Betontod- Revolution! Neues Album & Tour

Jahresrückblick 2017
Betontod

Betontod veröffentlichen Ihr neues Album „Revolution“ und gehen damit im Frühjahr auf Tour!

Die Revolution hat begonnen!

Die Zeichen stehen auf Revolution! Knapp zwei Jahre mussten die Anhänger auf den Nachfolger von „Traum von Freiheit“ warten. Doch seit dem 13. Februar 2017 hat der Freiheitskampf einen neuen Soundtrack! Insgesamt 12 Gassenhauer wurden zusammen mit Vincent Sorg (u.a. Die Toten Hosen, In Extremo) in den Principal Studios produziert und veredelt. Dabei kommen die Punk-Rocker auf knapp 40 Minuten Spielzeit, die sehr kurzweilig aus den Boxen knallen! Gemeinsam mit dem neuen Label Arising Empire möchte man dem Mainstream wieder richtig in den Arsch treten. Ob es der Band gelungen ist? Ob sich das warten sich gelohnt hat? Metal- Heads.de weiß es!

Die Macht des Schwefelholzes!

Den Anfang macht ein schön wehmütig inzeniertes Intro. Aber mit der Ruhe ist es sehr schnell vorbei. Denn schon beim Titeltrack „Revolution“ entzünden sich die Betontod– Bengalos. Klasse Opener mit einem warnenden Text, der den Zuhörer direkt am Kragen packt. Ein schneller Song, der durch die Stimme von Sänger Oliver Meister zur unverkennbaren Band-Hymne avancieren könnte. Stark auch das metallische Gitarrenriffing zum Songfinale!

Song Nummero 3 ist dann schon ein alter Bekannter. „Küss mich“ wurde als erste Singleauskopplung von „Revolution“ ausgewählt. Natürlich hat Euch Metal-Heads.de seinerzeit darüber informiert. (HIER könnt ihr Euch nochmal die NEWS und das Video dazu reinziehen.)

Küss mich“ rockt nach wie vor. Das Riff, dass dem Song zugrunde liegt, frisst sich direkt ins Gedächtnis. Ein Ohrwurm über die Unbeschwertheit vergangener Tage. Die geschaffene Atmosphäre erzeugt eine Gänsehaut am ganzen Körper. Sehr stark! Und mittlerweile auch schon live ein absoluter Gewinn! Zu „Welt in Flammen“ wird es dann ernst und sozialkritisch. Textlich sehr zeitnah und sehr aktuell. Intelligente, nachdenkliche Zeilen über Krieg und verlorene Hoffnung. Verpackt in einen aggressiven Sound, der auch auf „Traum von Freiheit“ hätte stehen können. Highlight ist hier das schöne Lead-Solo im Songmittelteil. Und weil der Song echt Klasse ist, gibts bei Metal-Heads.de auch direkt  noch das brandneue Lyrik-Video dazu! Voilá:

Im DeLorean back to the roots!

Ich nehme dich mit“ entspannt dann ein wenig das Gemüt. Auch dieser Track wurde schon im Vorfeld als Single- Video ausgekoppelt. (Das Video mit Ralf Richter gibts HIER !) In mittlerem Tempo geht es back to the roots. Ein klassischer Punk-Rocker ohne Metal Einschlag. Obwohl der Text etwas melancholisch ist, verbreitet er trotzdem sehr viel Freude! Früher war doch halt so vieles besser! Aber schnell zurück in die Gegenwart. „Herz an Herz“ überrascht mit einem Gitarrenlick, dass sehr an die guten alten Therapy? erinnert. Ein Song über Freundschaft, Liebe und Loyalität. Gekonnt typischer Betontod– Rocker! Straight und ohne Schnörkel!

Verdammt schwere Ballade!

Darauf folgt mit „Verdammt schwer“ eine Akustik- Ballade. Relativ schwere Kost für Betontod-Verhältnisse! Nur von einer Gitarre begleitet, singt der Meister über den Tod, Verlust und Vergänglichkeit. Der Track macht betroffen und trifft direkt ins Herz. Die charismatische Stimme des Fronters kommt hier voll zur Geltung und macht diesen Song zu einen ganz besonderen Moment. „Freiheit oder Tod“ ist dann wieder an alle Straßen- Revoluzzer gerichtet, die gegen jeden Widerstand für ihren Glauben und ihre Ideale kämpfen. Der schon etwas poppig gestaltete Song, ist sehr eingängig und reiht sich ohne größere Überraschungen nahtlos in die Betontod-Historie ein.

Gast- Engagements bei  „Bambule & Randale“!

Für „Bambule & Randale“ indes haben sich die Rheinberger einige Freunde zur Unterstützung ins Studio geholt. Textlich gehts hier um den Ausbruch aus dem Alltag. Angriff zum Abriss halt. Die wechselnden Gesangspassagen der namhaften Gäste bieten eine wohlwollende Abwechslung. Dem Song hört man schon an, das alle Beteiligten denn gleichen Spirit hegen. Die Fans von Dritte Wahl, Massendefekt, Swiss und den andern und den Schmutzkis mögen vor Begeisterung der Message des Titels folgen!

