WITHERFALL-Interview mit Joseph und Jake

WITHERFALL (Facebook) haben am 05.03.2021 ihr Meisterwerk „Curse Of Autumn“ (Review) veröffentlicht. Das Album ist megamäßig eingeschlagen. Daher freue ich mich umso mehr, dass die Masterminds von WITHERFALL- Jake Dreyer und Joseph Michael- trotz randvollen Terminkalenders sich die Zeit genommen haben mit `metal-heads.de´ ein Interview zu machen. Es geht unter anderem um Emotionen, Liebe zur Musik, Authentizität und einem möglichen WITHERFALL-Fluch.

Klassisches Songwriting

MH: Mit „Curse Of Autumn“ habt Ihr meiner Meinung nach Euer bisher vielfältigstes Werk geschaffen. Es erreicht eine andere Art von emotionaler Tiefe. Das vorherige Album „Prelude To Sorrow“ war in Düsternis gehüllt. Das neue Album trägt mehr Aggression und Wut in sich („The Last Scar“ und „The Other Side Of Fear“), aber auch zärtlichere, emotional tragische Momente („The River“, „Long Time“) und Songs, die leicht ins Theatralische gehen (siehe „Tempest“, „…All They Blew Away“). Es gibt sogar verrückte Momente in den Songs („Another Face“, „The Other Side Of Fear“).

Wie ist „Curse Of Autumn“ entstanden und was sind die Ideen und Absichten dahinter?

Jake Dreyer: Das Schreiben für „Curse of Autumn“ begann, wie alle WITHERFALL-Platten begonnen haben: mit Unmengen von Rotwein, einer akustischen Gitarre, Stift und Papier. Unser Songwriting zwischen Joseph und mir ist sehr organisch und erinnert an die Art und Weise, wie Bands in den 70ern geschrieben haben. Alles, was wir tun, ist ganz natürlich. Dabei lieben wir alle verschiedenen Musikstile und unsere Einflüsse reichen von der Klassik bis zum Pop der 80er Jahre und alles dazwischen.

Ich denke, dass es funktioniert, wenn wir nicht über den Prozess nachdenken und einfach schreiben. Das geht zurück auf unser ursprüngliches Konzept einer Band, die beim Songwriting keine Grenzen kennt; wie bei QUEEN. Dieses Album ist das abwechslungsreichste, es hat unsere kürzesten Songs und unsere 15-minütige Prog-Suite. Nichts davon war geplant, es ist einfach passiert.

Joseph Michael: Genau! Zum einen ging es in „A Prelude to Sorrow“ um Adam. Da ging es um eine Sache. Bei dieser Platte geht es um viele Dinge, die durch einen roten Faden miteinander verbunden sind. Was die Vielfalt des Materials angeht, denke ich nicht, dass es sich von anderen Platten, die wir gemacht haben, unterscheidet.

Aus negativ mach positiv

MH: Wie schon in der ersten Frage angedeutet, ist „Curse Of Autumn“ ein Album der Kontraste. Dies spiegelt sich auch in den Videos wider, wenn man z.B. die Videos zu „As I Lie Awake“ und „The Other Side Of Fear“ mit dem Video zum Song „The River“ miteinander vergleicht. Mehr Kontrast ist nicht möglich.

Wie passt ein so tragisch-emotionaler Song wie „The River“, der den Verlust eines geliebten Menschen thematisiert, in den Kontext all der Wut und Verbitterung?

Joseph Michael: Ich denke, alle Wut wird durch Ressentiments und das Gefühl von Verlust oder Ungerechtigkeit ausgelöst. Ein weiteres Thema auf diesem Album ist die persönliche Ermächtigung. Diese potenziell negativen Erfahrungen zu nehmen und sie nicht nur zu überwinden, sondern positive Dinge daraus zu schaffen, wie zum Beispiel die Songs selbst.

Ein Fluch auf WITHERFALL?

