SIAMESE – „dissolution“ (VÖ: 26.06.2026)
SIAMESE – „dissolution“ (VÖ: 26.06.2026)
Auch wenn die Band sich dank vieler Live-Aktivitäten bereits eine ansehnliche Fanbase erarbeitet hat, hat man nach meinem Gefühl irgendwie immer noch einen Geheimtipp-Status. Jetzt gibt es also in wenigen Tagen das neue Album „dissolution“. Es beginnt wie die Musik von einem spannenden Film, dann steigt der melodische Gesang ein. Danach geht es deutlich kraftvoller zur Sache. Checkt das Video mal hier aus, da hatten wir euch die Nummer bereits vorgestellt. „drown“ beginnt bedächtig und dann gibt es abwechselnd energetisch treibende Passagen und eher ruhigere Momente. Die Melodie ist dabei stets in der passenden Dosis vorhanden, auch wenn es sonst mal „Ausbrüche“ der Vocals gibt.
Der dritte Song powert ohne Umwege los. Die Energie, die die Instrumente transportieren, wird auch vom Gesang aufgegriffen. Verschnaufen kann man hier kaum. Passend zum Titel kommt „alone“ recht nachdenklich rüber. Wenn man sich die Lyrics anschaut, scheint es um die Verarbeitung einer „schwierigen“ Beziehung zwischen zwei Personen zu gehen. „friends“ ist eine eher gemäßigte Nummer. Melodisch und doch mit genügend Power ausgestattet, baut sich da wieder was auf.
Nach einem eher bedächtigen Start bricht der folgende Track recht unvermittelt heraus. Der Wechsel zwischen eingängig harmonischen Vocals und eher brachialem Gesang verbreitet eine entsprechende Stimmung. Der Titeltrack besticht erst einmal durch Geschwindigkeit, hält dann aber bald inne. Melodische Gesangsstrukturen, entsprechend mit den Instrumenten abgestimmt. Bei „patterns“ verbreitet sich eine etwas sentimentale Stimmung. Eher gemäßigte Härte. Nichts Besonderes, aber der Song fügt sich irgendwie passend in das restliche Material ein.
SIAMESE – „dissolution“ (VÖ: 26.06.2026)
Der Vibe hält nicht lange an. Schon der neunte Track knallt direkt zu Beginn voll rein. Auch wenn man dann etwas zurückrudert, versprüht „nevermore“ eine gewisse Wut. Fragend. Anklagend? Kurzes Innehalten, um dann weiter zu powern…
Weiter geht es mit „reveries“. Seichter Einstieg, gefolgt von pulsierenden Sounds. Dann wird es eher gemäßigter. Der Gesang ist eher zurückhaltend. Im Verlauf geht es dann aber stellenweise auch amtlich zur Sache. Der vorletzte Song startet wieder eher nachdenklich. Abgesehen von zwischenzeitlich heftigen Durchbrüchen verläuft der Track melodisch und harmonisch.
Mit „twisted“ endet das neue SIAMESE-Album eher gemäßigt. Aber es gibt auch hier wieder explosive Passagen.

Das Fazit zum neuen SIAMESE-Album
Wie lautet das Fazit? Das neue Album liefert uns ein Dutzend Tracks. Die erste Hälfte gefällt mir tendenziell besser, gerade der Opener ist stark. Manche Songs sind recht belanglos und weniger eindrücklich. Andere haben aber die Qualität sich im Live-Set zu etablieren und in der musikalischen Bandhistorie einen festen Platz zu verschaffen. Insgesamt ist es schon ein erwähnenswertes Album. Ein Anchecken lohnt auf jeden Fall.
Und zum Abschluss gibt es noch ein Video:
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Bildquellen
- SIAMESE – Albumcover dissolution: Starkult Promotion
- SIAMESE – Albumcover dissolution – Beitragsbild: Starkult Promotion


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