A-D – Crossover aus den 90ern

A-D

A-D

Heute mal unter dem altbekannten Motto „Blast from the Past“, eine kleine Feinheit aus den 90ern für euch. Viel zu schade, um in den Abgründen des Internets zu versauern, buddel ich für euch heute mal die Crossover bzw. Rap-Metal Band A-D aus. Ihr selbstbetiteltes Debütalbum von 1993 gibt es in Gänze glücklicherweise auf Youtube zu genießen. Zum Glück habe ich beide CDs der Band im Bestand und konnte das Cover für das Beitragsbild abfotografieren. Das zweite Album findet ihr bei Interesse ebenfalls auf Youtube KLICK.

Crossover

In den 90ern kam der Crossover auf, wie wir ihn heute noch kennen. Bands wie Rage Against the Machine, Bodycount oder auch Dog eat Dog waren damals ganz groß…zumindest mal in ihrem Genre. Die Verschmelzung von (Thrash-)Metal mit Hardcore bzw. hartem Rap war angesagt. Da empfiehlt sich übrigens auch sehr der hervorragende Soundtrack zum eher mäßigen Film „Judgement Night„. Gerne politisch und vor allem ziemlich laut ging es immer sehr emotional zu Sache, was man der Musik aus dieser Zeit auch heute noch anhört. Und in diese Sparte passen eben auch A-D hervorragend rein. Irgendwann schleppte der Bruder eines Freundes die CD an..ich vermute mal so um 1995 rum. Ab da war es um uns geschehen und A-D liefen rauf und runter.

Das Album

12 Songs erstrecken sich auf knackige und unterhaltsam 44min. Ich möchte jetzt nicht jeden Song durchkauen, es handelt sich hier ja auch nur um einen kleinen Tipp, der für viele sicherlich nicht so relevant ist. Meine Lieblingssongs möchte ich euch aber natürlich trotzdem mit auf den Weg geben. Ich werde diese in der Tracklist fett markieren…Sprungmarken zu den einzelnen Songs sind auf Youtube vorhanden. Für mich ist das übrigens eins der besten Rap-Metal Alben, die ich kenne.

Tracklist

1. Buckshots
2. Threat With Intellect
3. Free Paradox
4. Crazy World
5. Let There Be
6. Speak
7. World On Fire
8. Whole House Panicked
9. Reverse Bliss Image
10. True Side
11. Hope
12. Deadzone

Die Band A-D

Das Quartett gründete sich, so weit ich weiß, Ende der 80er. Nach 2 Alben und sogar einer Europa Tour löste die Band sich irgendwann Ende der 90er auf. Sänger Anthony DeMore trat später als Priester oder „Mann Gottes“ in Erscheinung, ist inzwischen aber leider etwas von der Bildfläche verschwunden.

Lead Vocals – Anthony DeMore
Bass – Aaron Keane
Drums – Mervin Clark
Guitar – David Tarica

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Bildquellen

  • A-D-Beitrag: Amazon
Moldi

Moldi

Angefangen hat der Metal Virus im zarten Alter von 15 mit einer Iron Maiden LP aus dem Gebrauchtplattenladen. Mein Geschmack ist inzwischen sehr breitbandig, gehört wird, was gefällt.

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