den Hals</h2>



<p>BG: Natürlich kommt man als alleine zuhause arbeitender Artworker weniger rum als ein*e oft tourender Musiker*in, nichtsdestotrotz gab es schon so einige interessante Begegnungen. Manchmal sind es <strong>Musikeri*nnen, die einem beim allerersten Treffen um den Hals fallen, als wäre man ein lange verlorener Bruder, </strong>weil sie sich so sehr über das Artwork für ihre Band gefreut haben, manchmal sind es Besucher*innen einer Ausstellung, die von einem Motiv zu Tränen gerührt sind und Dir von den Hintergründen berichten. Aber auch die &#8222;kleinen Begegnungen&#8220; sind schöne Erfahrungen, wenn man z.B. eine*n Musiker*in zum ersten Mal kennenlernt und einfach einen wertschätzenden Umgang pflegt und sich im Idealfall auch einfach gut versteht und/oder sympathisch findet. Was ich diesbezüglich immer etwas schade finde: Angesagte Artworker*innen bekommen oft zurecht Aufmerksamkeit, doch sehr häufig geraten viele meiner Kolleg*innen etwas ins Hintertreffen, wenn z.B. bei einem News-Beitrag eines Magazins zu einem neuen Album zig Detail-Informationen geteilt werden, aber <strong>mal wieder nicht die Rede davon ist, wer das Artwork gemacht hat.</strong> Das finde ich auch insofern immer etwas befremdlich, da sich die Metalszene doch schon relativ stark durch visuelle Aspekte identifiziert. Aber wie dem auch sei, gerade in den letzten paar Jahren, seitdem ich z.B. auch <strong>mit meinen beiden Freunden und Kollegen Jan Meininghaus und Thomas Ewerhard unter dem &#8222;Painted In Blood&#8220; Banner gemeinsame Artworkausstellungen auf Festivals</strong> wie z.B. dem Wacken, Summer Breeze, RockHarz, Copenhell oder Rock Hard hatte, gab es in Punkto Austausch mit &#8222;Kunstkonsumenten&#8220; natürlich nochmal einen willkommenen Aufschwung, von dem ich hoffe, dass er noch ein Weilchen anhält! </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="500" height="555" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/2017.jpg" alt="RAGE AGAINST RACISM Logo 2017" class="wp-image-89318" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/2017.jpg 500w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/2017-270x300.jpg 270w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /><figcaption>RAGE AGAINST RACISM Logo 2017</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Mit welchen Bands wäre eine Kooperation cool?</h2>



<p>MH: Hast du einen „Traum“ für welche Bands oder Events du gerne in Zukunft mal ein Shirt oder Logo bzw. Albumcover entwerfen würdest? </p>



<p>BG: Ach, klar! Da gibt es so einige Künstler*innen und Events, die bestimmt davon profitieren würden, mal ein Killustrations-Artwork zu haben, haha! Aber mal im Ernst: Natürlich würde man grundsätzlich gerne mal mit seinen Lieblingsbands zusammenarbeiten, wobei ich aus Fan-Perspektive ein Killustrations-Artwork dann manchmal gar nicht gutheissen würde, denn es muss stilistisch schon passen. Und manchmal werden Lieblingskünstler auch etwas entzaubert, wenn sie sich als Idioten oder Arschlöcher outen. <strong>Eine meiner Lieblingsbands sind UNDERTOW</strong>, mit denen durfte ich schon mehrfach zusammenarbeiten, das ist natürlich super! Wenn z.B. ANATHEMA, AGNES OBEL, DANZIG, WOVEN HAND, MEGADETH oder BLACK STONE CHERRY anklopfen würden, würde ich sicher nicht nein sagen. Da gibt&#8217;s noch viele mehr, aber bei denen würde sich mein Stil glaube ich ganz gut machen! Andere meiner Lieblingsbands sind wiederum nicht mehr aktiv oder schlichtweg teilweise verstorben… wobei, irgendwer bringt doch immer irgendwann posthum ne Best-Of-Scheibe raus, dann würd&#8217;s wiederum funktionieren, haha! </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="500" height="500" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/2018.jpg" alt="RAGE AGAINST RACISM Logo 2018" class="wp-image-89319" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/2018.jpg 500w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/2018-300x300.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/2018-150x150.jpg 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/2018-160x160.jpg 160w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/2018-320x320.jpg 320w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /><figcaption>RAGE AGAINST RACISM Logo 2018</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Der Blick über den Tellerrand</h2>



<p><strong>Was ich schon gerne machen würde, wäre auch außerhalb der Metalszene etwas aktiver zu sein. </strong>Es gibt so viele großartige Künstler*innen, mit denen ich gerne was machen würde, die aber sicher noch nie was von mir gehört haben, gerade auch weil man sich als Metal-Artworker vom &#8222;Klientel&#8220; her ja schon etwas im Kreis dreht. Diesen zu durchbrechen wäre einer meiner Wünsche für die nächsten Jahre! </p>



<p>MH: Wenn wir mal im Kleinen bleiben…ist deine Arbeit erschwinglich, also kann es sich auch eine kleine Nachwuchsband leisten, sich von dir das Plattencover gestalten zu lassen? </p>



<h2 class="wp-block-heading">Faire Preise für fettes Artwork &#8211; Killustrations</h2>



<p>BG: &#8222;Erschwinglich&#8220; ist ja immer relativ, aber aufgrund der Tatsache, dass ich mit vielen kleinen, oft auch ungesignten Bands zusammenarbeite, scheinen meine Arbeiten durchaus erschwinglich zu sein. Klar hat Qualität ihren Preis, und <strong>mit Dreimarkfuffzich kriegste kein fettes Artwork gebacken</strong>, aber ich bin auch kein abgehobener Künstler, der sich die ersten Gedanken erst dann macht, nachdem der erste dicke Scheck eingetrudelt ist. Ich bin auch immer bereit zu fairen Kompromissen, wenn ich merke, dass jemand wirklich Bock auf ein Artwork aus dem Hause Killustrations hat, aber die Bandkasse einfach ´n bissken klemmt. Also keine falschen Hemmungen, fragen kostet nix! </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="500" height="500" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/2019.jpg" alt="RAGE AGAINST RACISM Logo 2019" class="wp-image-89320" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/2019.jpg 500w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/2019-300x300.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/2019-150x150.jpg 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/2019-160x160.jpg 160w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/2019-320x320.jpg 320w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /><figcaption>RAGE AGAINST RACISM Logo 2019</figcaption></figure>



