Annihilator: Doppeltes Doppel-Vinyl mit „Criteria For A Black Widow“ und „Carnival Diablos“ (VÖ: 17.04.2026)
Just vergangenen Freitag sind zwei neu remasterte Werke der kanadischen Thrash-Metal-Formation Annihilator erneut veröffentlicht worden: „Criteria For A Black Widow“ sowie „Carnival Diablos“ nämlich. Wir von metal-heads.de hatten das Vergnügen mit den beiden schwarzen 180gr Doppel-Vinyl-Platten und ihren 45 Umdrehungen. Hier kommt unser Review. Aber zu allererst kommt der musikalische Trailer zu den beiden Alben für euch:
10 Jahre nach „Alice In Hell“
Hach, damals, es war das Jahr 1989. Und wir erinnern uns an die friedliche Revolution in der DDR sowie an den Durchbruch von Annihilator mit der Scheibe „Alice In Hell“ . Genau 10 Jahre später – Ja, ihr Schlaumeier – wir meinen das Jahr 1999 – erschien dann „Criteria For A Black Widow“ von, mit und um Annihilator-Masterind Jeff Waters.
Zwei Jahre später erblickte „Carnival Diablos“ im Jahr 2001 das Heavy-Metal-Licht der Welt.
Zwischenzeitliches Chaos
Zwischen 1989 und 1999 ging es derweil äußerst turbulent zu bei der Band. Zig Wechsel im Line-Up, experimentelle Werke wie das – bereits ebenfalls neu aufgelegte und hier bei uns auf metal-heads.de vorgestellte – Album „Remains“ . Dazu waren allerhand interner Krach und Turbulenzen bei Annihilator an der Tagesordnung. Aber Jeff Waters hat dies alles überstanden und tobt heute noch fröhlich und gekonnt über die Bühnenbretter dieser Welt.
Annihilator mit Criteria For A Black Widow

1999 führte ausgerechnet der Besuch eines kleinen Club-Gigs bei den Kollegen von Slayer für Bandgründer Jeff zu der Erkenntnis, sich besser wieder seinen musikalischen Wurzeln zu widmen und sich auf die eigenen Stärken zu besinnen. Härte, Geschwindigkeit und vor allen Dingen echte Drums statt Schlagzeug-Sound aus der Konserve. Und so suchte Waters eine neue Bandformation. Und fand mit Randy Rampage (Gesang), Ray Hartmann (Drums) sowie Dave Davis an der Gitarre drei Strategen, mit denen er „Criteria For A Black Widow“ aufnahm. Und jetzt – wir schreiben das Jahr 2026 – kommt eben dieses Werk zum allerersten Mal frisch gemastert und in 45 RPM aufgenommen als Doppel-Vinyl daher. Und wie schön es klingt, wenn die Plattennadel über die Langrille fährt und der Opener „Bloodbath“ aus den Boxen dröhnt. Gemeinhin ein All-Time-Favorite ist auch der Song „Back To The Palace“ . Beides dann auch unsere Anspiel-Tipps bei „Criteria For A Black Widow“ . Endlich wieder Thrash Metal. Endlich wieder explosive Riffs. Und natürlich endlich wieder ein cooles Album-Cover im Regal. Was braucht man mehr?
Annihilator mit Carnival Diablos

Gute zwei Jahre später nahm der Annihilator-Express noch mehr Fahrt auf. Denn bei „Carnival Diablos“ (2001) mischte nunmehr Joe Comeau (ex-Overkill) mit. Das Ergebnis war damals wie heute deutlich hörbar, einfach eine zusätzliche Dynamik. Schön, dass auch diese Platte im Jahr 2026 in neuem Gewand erneut das Licht der Welt erblickt. Ein Muss für jeden Vinyl-Sammler und Fan dieser großartigen Band. Erhältlich sind beide Doppel-Vinyl-Scheiben (oder CD-Digipack-Editionen) über diese beiden Links via EarMusic: Einmal „Criteria For A Black Widow“ (klick) und dann „Carnival Diablos“ (klick) . Aus der Duisburger Redaktion gibt es ein Doppel-Daumen-Hoch für die beiden hochwertig neu aufgelegten Doppel-Vinyl-Alben.
Mehr Infos zu Annihilator findet ihr auch auf deren Homepage.
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Bildquellen
- Annihilator – Criteria For A Black Widow: CMM-Marketing
- Annihilator – Carnival Diablos: CMM-Marketing


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