The Woman They Called Witch
Christine Kammerer startet Kickstarter-Kampagne
(scroll down for english version)
Zwei Jahre ist es inzwischen her, dass ich hier das Album „Echoes of North“ von Christine Kammerer vorgestellt und auch von einer ganz besonderen Art der Whiskyverkostung berichtet habe. Jetzt gibt es Neuigkeiten von Christine Kammerer: sie hat eine Kickstarter-Kampagne für ein neues Album gestartet, das den Titel „The Woman They Called Witch“ tragen wird.
Was war bisher?

„Whisky and Witches“ verbindet die Geschichte des Whiskys mit Liedern über die Region, aus der er stammt, Liedern, die den Whisky selbst beschreiben und Geschichten über die Rolle der Frauen bei der Whiskyherstellung. Hier wird aufgezeigt, weshalb Frauen als Hexen bezeichnet und verfolgt wurden: als eine Methode, um Frauen von der Herstellung der gewinnbringenden Herstellung von Aquavitae – Alkohol und eben auch Whisky auszuschließen.
Christine Kammerer ist eine dänische Sängerin, Multiinstrumentalistin, Songwriterin und Komponistin. Sie lebt in Schottland und erforscht dort schottisch-skandinavische Verbindungen auf der Basis der Musikgeschichte. Dabei geht es auch immer um die Geschichte von Frauen. Wie u.a. bei „Whisky and Witches“ deutlich wird.
Kickstarter-Kampagne für ein neues Album
Das Album „The Woman They Called Witch” für das Christine Kammerer jetzt eine Kickstart-Kampagne gestartet hat, wird eine Reise in zwei Teilen sein und in der Zeit von 2026 bis 2028 in zwei Alben produziert werden.
Schrecken und Folgen der Hexenverbrennung
„The Woman They Called Witch“ erinnert an die Schrecken und Folgen der Hexenverbrennung. Diese haben ein Trauma hinterlassen, das bis heute wirkt.
Christine Kammerer stellt mit den Alben die bis heute wirkenden Spuren der Hexenverbrennungen in einen Kontext mit den Erfahrungen, die Frauen heute noch machen, sowie ihrem persönlichen Lebensweg.
Sie sagt dazu:
Indem ich meine eigenen Lebenserfahrungen in das Schreiben von Musik einfließen lasse, die in der Geschichte verankert ist, möchte ich eine eindringliche Dimension schaffen, die unsere Wunden der Vorfahren unverblümt offenlegt.
Historischer Hintergrund und eine persönliche Reise
Die Alben sind auch das Ergebnis akademischer und musikalischer Forschung, die sich um die weibliche Erfahrung und die Verbindung zur Kraft des Göttlich-Weiblichen drehen.
Bereits in ihrer Masterarbeit an der Universität Kopenhagen hat Christine Kammerer Darstellungen und Interpretationen des weiblichen Körpers in verschiedenen Musikgenres untersucht.
Mit ihren Bands GJALDULEI und JOTUNGER hat sie sich mit dem Göttlich-Weiblichen, Göttinnen und weiblichen Figuren der nordischen und keltischen Mythologie auseinandergesetzt.
Diese Elemente greift sie auf und stellt Fragen dazu, wie weit das Frausein in der heutigen Zeit von dem geprägt ist, was in den Flammen der Hexenverbrennung verlorengegangen ist.
Sie verweist auf die Zeit, in der weise Frauen, Seherinnen und Göttinnen hohes Ansehen in der Gesellschaft genossen.
Durch die Musik erforscht sie, warum und wie es zu einem solch dramatischen Wandel der Einstellung gegenüber Frauen kam.
Dieser Wandel hat auch dazu geführt, dass viele Mädchen und Frauen sich in einem ständigen Alarmzustand befinden, der verhindert, dass die (Wachstums-)Kräfte frei durch Körper, Seele und auch Stimme fließen können.
Melodien und Texte von Hinrichtungshügeln und Steinkreisen

Der 1. Teil (also das Album, das zuerst veröffentlich werden soll) bringt diese Geschichte, Trauer und Wut ans Licht und will die Stärke offenbaren, die sich aus der Rückeroberung von Macht und Entscheidungsfreiheit entwickelt. Eben ein Ort des Fühlens, der Heilung und des gemeinsamen Aufbruchs.
Der 2. Teil befasst sich mit Heilung und der Wiederherstellung der Verbindung zum göttlich Weiblichen – sowohl auf persönlicher Ebene als auch innerhalb der Gemeinschaft. Zugleich folgt er dem Lebensweg der Frauen, der in den Göttinnen verschiedener Kulturen und Traditionen sichtbar wird.
Die Melodien und Texte hat Christine Kammerer in den letzten 10 Jahren an Orten wie Hinrichtungshügeln, Grabhügeln, Steinkreisen, Denkmälern und Denkmälern in Dänemark, Norwegen, Schottland und Deutschland gesammelt. Hinzu kommen Gedichte, Materialien aus ihren eigenen Tagebüchern und aus ihrer Therapiezeit.
Diese werden außerdem die Grundlage für Workshops in den Jahren 2027 – 29 sein, die in Zusammenarbeit mit verschiedenen Institutionen stattfinden werden.
Auseinandersetzung mit einer dunklen Epoche
Dies ist alles zusammengenommen ein umfassender Ansatz, sich mit der Frage, wie mit den Folgen der Hexenverbrennungen, dem damit verbundenen Verlust an Wissen und Erfahrung, den Nachwirkungen auf die Erfahrungen, die Frauen heute machen, umgegangen werden kann, so dass so etwas wie Heilung (im Sinne von Ganzheit und Verbindung) möglich werden kann.
Die Alben sollen die Möglichkeit bieten, sich durch die musikalische Darstellung dieser Zeit persönlich mit der dunkelsten Epoche der Frauengeschichte auseinanderzusetzen, einen Raum der Heilung schaffen und als musikalisches Denkmal für unsere Vorfahrinnen dienen.
Musikalisch wird das Album rockiger werden, als man es von Christine Kammerer bisher gewohnt ist, und von symphonischen und Gothic-Elementen geprägt sein. Und auch von ihrer ausdrucksvollen und variablen Stimme, die kraftvoll wie verletzlich klingen und so die vielen Facetten des Themas und der Musik ausdrücken kann.
Hier der Link, um das Projekt zu unterstützen. Dort gibt es auch weitere Informationen zu den Alben.
https://www.kickstarter.com/projects/ckammerer/the-woman-they-called-witch-a-symphonic-folk-rock-album?lang=fr
Und hier ein kurzer Einblick:
https://drive.google.com/file/d/1pdMUhmXhSKAAm5OeFB2OHFj76VvY1eIG/view