<p>MH: Diese Frage stellen wir den Bands auch immer: ist es dir aufgrund des Mottos und des Hintergrundes ein besonderes Anliegen, dich beim RAGE AGAINST RACISM-Festival mit deiner Kreativität einzubringen? </p>



<h2 class="wp-block-heading">T-Shirts gegen Rassismus &#8211; aus Überzeugung</h2>



<p>BG: Aber sowas von! Ich bin mir zwar meiner Privilegien bewusst, in einer demokratischen Gesellschaft in Frieden und Wohlstand zu leben; und auch der Tatsache, dass soziale, politische, ethnische oder religiöse Konflikte in anderen Teilen der Welt sicher einen anderen Einfluss auf das Denken und Handeln der Menschen nehmen als hierzulande. Dennoch ist für mich &#8211; um sich mal lediglich auf das namensgebende Thema zu beziehen &#8211; das engstirnige, rückständige Konzept von Rassismus und der damit einhergehenden Hass und Schmerz dermaßen fremd und falsch, dass ich von Herzen gerne mit ebendiesem Festival zusammenarbeite! </p>



<p>MH: Zuletzt haben stets unsere Interviewpartner das Wort. Hier kannst du dich an unsere Leser richten und eine Message ´raushauen. Das kann mit Musik zu tun haben oder mit was auch immer…leg&#8216; los!! </p>



<h2 class="wp-block-heading">Hier erfahrt ihr mehr &#8211; die Website</h2>



<p>BG: Dann nutze ich doch gerne die Chance und lege allen Leserinnen dieses Interviews meine <strong>Website<br> <a href="http://www.killustrations.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="www.killustrations.com (öffnet in neuem Tab)">www.killustrations.com</a> bzw. meine Facebookseite <a href="http://www.facebook.com/killustrations" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="www.facebook.com/killustrations (öffnet in neuem Tab)">www.facebook.com/killustrations</a></strong> ans Herz. Da gibt´s neben meinen Artworks und kleinen Einblicken hinter die Kulissen auch &#8222;Kunst für zuhause&#8220; in Form von z.B. Art-Prints, Shirts oder Leinwanddrucken. Und wer wissen will, was so ein Artworker für Mucke macht, der sollte sich natürlich am Besten direkt auch den Auftritt von HARKON beim diesjährigen Rage Against Racism anschauen!</p>



<p>MH: Ich danke dir für dieses Interview und freue mich, dass wir von <strong>metal-heads.de</strong> damit unseren Lesern im Vorfeld des nächsten RAGE AGAINST RACISM-Events einen besonderen Einblick liefern konnten.</p>