MH: „The River“ ist dem verstorbenen Vater von Joseph gewidmet. Das letzte Album „Prelude To Sorrow“ dreht sich um den Tod von Adam Saga, der bei Ihnen Schlagzeuger war und leider nach einer schweren Krankheit verstorben ist.

Es scheint, dass Ihr mit dem Thema Tod musikalisch offensiv umgeht. Ist das eine effektive Art, mit dem Thema umzugehen? Bringt der Umgang mit dem Thema „TOD“ eine bewusstere Art und Weise der eigenen, persönlichen Sicht auf das Leben und das tägliche Leben? Ist es sinnvoller, als dieses Thema aus Ihren Gedanken zu verdrängen?

Jake: WITHERFALL haben sicherlich einen Fluch um sich herum. Bei jeder Platte, die wir herausbringen, stirbt jemand aus unserem Team oder es passiert etwas Schreckliches und Lebensveränderndes mit ihm. Es ist schwer für uns, nicht über diese Dinge zu schreiben. Es ist tatsächlich therapeutisch.

Joseph Michael: Keiner dieser Songs ist absichtlich entstanden. Sie sind nur natürliche Ausdrücke unserer Erfahrungen. Tatsächlich sind die SCHLECHTESTEN Songs überhaupt die, die absichtlich von den Leuten geschrieben wurden, die versuchen, sich an etwas zu erinnern. Das ist so unecht. Ich hätte die Texte zu „The River“ niemals mit Absicht schreiben können. Aber sie sind subjektiv gesehen perfekt.

Vampire und Dämonen

MH: Das Video zu „As I Lie Awake“ spielt mit dem Vampirthema und ist schon nicht zimperlich. Noch bizarrer ist allerdings das Video zu „The Other Side Of Fear“. In dem sehr freizügigen, mit Horrorelementen getränkten Video grassiert die Sünde in Einheit mit christlicher Symbolik wie dem Kreuz oder der Nonne. Ein fratzenhafter Dämon agiert als teuflischer Priester. Was ist die Idee und Absicht dahinter?

Joseph Michael: Heil Satan!

Jake: Eine Sache, die ich gerne loswerden möchte, ist, dass die Videos Spaß machen und unterhaltsam sein sollen. Unsere eigentliche Repräsentation unseres Images sind die Albumcover und das Merchandise. So wie ich das sehe, sind die Videos nur Gefäße für die Songs, um sie zu verbreiten und die Leute zum Reden zu bringen.

Joseph Michael: Also mal Spaß beiseite! Erinnerst Du Dich noch an die Zeit, als Rockmusik noch Spaß machte, gesellschaftliche Normen in Frage stellte und die Grenzen der Kunst auslotete? Ich auch nicht, das ist schon lange her. Wir versuchen unser Bestes, ein wenig davon zurückzubringen.

Farben und Emotionen

MH: Bisher bestanden Eure Cover-Artworks immer aus Tönen innerhalb eines Farbspektrums. Bei „Noctures And Reqiems“ war es braun, bei „Prelude To Sorrow“ war es blau und bei „Curse Of Autumn“ ist es rot.

Was hat es damit auf sich?

Jake: Als wir mit dem Schreiben von „Curse of Autumn“ anfingen, arbeiteten wir an Songs wie „Last Scar“ und „Otherside of Fear“. Beides sehr aggressive und wütende Art von Tracks. Joseph und ich sprechen gerne über die Farben, die wir sehen oder hören, wenn wir die Songs anhören. Diese beiden Tracks schrien nach Rot. Wir arbeiten mit Kristian Wahlin zusammen, der alle unsere Albumcover gemacht hat. Die Videos sind nur ein Spaß, das eigentliche Image macht Kristian für uns. Wir schicken ihm ein Thema, ein Farbschema und ein paar grobe Demos und Texte und wir lassen ihn malen. Er ist einer der wenigen Leute, denen Joseph und ich die komplette kreative Kontrolle überlassen.

