SCARDUST – „Strangers“ (VÖ: 30.10.2020)

SCARDUST Albumcover - Strangers - Beitragsbild

SCARDUST – „Strangers“ (VÖ: 30.10.2020)

Das Debüt hörte auf den Namen „Sands of time“ und jetzt können wir in wenigen Tagen (genauer gesagt am 30.10.2020) den Nachfolger in Händen halten. Die Rede ist von der israelischen Formation SCARDUST. Über M-Theory Audio erscheint am Freitag das neue Material – gemischt von Yonatan Kossov und gemastered von Jens Bogren (bekannt durch seine Zusammenarbeit mit OPETH, ARCH ENEMY und Co.).

11 Tracks haben den Weg auf den neuen Silberling mit dem Titel „Strangers“ gefunden und wir wollen euch die Songs heute näher vorstellen. Los geht es mit einem 6 1/2 Minuten langen Opener. Bezaubernder Gesang, teils mit Opernstimme. Dazu progressives Drumming, Keyboardeinsätze und bombastische Orchestrationen. Die zweite Nummer setzt stilistisch recht nahtlos den eingeschlagenen Weg fort. Der nachfolgende Song (das Video dazu haben wir euch hier schon vorgestellt) „Tantibus II“ ist für mich eines der Highlights auf diesem Album. Zunächst E-Gitarren, dazu eingängiger Gesang mit choralem Background. Ganz stark gemacht. Habe ich mir schon zig Mal angehört.

SCARDUST Albumcover - Strangers

Das meint die Frontfrau zum neuen Album:

„Strangers“ deals with the concept of being estranged. Written from multiple perspectives, it explores the ways in which people can be estranged from one another, from themselves, from society, from their loved ones and even from their own subconscious. After the overture, which introduces musical themes, the album separates into two parts. Every song from the second part is a mirror image of a parallel song in the first. Each pair of songs tells the story of a pair of strangers. They can be played together as a standalone piece, as individual songs or as part of the album, whatever the listener’s heart desires.

Mit einem Solo-Drumpart startet der Titeltrack (Das Video bekommt ihr sofort geliefert), dann setzen weitere Instrumente ein. Dazu die herausragende der Frontfrau.

Der längste Track des Albums ist „Concrete cages“. Hier bekommen wir zu den oben genannten Elementen noch Doublebass-Salven und hervortretende Bass-Läufe. Die Musiker verstecken sich und ihre Talente an den Instrumenten nicht. Track 6 geht wuchtig nach vorne, da wird mal eine düstere Stimme in den Vordergrund gestellt. Musikalisch etwas schleppend mit reduziertem Tempo. Eine etwas nachdenkliche Stimmung. „Under“ geht dann zunächst wieder lebhafter zur Sache. „Gesangsbattle“ von Sängerin und Background. Der progressiven Ader folgt man mit dem nächsten Song. Heavy rockt das Ganze mit amtlichem Tempo. Wieder Doublebass-Einsätze.

Bei „Gone“ zeigt die Sängerin ihre variable Vocalarbeit. Noa Gruman singt klar und dann streut sie wieder Growls ein. Das Ganze unter einer Brücke (und an anderen Outdoor-Locations wie einem Strand), wo die Band performed…ach schaut es euch doch selber an. Beeindruckende musikalische Fertigkeiten. Ich bin begeistert.

Zu „Addicted“ will ich nicht so viel sagen. Schaut euch hier das Video an und macht euch selber ein Bild! Dann kommen wir auch schon zum Ende dieses Longplayers.

Das Fazit bei metal-heads.de

Das Fazit bei metal-heads.de: Progressive Metal aus Israel ist jetzt nicht gerade eine alltägliche Erscheinung, aber die Darbietung überzeugt. Die noch junge Formation serviert ihr zweites Studiowerk ab und weiß dabei schon zu gefallen. Die Musiker verstehen ihr Handwerk und die Frontfrau zeigt, dass sie zwei Seiten in sich trägt und diese im jeweiligen Songkontext passend einsetzt. Gebt den Newcomern eine Chance und greift hier zu! „Tantibus II“ ist mein Anspieltipp!

SCARDUST – „Strangers“ (VÖ: 30.10.2020)

SCARDUST Bandphoto

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Bildquellen

  • SCARDUST Albumcover – Strangers: Rock 'n' Growl Promotion
  • SCARDUST Bandphoto: Rock 'n' Growl Promotion
  • SCARDUST Albumcover – Strangers – Beitragsbild: Rock 'n' Growl Promotion
Doc Rock

Doc Rock

Meine erste Metal-Platte liegt lange zurück: LIVE AFTER DEATH von IRON MAIDEN war´s. Ansonsten fühle ich mich in der Progressive Metal-Ecke wohl!

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