<p>BG: Ich hab zu danken &#8211; Gerne wieder!</p>



<p>Zum Abschluss bekommt ihr hier noch das coole brandaktuelle Logo zum RAGE AGAINST RACISM-Festival 2020 aus der Feder von Björn Gooßes von Killustrations. Das ist doch eine prima Sache&#8230;und haltet euch fest: beim Festival wird es auch schicke T-Shirts mit dem Motiv geben!</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1050" height="1200" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/2020-1050x1200.jpg" alt="RAGE AGAINST RACISM Logo 2020" class="wp-image-89313" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/2020-1050x1200.jpg 1050w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/2020-262x300.jpg 262w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/2020-768x878.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/2020-600x686.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/2020-1344x1536.jpg 1344w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/2020-1792x2048.jpg 1792w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/01/2020.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 1050px) 100vw, 1050px" /><figcaption>RAGE AGAINST RACISM Logo 2020</figcaption></figure>
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		<title>Interview mit Christopher von Abaddon</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Moldi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Dec 2019 08:17:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[behind the scenes]]></category>
		<category><![CDATA[Abaddon]]></category>
		<category><![CDATA[Björn Gooßes]]></category>
		<category><![CDATA[Dan Swanö]]></category>
		<category><![CDATA[GLORYFUL]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Jens Basten]]></category>
		<category><![CDATA[Killustrations]]></category>
		<category><![CDATA[Krachgarten]]></category>
		<category><![CDATA[Night in Gales]]></category>
		<category><![CDATA[The Seeker's Vow]]></category>
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					<description><![CDATA[Interview mit Christopher von Abaddon Da wir ja besonders gern über Bands berichten, die sich nicht in den Top10 der Metal Charts wieder finden, habe ich mir mal Christopher geschnappt, der bei Abaddon die&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Interview mit Christopher von Abaddon</h3>
<p>Da wir ja besonders gern über Bands berichten, die sich nicht in den Top10 der Metal Charts wieder finden, habe ich mir mal Christopher geschnappt, der bei Abaddon die Felle verprügelt. Und bei wem es jetzt klingelt&#8230;vielleicht hattest Du ja mein Review zu &#8222;The Wayfarer&#8220; gelesen <a href="https://metal-heads.de/reviews/abaddon-the-wayfarer/" target="_blank" rel="noopener">KLICK</a>.</p>
<p><strong>MH:</strong> Hi Christopher, vielen Dank, das Du dir die Zeit für ein paar Fragen nimmst. Bitte stell eure Band Abaddon doch mal kurz vor.</p>
<p><strong>CL:</strong> Hey Frank, gerne doch! Wir sind Abaddon aus der Rockmetropole Wesel am Niederrhein. Die Band existiert bereits seit über 20 Jahren mit bewegter Biografie und einigen Besetzungswechseln. In unserer heutigen Form spielen wir seit ca. 2009 zusammen und bestehen aus:</p>
<p>Lead vocals and symphonic arrangements: Darius Widera (ex- Nebular Moon, Project Entropy)</p>
<p>Guitars and backing vocals: Marek Widera (Project Entropy)</p>
<p>Drums and backing vocals: Christopher Lankes (ex- In Chasm, Shockgnosis)</p>
<p>Guitars and backing vocals: Thorsten Stoltenow (Someone`s Missing)</p>
<p>Bass and backing vocals: Steffen Schmitz</p>
<p>Stilistisch bewegen wir uns wohl irgendwo außerhalb der Schubladen zwischen Melo-Death und einigen Symphonic Einflüssen. Frag mich jetzt nicht nach Helden oder anderen Bands, die uns früher beeinflusst haben – da muss ich (schon allein aus Altersgründen) passen, hehe.</p>
<h3><a href="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/12/Abaddon-The-Seekers-Vow.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-88086 size-medium" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/12/Abaddon-The-Seekers-Vow-300x300.jpg" alt="Abaddon Album Cover" width="300" height="300" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/12/Abaddon-The-Seekers-Vow-300x300.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/12/Abaddon-The-Seekers-Vow-150x150.jpg 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/12/Abaddon-The-Seekers-Vow-768x768.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/12/Abaddon-The-Seekers-Vow-600x600.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/12/Abaddon-The-Seekers-Vow-160x160.jpg 160w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/12/Abaddon-The-Seekers-Vow-320x320.jpg 320w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/12/Abaddon-The-Seekers-Vow.jpg 960w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>The Seeker&#8217;s Vow</h3>
<p><strong>MH:</strong> In diesen Tagen erscheint, nach etwas „längerer Schaffensphase“, euer neues Album <em>The Seeker’s Vow</em>. Geplant ist vorerst nur ein Release über Streaming Plattformen. Soll das Album zum späteren Zeitpunkt auch noch gepresst werden oder was sind eure Pläne?</p>
<p><strong>CL:</strong> Ohja, da ist tatsächlich wieder sehr viel Zeit seit unserem letzten Album <em>The Wayfarer</em> vergangen. Wir sind da wohl tatsächlich nicht die Schnellsten unter der Sonne. Die Songs sind über einen relativ langen Zeitraum entstanden. Trotzdem tragen alle die gleiche Grundstimmung in sich, die sich durch das gesamte Album zieht. Während der Produktion haben wir uns dann dazu entschieden, die Songs zunächst nur via Streaming Plattformen zu verbreiten. Bei uns im Studio lagern noch so viele Kartons mit Alben und EPs, dass ich damit schon die Proberaum Wand fliesen wollte. Gerade für kleinere Bands wie uns, bietet Streaming heutzutage die Möglichkeit, seine Musik unkompliziert, schnell und kostengünstig einem viel größeren Publikum zu präsentieren, als wir das mit CDs könnten. Momentan sind wir einfach glücklich, dass das Ding endlich veröffentlicht wird. Klar – es wäre auch toll nach der ganzen Arbeit, Schweiß und Herzblut das fertige Produkt in den Händen halten zu können. Darum will ich auch nicht ausschließen, dass wir zum kommenden Jahr <em>The Seeker’s Vow</em> als CD herausbringen werden. Ich hab da selbst Bock drauf und ein bisschen Platz für weitere Kisten mit CDs finden wir im Studio mit Sicherheit. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<h3>Jens Basten</h3>