Joseph Michael: Ich denke, die Cover sprechen für sich selbst. Kristian Wahlin kann Ihnen mehr Einblick in seine monokromatische Farbwahl geben.

Joseph und seine Sicht auf die Musik

MH: Zum Schluss habe ich noch zwei technische Fragen. Wenn man Joseph singen hört, würde man nie vermuten, dass er sich eigentlich nie als Sänger gesehen hat. Er hatte eigentlich als Gitarrist angefangen.

Wie kam er also dazu, sein verborgenes Gesangstalent zu entdecken und daran zu arbeiten? Wie schwierig war es, auf das jetzige hohe Niveau zu kommen, wo er meiner Meinung nach noch mehr emotionale Facetten in die Stimme bringt?

Joseph Michael: Ehrlich gesagt könnten Jake und ich oder jeder andere in unserem Camp das beantworten. Es ist so: Zu lieben, was man tut, unermüdlich zu arbeiten, um Ergebnisse zu erzielen und nie zu lange auf seinen Errungenschaften zu sitzen.

Ich sehe mich nicht als Sänger. Ich bin ein Komponist. Die Stimme ist ein Fahrzeug, das angetrieben werden muss. Als Gitarrist war ich es leid, von den Sängern nicht das zu bekommen, was ich brauchte. Als ich anfing zu singen, merkte ich, dass ich etwas Einzigartiges in die Konversation einbringen konnte. Abgesehen davon reden wir hier über Musik. Die Stimme, die Gitarre, der Bass, alles Vehikel für die Komposition.

Und nun etwas für die Profis….

Stimmt es, dass die Gitarren auf dem neuen Album einen Halbton tiefer gespielt werden als auf dem letzten Album, d.h. von B nach A#? Warum habt Ihr das so gemacht?

Jake: Sehr gute Ohren! Ja, das ist richtig, jeder Song außer unserer Coverversion des Boston-Songs ist einen halben Schritt tiefer gestimmt. Ich habe schon immer die Art und Weise geliebt, wie Gitarren klingen, die einen halben Schritt tiefer gestimmt sind, und einige meiner größten Einflüsse tun das auch, also ist es vielleicht in meiner DNA. In Zukunft werden die WITHERFALL-Songs von tief nach hoch gestimmt sein: A# D# G# C# F# A# D# . Es gab eigentlich keinen anderen Grund, als dass ich die Art und Weise, wie die Songs in dieser Tonhöhe klingen, einfach mochte.

Joseph Michael: All diese Dinge sind bewusste Entscheidungen beim Komponieren.

Gitarrentalent Henrik Schaller

MH: Zum Schluss möchte ich Euch noch Grüße von Henrik Schaller aus Deutschland schicken, der ein Freund von mir ist. Er ist ein begeisterter Fan von Euch. Ich bin sicher, dass Ihr ihn mittlerweile auch kennt. Er ist ein toller junger Gitarrist und hat schon einige Eurer Songs gecovert. Die letzte Frage war übrigens seine Idee 😉

Jake: Henrik ist ein fantastischer Gitarrist! Ich liebe es, alle seine Covers zu sehen, die er aufführt und hochlädt. Henrik macht einen tollen Job beim Transkribieren und Ausführen der Songs. Ich bin sicher, jeder wird seinen Namen hören und sehen. Ich bin ein Fan von ihm!

Hier das Cover vom Solopart im Song „And They All Blew Away“ des aktuellen WITHERFALL-Albums „Curse Of Autumn“:

Und „Moment Of Silence“ vom Album „Prelude To Sorrow“:

MH: Kleiner Nachtrag meinerseits. Es gibt über Henrik Schaller bzw. Henrock Guitar einige Berichte hier bei `metal-heads.de´. Wer also mehr über dieses junge Ausnahmetalent wissen möchte, der sollte dort mal nachlesen. Nicht unerwähnt bleiben sollte die Tatsache, dass er Gitarrist bei der grandiosen Gruppe M.I.GOD.(Facebook) ist, die auch progressiv mit ihrem Metal unterwegs sind und das grandiose Album „Specters On Parade“ herausgebracht haben.

