BLOODRED: The Raven’s Shadow

bloodred the raven's shadow

BLOODRED bringt zweites Album heraus

Dass es möglich ist, mit einem Ein-Mann-Projekt ganz besondere Musik zu machen, zeigte Ron Merz aka BLOODRED bereits mit dem Album Nemesis. Nun kommt am 18.Mai 2020 das zweite Album The Raven’s Shadow heraus.

Bloodred – Blackend Death Metal zwischen Bedrohlichem und Melodie

bloodred Foto: Stefan Heilemann

Bereits auf dem Album Nemesis hat Ron Merz gezeigt, dass er seine Ideen und Vorstellungen gradlinig umsetzt. Seit 2009 beschäftigt er sich mit seinem Projekt. 2014 erschien die EP The Lost Ones als erstes Ergebnis. Die Mischung aus Black und Death Metal, die die Grundlage der Musik von BLOODRED sind, hat er weiter ausgestaltet und in acht Songs gegossen. Ein fast schon bedrohlich wirkendes Intro geht in ein melodiöses Instrumentalstück über. Das Album schafft eine einerseits düstere Atmosphäre, andererseits melancholisch schöne Augenblicke.

Technisch anspruchsvoll und dennoch im Black und Death Metal gut geerdet

Das Songwriting bei Nemesis ist abwechslungsreich. Nicht nur, was die bereits erwähnten atmosphärischen Aspekte angeht, sondern auch die Variationen im Tempo und in den Riffs.

Die Vocals unterstreichen diesen Eindruck. Dunkel und heiser, ganz auf klaren Gesang verzichtend schafft er ein tragbares Fundament.

Auch wenn BLOODRED eigentlich ein Ein-Mann-Projekt ist – ganz alleine ist Ron Merz nicht, denn hinter dem Schlagzeug sitzt Joris Nijenhuis (ATROCITY, LEAVES EYEs), der mit präzisem und gewaltigem Drumming dazu beiträgt, dass die Verschmelzung von Black und Death Metal gelingt.

The Raven’s Shadow

bloodred the raven's shadow cover von Stefan Heilemann

Auch auf dem neuen Album ist Joris Nijenhuis mit dabei.

Und Alexander Krull, der u.a. auch für die Alben von BELPHEGOR, MIDNATTSOL, OBSCURA und ATROCITY an den Reglern saß, hat The Raven’s Shadow produziert.

Stefan Heilemann war wieder für das Artwork verantwortlich.

Mit dem neuen Album will BLOODRED einerseits weiterführen, was mit Nemesis begonnen wurde, andererseits die gewohnte Strukturierung der Songs aufbrechen. So soll die klassische Abfolge von Strophe und Refrain weniger eine Rolle spielen. Auf das, was Ron Merz sonst noch eingefallen ist, darf man also gespannt sein.

Review und Interview

Mehr über The Raven’s Shadow könnt ihr demnächst hier lesen. Und auch darüber, weshalb es bisher bei einem Ein-Mann-Projekt geblieben ist, weshalb es schwer ist, für diese Art der Musik Mitstreiter zu finden, welche Ron’s Lieblingsgitarre ist u.v.m. erfahrt ihr bald mehr in einem Interview, das ich mit Ron führen werde.

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Bildquellen

  • bloodred: Metalmessage Foto: Stefan Heilemann
  • bloodred the raven’s shadow: Metalmessage Coverartwork: Stefan Heilemann
  • bloodred the raven’s shadow: Metalmessage

Birgit

Iron Butterfly und Jethro Tull haben mir gezeigt, dass es neben Uriah Heep, Black Sabbath und Whitesnake noch etwas anderes gibt. Neugierig geworden höre ich seitdem alles, was sich unter dem Oberbegriff Metal und Rock versammelt. Je nach Stimmung eher Metalcore oder instrumentalen Rock. Mein Herz hängt allerdings am ganzen Spektrum skandinavischer Metalmusik: ob nun Folk-, Progressiv oder Doom-Metal.

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