<p><strong>MH:</strong> Jens Basten (Night in Gales und Gloryful) hat auch was zu eurer neuen Scheibe beigetragen. In welchem Umfang war er denn beteiligt und wie kam es dazu?</p>
<p><strong>CL:</strong> Jens hat für den Song „<em>Settling the Void</em>“ ein Gitarrensolo eingespielt. Die Idee dazu kam spontan, erst während der Recordings. Auch auf unserem letzten Album <em>The Wayfarer</em> war er ebenfalls schon mit einem Solo auf „<em>Abaddon</em>“ vertreten. Auf den ersten Gloryful Alben sind bei den Groupshouts die engelsgleichen Stimmen von Marek, Darius und mir zu hören. Jens ist ein absolut großartiger Gitarrist und noch besserer Freund von Abaddon seit vielen Jahren. Durch unsere Zusammenarbeit im Studio für Gloryful und Night in Gales tauchen wir immer mal wieder gegenseitig auf unseren Alben auf und pflegen das auch gerne. Quasi hat das jetzt schon fast Tradition und wir waren sehr glücklich, dass er auch dieses Mal wieder amtlich abgeliefert hat.</p>
<h3>Sängerin oder keine Sängerin?</h3>
<p><strong>MH:</strong> Euer letztes Werk &#8222;The Wayfarer&#8220; war ja zum Teil im Symphonic Metal Bereich angeordnet und es war auch einiges an weiblichem Gesang zu finden. Eure damalige Sängerin ist ja glaube ich kein Mitglied der Band mehr. Soll es auf dem Posten bald einen Ersatz geben?</p>
<p><strong>CL:</strong> Wer die Bandgeschichte von Abaddon von Beginn an verfolgt (und die ist lang!), der weiß, dass die Wurzeln ursprünglich absolut im Symphonic Metal Bereich lagen. Viel Orchester, viel Pathos und Bombast. Das war cool und hat vor 20 Jahren auch in die Zeit gepasst. Mit den Jahren hat sich da jedoch viel verändert. Der Stil hat sich grundsätzlich durch den Besetzungswechsel in 2010 gewandelt, als beide Posten an der Gitarre und mit mir am Schlagzeug neu besetzt wurden. Seitdem gibt’s etwas mehr auf die Fresse und weniger Bombast <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Nach dem Ausstieg unserer damaligen Sängerin ist es dann noch einmal klarer in eine Richtung weg vom Symphonic geworden. Ich will jetzt nicht kategorisch ausschließen, dass es in Zukunft auch mal weiblichen Gesang auf einem Song geben wird. Das wird jedoch die Ausnahme bleiben. Einzelne Key- und Orchesterparts  werden wir auch auf den kommenden Werken einsetzen, jedoch wesentlich reduzierter als in den Gründungsjahren.  Für die Zukunft wird es daher eher keine neue feste Dame am Mikrofon geben. Abaddon 2020 bleibt eine reine Boygroup.</p>
<h3>Der Furz in der Lederhose</h3>
<p><strong>MH:</strong> Eure letzte Platte habt ihr noch komplett im eigenen Studio aufgenommen. Wie ist es dieses Mal abgelaufen?</p>
<p><strong>CL:</strong> Wie du ja vorhin schon festgestellt hast, gehört Abaddon nicht gerade zu den effektivsten Bands. Das liegt zum einen daran, dass wir uns immer wieder sehr viel Zeit mit dem Songwriting nehmen und die Vorproduktion der Songs im eigenen Studio (Synesthesy Studios Wesel) gemacht haben. Einerseits ist es ein absoluter Luxus und toll auf das Studio zurückgreifen zu können und sich mit viel Zeit und Ruhe der Vorproduktion zu widmen – andererseits zieht es sich dadurch bei uns wie ein Furz durch ´ne Lederhose. Fluch und Segen. Unser letztes Album <em>The Wayfarer</em> haben wir komplett in Eigenregie aufgenommen und selbst gemischt. Das war ein Prozess von über 2 Jahren und am Ende hatten wir die Songs schon satt gehört, bevor auch nur eine CD gepresst war. Irgendwie schade. Beim aktuellen Album wollten wir das unbedingt vermeiden. Daher haben wir uns schon frühzeitig dafür entschieden, die fertigen Aufnahmen in die Hände von Mr. Dan Swanö zu legen. Das war wohl die beste Entscheidung, die wir treffen konnten. Ab dem ersten Kontakt hatten wir mit Dan schon ein gutes Gefühl und wussten, dass es das richtige ist. Das Ergebnis ist absolut großartig und fett geworden. Auch für die Covergestaltung haben wir uns an einen Profi gewandt und Björn Gooßes von <a href="https://www.facebook.com/killustrations/" target="_blank" rel="noopener">Killustrations</a> mit dem Entwurf des Frontcovers beauftragt.</p>
<h3><a href="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/12/Abaddon-Live.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-88088 size-medium" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/12/Abaddon-Live-300x169.jpg" alt="Abaddon Band Live" width="300" height="169" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/12/Abaddon-Live-300x169.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/12/Abaddon-Live-768x432.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/12/Abaddon-Live-1200x674.jpg 1200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/12/Abaddon-Live-600x337.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/12/Abaddon-Live.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>Das Songwriting</h3>
<p><strong>MH:</strong> Euer Sänger Darius wohnt in England. Wie funktioniert da die Zusammenarbeit über diese Distanz?</p>
<p><strong>CL:</strong> Well, mittlerweile haben wir uns mit der Situation ganz gut eingegroovt. Da auch unser Gitarrist Marek in diesem Herbst aus beruflichen Gründen mit seiner Familie nach Frankfurt gezogen ist, findet der Songwriting Prozess bei uns fast ausschließlich vor dem eigenen Rechner  daheim statt. Wir tauschen Ideen und Projekte aus, fügen hinzu und testen die Rohfassungen der Songs dann alle 2-3 Monate im Proberaum unter Gefechtsbedingungen aus. Wir haben damit den für uns besten Weg gefunden, auch über die Distanz die Band aktiv zu halten. Ich bin mir ziemlich sicher, dass das heutzutage bei sehr vielen Band(-projekten) der normale Weg ist. Dank der Technik, der Möglichkeit zum fast synchronen Austausch von Daten, ist es auch wesentlich einfacher geworden, miteinander arbeiten zu können. Du kennst das ja auch, Frank. Oder sitzt du etwa gerade in einem Lounge-Sessel einer Redaktion und hältst einen Notizblock in der Hand?! <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p><strong>MH:</strong> Wie sieht denn unter diesen Umständen die Zukunft für Abaddon aus? Wollt ihr eure Livepräsenz wieder etwas ausbauen oder wohin wird die Reise gehen?</p>
<p><strong>CL:</strong> Abaddon ist mehr als nur die Band, die Musik veröffentlicht. Uns 5 Jungs verbindet über die Jahre eine tiefe Freundschaft und die Leidenschaft zur Musik. Das will keiner von uns aufgeben, weswegen wir – auch mit etwas erschwerten Bedingungen – weiter Musik schreiben und veröffentlichen werden. Wahrscheinlich werden die Abstände zwischen den Releases ähnlich weit auseinander liegen, wie bisher&#8230;aber was soll‘s. Scheiß drauf. Die Reise geht in jedem Fall weiter und wir arbeiten parallel bereits an neuem Material für das Album 2025 (bitte nicht so lang…)</p>