English interview

WITHERFALL (Facebook) have released their masterpiece „Curse Of Autumn“ (Review) on 05.03.2021. The album is a mega hit. Therefore, I am even more pleased that the masterminds of WITHERFALL – Jake Dreyer and Joseph Michael – have taken the time to do an interview with `metal-heads.de despite their busy schedule. Among other things, it’s about emotions, love for music, authenticity and a possible WITHERFALL curse.

Variety

MH: With „Curse Of Autumn“ you have created your most diverse work so far. It achieves a different kind of emotional depth. The previous album „Prelude To Sorrow“ was shrouded in gloom. The new album carries more aggression and anger (see songs „The Last Scar“ and „The Other Side Of Fear“), but also more tender emotional tragic moments („The River“, „Long Time“) and songs that go slightly into the theatrical (see „Tempest“, „…All They Blew Away“). There are even crazy moments in the songs („Another Face“, „The Other Side Of Fear“).

How did it start with „Curse Of Autumn“ and what are the ideas behind it?

Jake Dreyer: The writing for Curse of Autumn began  how all Witherfall records have started; over massive amounts of red wine an acoustic guitar, pen and paper. Our songwriting between Joseph and myself is very organic and harkens back to the way bands wrote in the 70s. Everything we do is all natural. With that said we love all different styles of music and our influences are all over the place classical to 80s pop and everythting in between.

I think us not thinking about  the process and just writing is what makes it work. It goes back to our original concept of a band that has no boundaries with our songwriting; like Queen. This album is the most varied it has our shortest songs and our 15 minute Prog suite. None of it was planned though it just happens. 

Joseph Michael: Exactly! For one, “A Prelude to Sorrow” was about Adam. It was about one thing. This record is about many things that are strung together via a common thread. As far as the variety of material I don’t think it is any different that any other record we have done.

Turn negative into positive

MH: As already indicated in the first question, „Curse Of Autumn“ is an album of contrasts. This is also reflected in the videos. Compare the videos of „As I Lie Awake“ and „The Other Side Of Fear“ with the video of the song „The River“. More contrast is not possible. 

How does a song as tragically emotional as „The River“, which deals with the loss of a loved one, fit into the context of all the anger and resentment?

Joseph Michael: I think all anger is triggered by resentment and the sense of loss or unfairness. Another theme on this album is personal empowerment. Taking these potentially negative experiences and not only overcoming them but creating positive things from them, such as the songs themselves.

A curse on WITHERFALL?

MH: „The River“ is dedicated to Joseph’s late father. The last album „Prelude To Sorrow“ revolves around the death of Adam Saga, who was drummer with you and unfortunately passed away after a serious illness. 

It seems that you deal with the topic of death in a musically offensive way. Is that an effective way of dealing with the subject? Does dealing with the topic „DEATH“ bring about a more conscious way of one’s own personal view of life and daily living? Is it more meaningful than pushing this topic out of your thoughts?

Jake Dreyer: Witherfall certainly have a Curse around us. Every record we put out someone on our team dies or something terrible and life changing happens to them. It is hard for us not to write about these things. It is actually therapeutic. 

Joseph Michael: None of these songs came about intentionally. They are just natural expressions of our experiences. In fact the WORST songs ever are the ones written intentionally by the people trying to memorialize something. That is so fake. I could never have written the lyrics to the River with intention. But they are subjectively perfect.

Vampires and demons

MH: The video for „As I Lie Awake“ plays with the vampire theme and is already not squeamish. The video for „The Other Side Of Fear“, however, is even more bizarre. In the very revealing video, soaked in horror elements, sin runs rampant in unity with Christian symbolism such as the cross or the nun. A grimacing demon acts as a devilish priest. What is the idea and intention behind this?