It is now two years since I introduced “Echoes of North” by Christine Kammerer here and also reported on a very special kind of whisky tasting. Now there is news from Christine Kammerer: she has launched a Kickstarter campaign for a new album, entitled “The Woman They Called Witch”.
What came before?
“Whisky and Witches” combines the history of whisky with songs about the region where it originated, songs that describe whisky itself, and stories about the role women played in whisky production. It explores why women were labelled and persecuted as witches: as a means of excluding women from the profitable production of aquavitae – alcohol, including whisky.
Christine Kammerer is a Danish singer, multi-instrumentalist, songwriter and composer. She lives in Scotland, where she explores Scottish-Scandinavian connections through music history. Her work is also consistently concerned with the history of women, as is particularly evident in “Whisky and Witches”.
Kickstarter campaign for a new album
The album “The Woman They Called Witch”, for which Christine Kammerer has now launched a Kickstarter campaign, will be a journey in two parts, produced as two albums between 2026 and 2028.
The horrors and legacy of the witch hunts
“The Woman They Called Witch” remembers the horrors and consequences of the witch hunts and burnings. They left behind a trauma whose effects can still be felt today.
Through these albums, Christine Kammerer places the continuing legacy of the witch hunts in the context of the experiences women still face today, as well as her own personal journey.
She explains:
By inserting my own lived experience into the writing of music anchored in history, I wish to create an immersive dimension that will unapologetically unveil our ancestral wounds.
Historical background and a personal journey
The albums are also the result of academic and musical research centred on the female experience and the connection to the power of the divine feminine.
Already in her Master’s thesis at the University of Copenhagen, Christine Kammerer examined interpretations of the female body across different musical genres.
With her bands GJALDULEI and JOTUNGER, she has explored the divine feminine, goddesses and female figures in Norse and Celtic mythology.
She draws on these elements to ask how much being a woman today is shaped by what was lost in the flames of the witch hunts.
She refers to a time when wise women, seers and goddesses were held in high esteem within society.
Through music, she explores why and how such a dramatic shift in attitudes towards women came about.
This shift has also contributed to many girls and women living in a constant state of alertness, preventing the forces of growth from flowing freely through body, soul and voice.
Melodies and lyrics from execution sites and stone circles

Part One – the album that will be released first – brings this history, grief and anger to light and seeks to reveal the strength that emerges from reclaiming power and agency. It is intended as a place for feeling, healing and setting out together on a new path.
Part Two focuses on healing and restoring the connection with the divine feminine – both on a personal level and within the community. At the same time, it follows the life journey of women as reflected in goddesses from different cultures and traditions.
Over the past ten years, Christine Kammerer has collected melodies and lyrics at places such as execution sites, burial mounds, stone circles and memorials in Denmark, Norway, Scotland and Germany. These are complemented by poetry and material from her own diaries and from periods of therapy.
This material will also form the basis for workshops taking place between 2027 and 2029, in collaboration with various institutions.
Confronting a dark chapter
Taken together, this represents a comprehensive approach to addressing the question of how we can come to terms with the consequences of the witch hunts, the associated loss of knowledge and experience, and the continuing impact on women’s experiences today – in a way that might make healing possible, in the sense of wholeness and reconnection.
The albums are intended to offer an opportunity to engage personally, through music, with the darkest chapter in women’s history, to create a space for healing, and to serve as a musical memorial to our female ancestors.
Musically, the album will be more in a rock direction than what listeners have previously come to expect from Christine Kammerer, with symphonic and Gothic elements shaping its sound. And, of course, there will be her expressive and versatile voice, capable of sounding both powerful and vulnerable, conveying the many facets of both the subject matter and the music.
Here is the link to support the project. You will also find further information about the albums there.
https://www.kickstarter.com/projects/ckammerer/the-woman-they-called-witch-a-symphonic-folk-rock-album?lang=fr
And here is a short preview:https://drive.google.com/file/d/1pdMUhmXhSKAAm5OeFB2OHFj76VvY1eIG/view
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Bildquellen
- christine kammerer 1: Christine Kammerer
- christine kammerer the woman they called witch kickstarter: Christine Kammerer
- christine kammerer the woman they called witch 1: Christine Kammerer


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