<p>Live wird man uns weiterhin regelmäßig auf Konzerten direkt vor unserer Haus-&#8230;ääh -Studiotür am Krachgarten in Wesel finden (<a href="https://www.facebook.com/krachgartenwesel" target="_blank" rel="noopener">Der Krachgarten auf Facebook</a>) Dort spielen wir einmal im Jahr beim Open Air und schieben die Amps quasi eben aus dem Proberaum auf die Bühne. Der kürzeste Anfahrtsweg, den du dir denken kannst. Spaß beiseite – es wäre schön, noch ein paar Gigs im Jahr auf den Kalender zu schreiben. Das müssen wir jedoch leider tatsächlich von der räumlichen und zeitlichen Verfügbarkeit der Jungs abhängig machen. Ein bisschen was sollte für 2020 aber gehen.</p>
<h3>Shockgnosis</h3>
<p><strong>MH:</strong> Du bist seit diesem Jahr festes Bandmitglied bei Shockgnosis (<a href="https://metal-heads.de/behind-the-scenes/interview-mit-shockgnosis/" target="_blank" rel="noopener">Interview mit Shockgnosis</a>). Wie kam es zu der Zusammenarbeit und wie kriegst Du 2 Bands und Job unter einen Hut?</p>
<p><strong>CL:</strong> Der Kontakt zum Shockgnosis Mastermind (sorry Kai!) kam über einen gemeinsamen Bekannten. Kai war im Grunde nur auf der Suche nach einem Studio oder Proberaum um für die kommende Shockgnosis Platte mit Sängern zu experimentieren. Wir haben uns im Studio getroffen und nach 3 Stunden intensiven Quatschens über Bands, persönliche Ziele und Bock auf Liveaktivität waren wir beiden uns dann einig, dass wir das Projekt Shockgnosis zusammen unbedingt auf die Bühne bringen möchten. Wie gerade schon erwähnt, bin ich durch Abaddon und den Studiobetrieb zurzeit nicht zu stark eingespannt und habe einfach definitiv Bock auf die Musik. Geprobt wird ebenfalls in Wesel im gleichen Studio, was die Sache für uns alle relativ einfach macht. Ich bin also entweder das eine Wochenende mit Abaddon oder das darauffolgende Wochenende mit Shockgnosis im Proberaum. Dazwischen bin ich selbstständig im Garten- und Landschaftsbau, was meine Zeit unter der Woche ziemlich ausfüllt. In zeitliche Nöte bringt mich zurzeit aber weniger mein Job oder die Musik, sondern viel mehr die Geburt meines Sohnes im September diesen Jahres <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Das ist gerade natürlich das wichtigste Projekt in meinem Leben und ich möchte die Zeit so sehr es nur geht zu dritt genießen. Dafür schiebe ich natürlich auch alles andere gerne mal beiseite. Meine wunderbare Frau räumt mir aber wirklich sehr viel Zeit für die Musik ein. Danke, Nadja!</p>
<h3>Danke für das nette Interview</h3>
<p><strong>MH:</strong> Das letzte Wort hat bei uns der Gast und Du darfst gerne noch was loswerden. Nochmals vielen Dank für deine Zeit <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p><strong>CL:</strong> Vielen Dank fürs Lesen! Wen ich jetzt noch nicht erreichen oder überzeugen konnte: Zieht euch einfach Abaddon (<a href="https://open.spotify.com/artist/4gJLsboauCfRKyi8FK2Nza?si=GitwBNrbQP2lDLbs8NlaLQ" target="_blank" rel="noopener">KLICK</a>) und Shockgnosis (<a href="https://open.spotify.com/artist/1MzZafYNyUl6A8uKE95IU6?si=sk0biPnyTaCIgDUiAr-p1A" target="_blank" rel="noopener">KLICK</a>) bei Spotify rein und gebt uns n ehrliches Feedback. Keine falsche Scheu, wir können es verkraften. Danke für das Interview, Frank!</p>
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		<title>ADRIAN WEISS BAND und HARKON im BlackEnd</title>
		<link>https://metal-heads.de/news/adrian-weiss-band-und-harkon-im-blackend/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Birgit]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 May 2019 08:12:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Adrian Weiss]]></category>
		<category><![CDATA[Adrian Weiss Band]]></category>
		<category><![CDATA[Björn Gooßes]]></category>
		<category><![CDATA[Harkon]]></category>
		<category><![CDATA[Lars Zehner]]></category>
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					<description><![CDATA[Während die ADRIAN WEISS BAND bereits seit einigen Jahren besteht und inzwischen drei Alben veröffentlicht hat, haben sich HARKON erst im letzten Jahr zusammengefunden. Nachdem sie im Februar 2019 ihre EP Ruins Of Gold herausgebracht&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Während die ADRIAN WEISS BAND bereits seit einigen Jahren besteht und inzwischen drei Alben veröffentlicht hat, haben sich HARKON erst im letzten Jahr zusammengefunden. Nachdem sie im Februar 2019 ihre EP <strong>Ruins Of Gold</strong> herausgebracht und am 16. März 2019 eine gelungene Bühnenpremiere hingelegt haben, teilen sie am 10. Mai 2019 im Dortmunder BlackEnd die Bühne mit der ADRIAN WEISS BAND. Angesichts der musikalischen Bandbreite dieser Bands wird das ein intensiver und abwechslungsreicher Abend werden.</p>
<h3>HARKON – „Wir müssen auf jeden Fall irgendwann mal was zusammen machen“</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-75902 alignright" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/02/harkon-photo-@-Tom-Jäschke-202x300.jpg" alt="harkon band" width="167" height="248" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/02/harkon-photo-@-Tom-Jäschke-202x300.jpg 202w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2019/02/harkon-photo-@-Tom-Jäschke.jpg 350w" sizes="auto, (max-width: 167px) 100vw, 167px" />Diese Aussage ist bei Musikern, die sich immer mal wieder über den Weg laufen und gemeinsame Aspekte entdecken, sicher nicht ungewöhnlich. Dass dann tatsächlich etwas daraus entsteht, das ein solch spannendes Ergebnis wie Ruins Of Gold zur Folge hat, ist dann doch seltener. Bei <strong>Björn Gooßes</strong> (Vocals), <strong>Volker Rummel</strong> (Gitarre), <strong>Marcel Willnat</strong> (Bass) und <strong>Lars Zehner</strong> (Drums) war es so. Und die vier sind ja nun wirklich keine Unbekannten, da sie mit Bands wie THE VERY END, NIGHT IN GALES, ADRIAN WEISS BAND, FORCES AT WORK spielen oder gespielt haben.<br />
Angesichts der musikalischen und spielerischen Möglichkeiten, die diese Musiker zur Verfügung haben, verwundert es nicht weiter, dass das Debut von HARKON so kraftvoll und fett klingt. Da verbinden sich Metal und Hardrock mit Prog-Elementen zu einem mitreißend rockenden Metalklang. Die Saiteninstrumente schaffen einen warmen Sound, aus dem sich schöne Leads und Melodien entwickeln. Fett groovender Bass, feine Soli, interessante rhythmische Strukturen schaffen die Grundlage, auf der sich volle und abwechslungsreiche Vocals Raum verschaffen. (Mehr über die EP könnt ihr <a href="https://metal-heads.de/reviews/harkon-debuet-ep-ruins-of-gold/">HIER</a> noch einmal lesen)</p>
