I PREVAIL – LIFELINES (VÖ: 21.10.2016)

Wenn man das Bandfoto von I PREVAIL anschaut, hätte man nicht die Erwartung, dass einem hier so eine geballte Energie um die Ohren fliegt. Dabei fängt es mit dem Opener „Scars“ gar nicht so heftig an. Vielmehr besticht der Song durch eine ziemliche Eingängigkeit. Griffige Struktur…das setzt sich in den Hirnwindungen fest und kommt bestimmt auch live cool an, wenn die Fans entsprechend mitgehen.

I PREVAIL – eingängig mit griffigen Strukturen

I PREVAIL

Was sich hier gerade in meinem Player dreht, ist das Debütalbum der Formation aus Detroit I PREVAIL. Erste größere Aufmerksamkeit wurde der Band im Jahr 2014 zuteil, als man die EP „Heart vs. Mind“ unter´s Volk brachte. Darauf enthalten die Coverversion des Taylor Swift-Tracks „Blank space“. Das Ganze ist massiv eingeschlagen und so ist es nun an der Zeit, mit dem Fulllength-Erstling nachzulegen.

Debüt „Lifelines“ kommt im Oktober 2016

„Lifelines“ ist der Titel des am 21.10.2016 in den Regalen der CD-Händler auftauchenden Silberlings, der es auf satte 13 Songs mit durchschnittlichen Spieldauern von 3 Minuten 20 bringt…kurzweilig.

Aufgenommen wurde das Material in den Wall of sound-Studios in Riley mit den Produzenten B.J. Perry und John Pregler. Laut der Aussage des einen Frontmanns Brian Burkheiser hat man mehr als 1 Jahr für die Scheibe gebraucht, weil man einfach an der Sache drangeblieben ist und nicht zur Ruhe kam. Man wollte sich einerseits treu bleiben und doch einen gewissen Reifeprozess durchlaufen. Mit dem Resultat scheint man selber zufrieden.

Sich treu bleiben und dabei weiterentwickeln

Die Musik auf der EP hat mir ehrlich gesagt schon gut gefallen, aber jetzt in dieser Menge und mit der hoch dosierten Portion an Power ist das schon eine andere Dimension.

Der eher melodische Gesang von Burkheiser steht im deutlichen Kontrast zum eher rauhen Stil des anderen Shouters namens Eric Vanlerberghe. Den musikalischen Part übernehmen an der Leadgitarre Steve Menoian und die Drums bearbeitet Lee Runestad.

Nach dem oben erwähnten ersten Song geht es in ähnlichem Stil weiter. Melodisch mit dem gewissen Drive. Das macht Laune. Da kommt Bewegung in die müden Knochen. Schon geht es weiter mit dem Titeltrack, der zwar etwas bedächtiger anfängt, aber später Fahrt aufnimmt und den begonnenen Weg seiner Vorgänger aufnimmt.

Song 4 – „Come and get it“ geht ohne Umschweife in die Vollen. Gewaltig. Und so geht es bis zum Ende weiter…das Material bietet eine absolut gelungene Mischung aus Melodie und kraftstrotzenden Passagen.

Derzeit befindet man sich auf einer ausgedehnten US-Tour und man kann nur hoffen, dass sich dieses Album angemessen verkauft, so dass man sich eine Tour in die hiesigen Breiten leisten kann. Sicherlich reden wir von kleineren Venues, aber umso intensiver werden die Gigs. Wir bleiben für euch am Ball…also immer wieder ´reinschauen bei metal-heads.de

 

www.iprevail.com

 

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Bildquellen

  • I PREVAIL: Lindsey Byrnes
  • I PREVAIL-Cover: Odyssey Music Network
Doc Rock

Doc Rock

Meine erste Metal-Platte liegt lange zurück: LIVE AFTER DEATH von IRON MAIDEN war´s. Ansonsten fühle ich mich in der Progressive Metal-Ecke wohl!

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