Joseph Michael: Hail Satan!

Jake Dreyer: One thing that I would like to get out there is that the videos are suppose to be fun and entertaining to watch. Our real representation of our image is the album covers and merchandise. The way I see the videos are just vessels for the songs to get out and get people talking. 

Joseph Michael: Seriously! Remember when Rock music was fun and challenged social norms and stretched the limits of art? Me neither it was a long time ago. We try our best to bring a little of that back.

Colors and emotions

MH: So far, your cover artworks has always consisted of tones from one colour spectrum. On „Noctures And Reqiems“ it was brown, on „Prelude To Sorrow“ it was blue and on „Curse Of Autumn“ it is red.

What is it all about?

Jake Dreyer: When we started the initial writing of Curse of Autumn we were working on songs like „Last Scar“ and „Otherside of Fear“. Both very aggressive and raging type tracks. Joseph and I like to talk about the colors we see or hear when listening to the songs. Those two tracks screamed red. We use Kristian Wahlin who has done all of our album covers The videos are just fun the real image is what kristian does for us. We send him a theme, color scheme and a few rough demos and lyrics and we let him paint. He is one oft he only people that Joseph and I give complete creative control to. 

Joseph Michael: I think the covers speak for themselves. Kristian Wahlin can give you more insight into his monocromatic color choices.

Joseph and his view on music

MH: Finally, I have two technical questions. When you hear Joseph sing, you would never guess that he never actually saw himself as a singer. He had actually started as a guitarist.

So how did he come to uncover his hidden talent and work on it? How difficult was it to get to the current high level where I think he brings even more emotional facets to the voice?

Joseph Michael: Honestly Jake and I or anyone else in our camp could answer that. Loving what you do, working tirelessly to achieve results and never sitting on your accomplishments for too long. I don’t see myself as a singer. I am a composer. The voice is a vehicle that needed to be driven. I was tired of not getting what I needed from vocalists when I was a guitar player. Once I started singing I realized I had something unique to bring to the conversation. All that aside we are talking about music. The voice the guitar the bass, all vehicles for the composition.

And now something for the professionals…. 

MH: Is it true that the guitars on the new album are played a semitone lower than on the last album, i.e. from B to A#? Why did you do it that way?

Jake Dreyer: Very good ears! Yes, that is correct every song except for our cover of the Boston song is half step down. I have always loved the way that guitars sound tuned a half step in pitch and some of my biggest influences do as well so perhaps it is in my DNA. Continuing forward WITHERFALL songs will be tuned low to high A# D# G# C# F# A# D# . There was really no other reason rather than just liking the way the songs sounded at that pitch. 

Joseph Michael: All these things are conscious decisions while composing.

Guitar talent Henrik Schaller

Finally, I would like to send you greetings from Henrik Schaller from Germany, who is a friend of mine. He is an enthusiastic fan of yours. I’m sure you know him too. He is a great young guitarist and has already covered some of your songs. The last question was from him 😉

Jake Dreyer: Henrik is a fantastic guitarist! I love watching all of his covers that he performs and uploads. Henrik does a great job on transcribing and executing the songs. I am sure everyone will be hearing and seeing his name. I am a fan of his! 

Here is the cover of the solopart in the song „And They All Blew Away“ from the current WITHERFALL album „Curse Of Autumn“:

And „Moment Of Silence“ from the album „Prelude To Sorrow“:

MH: Small postscript for my part. There are some reports about Henrik Schaller or Henrock Guitar here at `metal-heads.de‘. So if you want to know more about this young exceptional guitar talent, you should have a look there. Not to be left unmentioned is the fact that he is guitarist for the great band M.I.GOD. (Facebook), who are also progressive with their metal and have released the great album „Specters On Parade“.

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Bildquellen

  • Press_Cover_01: Century Media Records
  • WITHERFALL Titel: Foto & Logo-->Century Media Records

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