<h3>ADRIAN WEISS BAND – Mitreißende Lockerheit</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-58491 alignleft" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/03/DSC4695-300x200.jpg" alt="Adrian Weiss Band feat. Niels Löffler" width="254" height="169" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/03/DSC4695-300x200.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/03/DSC4695-768x512.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/03/DSC4695-1200x800.jpg 1200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/03/DSC4695-600x400.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/03/DSC4695.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 254px) 100vw, 254px" />Auf den drei bisherigen Alben hat Gitarrist <strong>Adrian Weiss</strong> gut durchdachte klassische Rocksongs präsentiert. Mit Unterstützung von <strong>Marcel Willnat</strong> am Bass und <strong>Lars Zehner</strong> (Drums) hat Adrian Weiss, der sonst für GLORYFUL die Saiten zum Glühen bringt, verschiedene Stimmungen eingefangen und mit beeindruckender Spieltechnik in Musik gefasst.</p>
<p>Die Instrumental-Rock-Stücke sind einerseits direkt und packend, dann wieder komplex angelegt, ohne kompliziert oder schwer zu wirken. Dem Trio gelingt es immer wieder, den Hörer auf eine emotionale Reise mitzunehmen. <strong>Die Songs erzählen Geschichten, die man auch ohne Vocals heraushört</strong>. Es fließen Blues- oder Jazz-Elemente mit ein und die Basslinien unterstreichen die Spannung, die durch die Hooklines erzeugt wird. Immer wieder schafft das Trio eine groovende Stimmung. Oder lässt sich von den treibenden Drums immer aufs Neue nach vorne powern. <strong>Adrian Weiss</strong> stellt zwar die Melodien in den Vordergrund, vernachlässigt dabei aber den Rhythmus nicht und lässt Bass und Drums viel Raum.</p>
<p>Hier kommen Freunde von Fingerfertigkeit und spieltechnischer Raffinessen auf ihre Kosten. Aber auch die, die einfach gerne richtig gut gemachte Musik hören wollen, die intensiv und dennoch locker ist.</p>
<h3>Ein Abend, zwei Bands und eine große Schnittmenge</h3>
<p>Ich will jetzt keinen Ausflug in die Mengenlehre machen. Dass es zwischen den beiden Bands eine deutliche Mitgliederüberschneidung gibt, werdet ihr den bisherigen Ausführungen entnommen haben.</p>
<p>Für Lars Willnat und Lars Zehner gibt es also viel zu tun an diesem Abend. Für euch heißt es nur: auf ins Parkhaus und genießen!</p>
<p>[amazonjs asin=&#8220;B01MCXCUWY&#8220; locale=&#8220;DE&#8220; title=&#8220;Criminal Record&#8220;]</p>
<p>[amazonjs asin=&#8220;B07NBMCL8B&#8220; locale=&#8220;DE&#8220; title=&#8220;Ruins of Gold&#8220;]</p>
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		<title>Chris Birx im Interview zum neuen MOTORJESUS-Album</title>
		<link>https://metal-heads.de/behind-the-scenes/chris-birx-im-interview-zum-neuen-motorjesus-album/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Birgit]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Jun 2018 17:45:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[behind the scenes]]></category>
		<category><![CDATA[Björn Gooßes]]></category>
		<category><![CDATA[Chris Birx]]></category>
		<category><![CDATA[Dan Swanö]]></category>
		<category><![CDATA[Dennis Marschallik]]></category>
		<category><![CDATA[Motorjesus]]></category>
		<category><![CDATA[Race to Resurrection]]></category>
		<category><![CDATA[Sebastian Jerke]]></category>
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					<description><![CDATA[MOTORJESUS veröffentlichen am 15.Juni 2018 das Album Race To Resurrection, das wieder Heavy Rock mit Vollgas bietet.  Dazu haben wir von metal-heads.de Chris Birx, dem Frontmann von MOTORJESUS, ein paar Fragen gestellt. Das Interview&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>MOTORJESUS</strong> veröffentlichen am 15.Juni 2018 das Album <strong>Race To Resurrection</strong>, das wieder Heavy Rock mit Vollgas bietet.  Dazu haben wir von metal-heads.de <strong>Chris Birx</strong>, dem Frontmann von MOTORJESUS, ein paar Fragen gestellt.</p>
<h3>Das Interview mit Chris Birx</h3>
<p><strong>MH:</strong> Hallo Chris, zunächst einmal möchte ich euch zum neuen Album gratulieren. Ich hatte vorab bereits das Vergnügen, das Album zu hören und freue mich, dass du uns ein paar Fragen dazu beantwortest.</p>
<p>Auf eurer Homepage sind Andy Peters, Oliver Beck und du als Bandmitglieder aufgeführt. Wer hat euch bei den Aufnahmen fürs Album an Bass und weiterer Gitarre unterstützt / in welcher Besetzung habt ihr das Album eingespielt?<strong><br />
</strong></p>
<p><strong>Chris:</strong> Wir haben das Album gemeinsam in der Trio-Konstellation eingespielt. Andreas hat sowohl Rhythmus Gitarren als auch Bass übernommen. Gerade beim Bass hat Andy einen super Job abgeliefert. Da sind wir echt stolz drauf, das so gut hinbekommen zu haben.</p>
<h3>​100% MOTORJESUS<strong><br />
</strong></h3>
<p><strong>MH:</strong> Euer letztes Album Electric Revelation hat ja deutlich gezeigt, dass ihr mit traditionellen Metal-Elementen und Hard Rock mit Vollgas unterwegs seid. Das neue Album Race To Resurrection klingt 100% nach Motorjesus. Und doch es hört sich an, als wenn der Motor sowohl in höherer Drehzahl dreht und auch runder/volltönender läuft.<br />
Es sind einige Facetten dazu gekommen, die zeigen, dass ihr musikalisch nicht stehenbleibt. Das neue Album klingt absolut lebendig und nicht &#8218;kalkuliert&#8216; (- also im Gegensatz zu manchen überproduzierten fast schon sterilen Sounds, die man inzwischen auch im Metalbereich zu hören bekommt.)<strong><br />
</strong></p>
<p><strong>Chris:</strong> Danke, wir sehen das sehr ähnlich wie du. Die etwas anderen Facetten auf dem Album kamen aber einfach so aus uns heraus. Da war nichts geplant oder kalkuliert. Wir haben einfach wie immer einige neue Songs geschrieben bei Andy im Keller. So wie bei jeder Platte. Am Rezept hat sich nichts geändert.</p>
<blockquote>
<h3>Die Gitarren sind wieder mehr im Vordergrund</h3>
</blockquote>
<p><strong>MH: </strong>Wie würdest du euren Sound beschreiben? Welche Unterschiede zu euren anderen Alben, insbesondere zum Vorgänger gibt es?</p>