„Zeiten ändern sich, doch sie ändern nichts!“

Betontod

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Aller guten Dinge sind Drei? Das trifft bei „Freunde“ leider nur bedingt zu. Zwar handelt es sich hier um den 3. vor-ausgekoppelten Video- Song des Albums, er hat aber einen ernsten Hintergrund! Der Song solidarisiert sich mit einem schwer erkrankten Freund des Hauses und soll die Unterstützung und Verbundenheit der Band symbolisieren. (HIER könnt ihr das Benefit- Video sehen!). Wohl dem, der auf solche Freunde zählen kann. Schöne, nennenswerte Aktion! Ein weiterer Ohrwurmsong! Dem zunächst ruhigen Anfangspart folgt sehr schnell das Tempo. Ein Plädoyer für die Freundschaft! Eine schöne Melodie und ein Stadion tauglicher Refrain machen „Freunde“ zu einem Klasse Song, der aller Ehren wert ist!

Es lebe die Freiheit“ kommt danach etwas wehmütiger daher. Lebe den Augenblick, lautet das Motto. Genieße den Moment, auch wenn es keinen Morgen gibt. Der Track geht raus an alle Festivalgänger, die jemals ihr Herz auf dem Zeltplatz oder im Schlammbad vor der Bühne verloren haben. Treibende Drums schieben den Song kompromisslos nach vorne. Ein prima Rocker mit einer famosen Melodie. Ein Gitarrensolo und ein Mitsing-Chorus runden diese Komposition schön ab!

Kein Mann geht von Bord!

Zu guter Letzt wird´s dann nochmal richtig metallisch! „Mann über Bord“ ist ganz klar eine Metal- Nummer. Verzerrte Gitarren und hartes Powerdrumming mit Double- Bass-Einsatz versetzen den Zuhörer direkt in Extase! Hier zeigen die Punker, dass sie auch Metalheads sind! Die Verbundenheit zu Bands wie Iron Maiden ist ja sowieso kein Geheimnis. Und so riffen sich die Gitarreros Frank und Mario durch die letzten 4 Minuten des Albums. Zum letzten Male schwört Kapitän Oliver seine Jungs ein. Und die geben Vollgas! Zur Mitte hin hat der Song eine atemberaubende Geschwindigkeit, welche in einem superben Lead- Solo mündet. Richtig cool! Genial auch die melodiösen Gitarrenharmonien! Wirklich ein starkes Ende für ein starkes Album!

Hat sich das Warten gelohnt?

Wir von Metal-Heads.de finden, dass sich das Warten definitiv gelohnt hat! „Revolution“ ist mehr als nur ein Nachfolger von „Traum von Freiheit“ geworden. Intelligente Texte und musikalische Raffinesse zeichnen diese Scheibe aus. Das Album steht so eigenständig auf festen Füßen, dass Vergleiche zu anderen Genre- Acts komplett ausfallen. Punk-Rocker wie Metal- Heads werden hier gleichermaßen bedient. Was kann man mehr verlangen?

Wer das sympatische Quintett vom Niederrhein kennt, weiß das die Jungs in „Revolution“ sehr viel Herzblut gesteckt haben. Diese Mühen haben sich voll und ganz gelohnt! In diesem Sinne: „Viva la revolución!

 

Wenn Ihr die „REVOLUTION“ – LIVE erleben möchtet, habt Ihr in folgenden Städten die möglichkeit dazu!

Die Tourdaten:

10.03.2017 Dresden – Reithalle Straße E
11.03.2017 München – Backstage Werk
17.03.2017 Berlin – Huxleys Neue Welt
18.03.2017 Hamburg – Große Freiheit 36
24.03.2017 Frankfurt – Batschkapp
25.03.2017 Zürich – Volkshaus
31.03.2017 Stuttgart – LKA Longhorn
01.04.2017 Essen – Weststadthalle

Hier gibt es noch einige nützliche LINKS!

Den offiziellen Trailer dazu gibt es hier zu sehen:  Tour Trailer 2017

Tickets gibt es unter: BetontodTour

»Revolution« kann als limitiertes Boxset, Vinyl, Digipak, Shotglass-Set etc. hier bestellt werden: BETONTODRevolution

Was sich alles in dem limitierten Boxset befindet, zeigt euch Ralf Richter hier: Kalle Grabowski

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Bildquellen

  • Betontod: Arising Empire
  • Betontod-Revolution-Cover: Arising Empire / EMP
Treasureman

Treasureman

Seit 1987 mit dem Metal- Virus infiziert. Der Einstieg erfolgte mit Twisted Sister, Iron Maiden und den Onkelz. Meine Themenschwerpunkte liegen seit langem im Hardcore- und Crossover/Punkrock Bereich. Ihr findet mich da, wo das Herz auf der Bühne steht!

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