DISBELIEF – am 18. 4. im Live – Stream

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The Ground Collapses Virus Stream of Hell

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Die Herren von DISBELIEF präsentierten am 27. März 2020 ihr neues Album The Ground Collapses, mit dem sie auf Platz 93 der deutschen Album-Charts eingestiegen sind. Während der 30 Jahre ihres Bestehens haben sie elf Alben herausgebracht. Das erste, selbstbetitelte Album kam 1997 in die Läden. Bis 2010 spielten sie neun Alben ein. Dann gab es eine längere Pause bis zum 2017er Album The Symbol Of Death. Auf The Ground Collapses mussten die Fans nicht ganz so lange warten. Wann DISBELIEF wieder auf der Bühne erlebt werden können, ist ja noch ungewiss.

Da aufgrund der coronabedingten Einschränkungen bis auf Weiteres weder Tour noch Shows gespielt werden können, werden DISBELIEF am 18.April 2020 das komplette neue Album und weitere Songs streamen.

The Ground Collapses bietet intensiven, abwechslungsreichen, ausgereiften und spannenden Death Metal. Es lohnt sich auf jeden Fall, am Samstag dabei zu sein.
Wem das nicht möglich ist, dem sei das Album wärmstens empfohlen.

DISBELIEF – das ist Death Metal

„The Ground Collapses“ ist fetter Death Metal. Der Opener und Titelsong fängt stimmungsvoll und harmlos mit einer schönen Klaviermelodie an. Aber sobald die Vocals beginnen, die Drums knüppelnd und die Saiteninstrumente fett einsetzen, wird man in den Song regelrecht hineingezogen.

Anschließend nimmt einen „Scaring Threat“ groovend, dynamisch und – wenn ich das so sagen darf – richtig schön melodisch, weiter mit auf die Reise.

„The Awakening“ überzeugt durch Intensität und Kraft, „Killing To The Last“ durch die fetten Gitarren und ein geschicktes Spiel mit Harmonien.

Keine Gelegenheit zum Luftholen

disbelief band

Und dann „The Waiting“: Flugzeuglärm, Sirenen. Dann wird’s wieder treibend und durchaus melodisch. Ebenso bei „Colder Than Ice“.

Bei „Soul Destructor“ lässt Karsten Jäger hören, was er mit seiner Stimme so alles anstellen kann. Mit knüppelnden Drums, tiefem Bass und überraschend schnellen Gitarren walzt der Song einen regelrecht nieder

Dies wird mit „Insane“ fortgesetzt. Auch hier knurren die Vocals, was das Zeug hält und die Gitarren bauen eine enorme Spannung auf. Die Drums bringen Dynamik und Akzente, die diese Spannung noch erhöhen.

Und weiter geht’s mit „Hologram For The Scum“. Hier legen sie noch eine Schippe drauf, was das Tempo und die Akzentuierung – diesmal durch die Gitarren – angeht. Auch hier kontrastieren die rauen Vocals mit den Harmonien der Saiteninstrumente.

„Kill‘s Ending“ ist rhythmisch und auch wieder im Spiel mit den Harmonien ein interessanter Song.

Schließlich bildet „Depth of Sorrow“ einen Abschluss, der im Grunde alles aufgreift, was bereits beschrieben ist.

The Ground Collapses ist hart, mit fettem Sound, groovend und überwältigend, mit gerade so viel Melodie und Spiel mit Harmonien, dass eine enorme Spannung in Verbindung mit den kraftvollen und dabei so rauen Vocals aufgebaut wird.

Also gleich noch einmal von vorne angehört. Es fällt schwer zu sagen, welches der beste Song ist. Meine Favoriten bleiben nach mehrmaligem Hören: The Ground Collapses und Killing To The Last.

Doch überzeugt euch selbst und denkt am Samstag dran: DISBELIEF im LIVE-STREAM

DISBELIEF sind:

Karsten “Jagger” Jäger (Vocals)
Jochen “Joe” Trunk (Bass)
Alexander „Alex“ Hagenauer (Gitarre)
David „Dave“ Renner (Gitarre)
Fabian „Fab“ Regmann (Drums)

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Bildquellen

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Birgit

Iron Butterfly und Jethro Tull haben mir gezeigt, dass es neben Uriah Heep, Black Sabbath und Whitesnake noch etwas anderes gibt. Neugierig geworden höre ich seitdem alles, was sich unter dem Oberbegriff Metal und Rock versammelt. Je nach Stimmung eher Metalcore oder instrumentalen Rock. Mein Herz hängt allerdings am ganzen Spektrum skandinavischer Metalmusik: ob nun Folk-, Progressiv oder Doom-Metal.

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