<p><strong>Chris:</strong> Wir bezeichnen ja unseren Mix aus Metal, Hard Rock und Classic Rock einfach immer schlicht als Heavy Rock. Für Metal zu rockig und für Rock zu hart sozusagen. Wir haben schon immer viele Elemente aus verschiedenen Rock-Genres miteinander vermischt. Daraus entsteht wohl unser Sound. Im Vergleich zum Vorgänger kann man sagen, dass vielleicht die Gitarren wieder mehr im Vordergrund sind und es wieder ein bisschen mehr knarzt als bei Electric Revelation.</p>
<h3>Texte und Songwriting</h3>
<p><strong>MH: </strong>Bist du alleine für die Texte verantwortlich?<strong><br />
</strong></p>
<p><strong>Chris:</strong> Die Texte schreibe ich komplett alleine. Das ist auch immer ein längerer Prozess, da ich sehr selbstkritisch bin und viele Ideen auch mal verwerfe. Teilweise beginne ich auch von vorne, wenn ein Text nicht funktioniert.</p>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-63486 alignright" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/06/MOT_RTR_P04_by_Ben_Mumm-300x200.jpg" alt="MOTORJESUS Band" width="300" height="200" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/06/MOT_RTR_P04_by_Ben_Mumm-300x200.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/06/MOT_RTR_P04_by_Ben_Mumm-768x512.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/06/MOT_RTR_P04_by_Ben_Mumm-1200x800.jpg 1200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/06/MOT_RTR_P04_by_Ben_Mumm-600x400.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />MH: </strong>Worum geht es diesmal in den Songs? Die Titel verweisen auf Beunruhigendes, Zerstörerisches wie Sturm und Krieg… Wie kommst du auf die Themen und Texte? Gibt es ganz persönliche Bezüge zu den Texten oder sind sie eher der Musik angepasst?<strong><br />
</strong></p>
<p><strong>Chris:</strong> Beeinflusst werde ich beim Schreiben der Texte von verschiedenen Dingen. Das waren dieses Mal auch die negativen Ereignisse der letzten 2 Jahre. Das ist natürlich in die Texte eingeflossen. Da lief es für die Band aber auch im Privaten alles andere als rosig. Aber ich habe auch immer meine Spaß-Texte wie z.B. bei <strong>Casket Days,</strong> wo ich einfach mal meiner alten Leidenschaft, dem Death Metal, ein bisschen Tribut zolle und alte Death Metal Songtitel aus den 90ern in den Text integriert habe. Und natürlich die Rock &#8217;n Roll Texte über Motoren und Autorennen, die aber häufig auch Metaphern für eher privatere Themen sind, die mich beschäftigt haben. Das ist dann am Ende immer &#8217;ne bunte Mischung.</p>
<p><strong>MH: </strong>Wie geht Songwriting bei euch? Trefft ihr euch im Proberaum, jeder bringt Ideen mit oder wie macht ihr das? Ist zuerst die Musik da oder ein Thema, eine Textzeile?</p>
<p><strong>Chris:</strong> Die Songs entstehen meist zwischen Andy und mir in Songwriting Sessions, die wir meistens bei ihm im Keller abhalten. Da werden die Grundgerüste der Songs erstellt. Dann wird daran im Proberaum oder im Home Recording Studio weiter gefeilt. Die Texte und Gesangslinien kommen da immer erst ganz zum Schluss, da ich vorher zu sehr mit der Musik beschäftigt bin und den Kopf noch nicht für die Texte frei habe.</p>
<p><strong>MH:</strong> ​Die Produktion hat wieder Dan Swanö übernommen. Wie läuft die Zusammenarbeit mit ihm? An welchen Stellen hat er Einfluss genommen, etwas verändert?</p>
<p><strong>Chris:</strong> Dan Swanö hat &#8211; wie beim Album zuvor &#8211; Mix und Mastering übernommen. Aufgenommen haben wir die Musik mit Christian Boche, der in einem Viersener Studio arbeitet. Den Gesang und noch einige Gitarren wurden dann mit Dennis Marschallik von Ignition aufgenommen. Einfluss genommen hat vielleicht hier und da mal der Dennis beim Gesang. Er hat ein sehr gutes Ohr für tonale Sachen.</p>
<blockquote>
<h3>Wir mögen einfach so alte 70er Karren</h3>
</blockquote>
<p><strong>MH: </strong>Das neue Album hat ja wieder ein Cover mit Auto, Feuer usw. Motoren spielen immer irgendwie eine Rolle bei euch. Seid ihr eigentlich &#8218;Motorenfans&#8216; und Schrauber oder woher kommt diese Ausrichtung?</p>
<p><strong>Chris:</strong> Das Maskottchen mit dem Jesus im Auto ist eigentlich dadurch entstanden, dass wir den Band Namen Motorjesus auch visuell umsetzen wollten. Das hatte dann damals 2010 bei der Wheels of Purgatory Scheibe Björn Gooßes von Killustrations im Artwork super umgesetzt. Danach ist das so &#8217;ne Art Markenzeichen geworden, den Jupp immer auftauchen zu lassen. So entwickelte sich die Auto-Thematik auch immer mehr heraus. Das passt halt gut zusammen. Wir mögen einfach so alte 70er Karren. Schrauber sind wir jedoch nicht. Dazu haben wir kein Talent.</p>
<p><strong>MH: </strong>Für das Artwork ist Sebastian Jerke verantwortlich. Kennt er die Musik, bevor er die Entwürfe macht? Wer oder was gibt die Idee vor?<strong><br />
</strong></p>
<p><strong>Chris:</strong> Die Idee zum Artwork hatte ich schon vor längerer Zeit. Ich habe für Sebastian eine schon sehr detaillierte Grundskizze gezeichnet, die er dann so umgesetzt hat. Auch diesen Comic-Stil wollten wir so haben. Er kannte unsere Musik vorher, und wir hatten schon mal miteinander gearbeitet.</p>
<p><strong>MH: </strong>In welcher Phase des Produktionsprozesses ist der Albumtitel entstanden?</p>
<p><strong>Chris:</strong> Der Albumtitel <strong>Race to Resurrection</strong> kam mitten im Entstehungsprozess, als das Artwork  und auch die ersten Songs  fast fertig waren. Er passt einfach zum Cover und auch zur Grundaussage des Albums.</p>
<h3>Musik, Text, Cover und Artwork als Gesamtkonzept</h3>
<p>​<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-63483 alignleft" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/06/MOT_RTR_1500x1500-300x300.jpg" alt="MOTORJESUS Race to Resurrection Album Cover" width="287" height="287" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/06/MOT_RTR_1500x1500-300x300.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/06/MOT_RTR_1500x1500-150x150.jpg 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/06/MOT_RTR_1500x1500-768x768.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/06/MOT_RTR_1500x1500-1200x1200.jpg 1200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/06/MOT_RTR_1500x1500-600x600.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/06/MOT_RTR_1500x1500-160x160.jpg 160w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/06/MOT_RTR_1500x1500-320x320.jpg 320w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2018/06/MOT_RTR_1500x1500.jpg 1500w" sizes="auto, (max-width: 287px) 100vw, 287px" /><strong>MH: </strong>Wie fügen sich Artwork und Cover in das Gesamtkonzept mit Musik und Text ein?  Welche Rolle spielt das Merchandising? Einmal abgesehen davon, dass es eine wichtige Einnahmequelle ist.<strong><br />
