Erst-Auflage: Amplifire Festival Hamburg
Mit Biffy Clyro, Bad Religion sowie Frank Turner & The Sleeping Souls haben sich die Veranstalter beim Debüt des Amplifire Festivals in der Hansestadt Hamburg aber mal so richtige Kracher gebucht. Wir von metal-heads.de haben die Infos für euch kompakt.
1. Amplifire Festival
Am Wochenende, den 7. und 8. August 2026, findet erstmalig besagtes, genreübergreifendes Event statt. Als Veranstaltungsort dient das MS-Artville-Gelände in Hamburg-Wilhelmsburg (Alte Schleuse 23). Und die sonst als so kühl geltenden Hanseaten sind jetzt schon heiß auf ihr neues Rock-Festival. Denn selbst der städtische Internet-Auftritt des Stadt-Staates hat fürs Amplifire im Kultur-Teil eine eigene Internetseite spendiert (klick).
Fettes Line-Up
Auf insgesamt 3 Festival-Bühnen werden über 30 Bands einheizen. Das Ambiente lockt: Der Anblick von Industriekulisse und dazu das kühle Nass der Elbe.
Wer bereits (Super) oder zumindest Early Bird Wochenend-Tickets für nur 99 € bzw. 119 € ergattert hat, kann sich auf Bands wie Arxx, Pabst, Turbostaat, High Vis, Fjørt, The Get Up Kids, John Coffey, Laura Jane Grace, John Coffey, The Intersphere, South Arcade, Blood Command, Jools, Hotwax, Missio, Tribute to Nothing, Karen Dió, Overgrown, Artio, Seven Blood, Rauchen, Still Talk, The Hebridean Sheep, Skirt, Van Holzen, Nikra, Arson, Malheur, 6TWO7 und eben die drei absoluten Headliner freuen.
Auf Biffy Clyro und Frank Turner & The Sleeping Souls am Freitag. Sowie auf Bad Religion mit ihrem exklusiven Deutschland-Auftritt 2026 am Samstag nämlich. Den groben Time Table mit der Aufteilung der Bands auf die beiden Festival-Tage gibt es bereits.
Tipps zur Anreise – Was gilt vor Ort?
Natürlich reist ihr am Freitag und Samstag am Besten mit dem sehr gut ausgebauten Hamburger Nahverkehr an. Also bis zum S-Bahnhof Wilhelmsburg. Oder nehmt direkt das Rad. Denn Auto-Parkplätze vor Ort sind recht begrenzt. Camping vor Ort wird gar nicht angeboten, daher müsstet ihr von Auswärts euch andere günstige Übernachtungsmöglichkeiten suchen.
Auf dem Festival-Gelände selbst wird für Speis und Trank gesorgt sein. Daher lasst euer Essen und Trinken direkt daheim. Denn Mit-Reinnehmen ist nicht erlaubt. In euren Turnbeutel auf dem Rücken wird auch nicht viel reinpassen. Auf dem Festival-Ground selbst werdet ihr dafür genug kostenlose Trinkwasser-Stationen finden. Und könnt vor Ort bar und mit Karte zahlen, also kein Cashless-System (bisher).
Wie komme ich an Tickets?
Alle wichtigen Infos erhaltet ihr natürlich über die Webpage zum Festival. Und von da gibt es auch einen Link zum Ticket-Vorverkauf direkt über den Veranstalter. Natürlich sind bereits die Early-Bird-Tickets restlos ausverkauft. Das reguläre Wochenend-Kärtchen erhaltet ihr aber noch für 149 Euro. Tagestickets schlagen mit 89 € zu Buche (auch wenn ihr gar nicht zum Lesen aufs Amplifire Festival gehen wollt – Flachwitz-Modus AUS). Wir haben am Wochenende auf dem Duisburg Traumzeit-Festival bereits ein paar Duisburger getroffen, die Tickets erworben haben. Also werden sogar Musikfans aus dem Ruhrpott gerne nach Hamburg düsen Anfang August.
Was wir jetzt schon richtig gut finden
Es besteht die Möglichkeit an sozialer Teilhabe bei diesem Event. Du kannst ab 5 € Sozialtickets erwerben, um einkommensschwächeren Personen den Zugang zu Kultur-Veranstaltungen wie dieser vergünstigt zu ermöglichen. Eine tolle Sache, finden wir! Und auch der Disclaimer auf der Webpage zur Veranstaltung ist in Sachen Ausgrenzung recht eindeutig. Wir zitieren:
„Amplifire ist ein Ort des Miteinanders. Hier machen wir nur eine Ausnahme: Menschen, die andere Menschen ausgrenzen, müssen draußen bleiben. Wir lehnen jegliche Form von Rassismus, Sexismus, Homophobie, Transphobie und Ableismus ab und ahnden Verstöße (auch in Form von verbotenen Symbolen) mit dem Verweis vom Festivalgelände.“
Dem ist nichts hinzuzufügen
Klasse, der Veranstalter zeigt klare Kante bereits im Vorfeld. Natürlich möchten wir uns von der Umsetzung vor Ort dann auch einen eigenen Eindruck machen. Daher werden wir versuchen, für euch ein Team aus Duisburg in den hohen Norden zu schicken, um im Nachgang über das Amplifire Festival in gewohnter Wort- und Bildqualität (wie z.B. zuletzt von Rock am Ring2026) berichten zu können. Aber jetzt gilt erstmal: Die Vorfreude steigt aufs 1. Hamburger Amplifire Festival.
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Bildquellen
- Festival-News – Symbolbild: (c) 2023 Matt / metal-heads.de


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