</strong></p>
<p><strong>Chris:</strong> Das Visuelle spielt generell immer eine wichtige Rolle, da es der Band eine Identität und eine Aussage verleiht. Ich bin großer Fan davon, alle visuellen, textlichen und inhaltlichen Elemente gut miteinander zu verzahnen. Das war früher nicht  so. Da hat man einfach einen Totenkopf aufs Cover geklatscht, aber die Texte handelten von Beziehungsstress. Das ergab gar keinen Sinn und hatte keinen Zusammenhang. Heute hab ich lieber einen roten Faden, der sich thematisch durch alles zieht. Dann eben auch weiter durch die Merch-Artikel.</p>
<p><strong>MH: </strong>In den letzten Jahren/Monaten haben immer wieder Situationen im privaten Bereich dazu geführt, dass ihr in unterschiedlichen Konstellationen gespielt und euch Musiker aus anderen Bands &#8218;ausgeliehen&#8216; habt. Hatte dies Auswirkungen auf das Konzept  von Motorjesus bzw. dem Prinzip, wie ihr euch als &#8218;Band&#8216; versteht?<strong><br />
</strong></p>
<p><strong>Chris:</strong> Nein. Wir sehen das so, dass die Haupt-Songschreiber immer noch in der Band sind und es heute eher so ist, dass wir befreiter arbeiten als jemals zuvor. Es gibt einfach keine faulen Kompromisse mehr, keine Prozesse, die das Vorankommen hemmen. Das ist  wie ein Befreiungsschlag, und ich glaube, das hört man dem Album auch an. Es ist jetzt viel mehr machbar als früher. Wir sind wesentlich flexibler.</p>
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<h3>Wir machen eigentlich nur die Musik, auf die wir Bock haben</h3>
</blockquote>
<p><strong>MH: </strong>Es gibt ja einige Heavy-Rock-Bands. Das macht es sicher schwierig, etwas &#8217;neu zu erfinden&#8216;. Was hat dazu beigetragen, dass es einen eigenständigen/ wiedererkennbaren &#8218;Motorjesus-Sound&#8216; gibt?<strong><br />
</strong></p>
<p><strong>Chris:</strong> Wie gesagt: wir planen und kalkulieren bei Motorjesus nicht besonders. Die Musik kommt einfach so heraus, weil wir Musikrichtungen, die wir alle lieben, irgendwie unbeabsichtigt miteinander verbinden von Skandinavien-Rotz-Rock bis Stoner Rock und New Wave of British Heavy Metal. Wir setzen uns da keine Limits. Vielleicht kommt dann dadurch &#8217;ne eigene Suppe heraus, die nach Motorjupp klingt. Aber wir machen eigentlich nur die Musik, auf die wir Bock haben.</p>
<h3>MOTORJESUS als musikalischer Einfluss</h3>
<p><strong>MH: </strong>Wie ist es für dich, wenn andere Rock Bands Motorjesus als musikalischen Einfluss nennen?<strong><br />
</strong></p>
<p><strong>Chris:</strong> Ich finde das eher schräg. Da ich uns nicht als besonders einflussreiche Band sehe. Trotzdem bemerke ich das Motorjesus auch in größeren Musikmagazinen bei anderen Bands in Reviews öfter mal als Referenz Band genannt werden. Das freut mich natürlich, aber schräg finde ich es trotzdem.</p>
<p><strong>MH: </strong>Gibt es Bands, die euch inspirieren und euch bei eurem letzten Album Anstöße gegeben haben?<strong><br />
</strong></p>
<p><strong>Chris:</strong> Wir sind wie wohl jede Band immer von irgendwelchen anderen Künstlern beeinflusst. Das ist ja ganz normal. Da findet man hier die Grundstimmung eines Songs toll, oder dort nur ein kleines Riff in der Mitte das einen aber dazu bringt selber etwas in der Art zu schreiben. Wir sind ja vor allem anderen selbst in erster Linie Musik Liebhaber und Platten Nerds.</p>
<p><strong>MH: </strong>Kommt es auch vor, dass du (oder auch einer der anderen) etwas von einer Band hörst und denkst: wow, das ist gut, so etwas passt auch zu Motorjesus, das probieren wir mal aus?<strong><br />
</strong></p>
<p><strong>Chris:</strong> Bei mir ist es eher die Stimmung, der Beat oder das Tempo das mich da ggf. beeinflusst. Also das grundsätzliche Gefühl das ein anderer Song vermittelt. Das kommt echt immer darauf an. Ich hatte zum Beispiel schon mal das ich mitten in der Nacht den Fernseher angemacht habe und irgendwie ein blödes RTL Jingle lief, also Hintergrundmusik. Davon fand ich aber den Beat so groovig und coo,l dass ich daraus eine Idee für einen Motorjesus Riff gemacht habe. Das sind also nicht nur Bands, sondern auch allgemeine Umwelteinflüsse, wie TV oder Radio oder auch der Soundtrack eines Films.</p>
<h3>Release-Show am 15.Juni 2018</h3>
<p><strong>MH: </strong>Euch eilt ja auch der Ruf als geile Live-Band voraus. Was war für dich bisher das herausragendste Erlebnis in Sachen Konzert? Eine lustige oder ärgerliche Begebenheit, die dir in Erinnerung geblieben ist…<strong><br />
</strong></p>
<p><strong>Chris:</strong> Ich glaube da kann ich nur das Summer Breeze Festival in Dinkelsbühl nennen oder das Konzert in der Dortmunder Westfalen Halle 2011. das waren schon so Highlights. Aber für mich ist auch &#8217;ne tolle Stimmung in einem kleinen Club ein absolut cooles Erlebnis. Insgesamt muss man dankbar sein das man das überhaupt machen darf und das Leute das scheinbar teilweise Wertschätzen was wir musikalisch so treiben. Lustige und schräge Situationen gibt´s tausende. Man hat immer viel zu lachen mit den richtigen Leuten.</p>
<p><strong>​MH: </strong>Am <strong>15.6. ist die Release-Show im Turock in Essen</strong>. Wer wird euch bei der Release-Show am Bass und an der Gitarre unterstützen/in welcher Besetzung werdet ihr dort spielen?<strong><br />
Chris:</strong> Wir werden eine gute Truppe am Start haben. Mit der wird gerade fleißig geprobt.</p>
<p><strong>MH: </strong>Gibt es für dich einen &#8218;Lieblingssong&#8216; auf dem Album? Oder sogar deinen persönlichen Motorjesus-Lieblingssong?</p>
<p><strong>Chris:</strong> Vom neuen Album würde ich <strong>King Collider</strong> als den rundesten &#8222;Allrounder-typisch-MJ-Song&#8220; sagen. Allgemein mochte ich den Song <strong>Return Of The Demons</strong> immer sehr.</p>
<p><strong>MH: </strong>Das letzte Wort gehört &#8211; wie immer bei uns &#8211; dem Interviewgast. Gibt es etwas, das du noch sagen und unseren Lesern mitgeben möchtest?<strong><br />
</strong></p>
<p><strong>Chris:</strong> Ich bedanke mich sehr für das Interview und ich hoffe, ihr hört mal ins neue Album <strong>Race to Resurrection</strong> rein. Vielleicht gefällt es ja.</p>
<p>[amazonjs asin=&#8220;B07CCFRZ76&#8243; locale=&#8220;DE&#8220; title=&#8220;Race to Resurrection (Lim.Digipak)&#8220;]</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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