Block Buster mit Spaß-Rock – Losing Gravity (VÖ: 13.09.2019)

Block Buster

Bisher kannte ich Block Buster nur aus dem Kino – aber mit dem Debütalbum „Losing Gravity“ haben mich 4 Finnen eines Besseren belehrt. Es gibt jetzt eine neue, junge Rockband desselben Namens. Alles weiteren Infos sowie den Plattencheck gibt es hier auf metal-heads.de.

Block Buster machen Spaß

„Uh, uh“ rufen Aarni, Jaakko, Joonas und Elias gleich zu Beginn des 3. Songs „Flammable.“ Womit wir bei einem der gängisten Elemente der jungen Finnen von Block Buster wären. Dem konsequent mehrstimmigen Gesang, vor allem natürlich im Refrain. Ist nicht neu, aber trotzdem immer wieder erfrischend. Die 4 langhaarigen Zottel machen soliden, sehr melodischen, poppigen Stadion-Rock der 80´er Jahre. 11 frische Songs mit 40 Minuten Spielzeit bietet das Album „Losing Gravity“ von Frontiers Records.

Zwischen Oasis, H-Blockx und Volbeat

Hierbei ragt kein Song so richtig heraus. Aber auch wenn es keine Überraschungen gibt, ist für Abwechslung auf der Scheibe „Losing Gravity“ gesorgt. Während der gleichnamige Titeltrack eher das Genre Britpop der Marke Oasis bedient, findet sich – wie passend – mit dem Track „Move“ auch ein basslastiger, groovender Song auf dem Album wieder, der wirklich Parallelen zu den Münsteraner Crossover-Rockern H-Blockx aufweist. Interessant klingt das abschließende Bonuslied „Bulletproof.“ Beginnen Block Buster hier doch balladenartig, um sich im Refrain dem Vollgas-Rock von Volbeat anzunähern. Aber genug der Vergleiche.

Fazit zu „Losing Gravity“

Block BusterDen Gebrüdern Metsäpelto – Aarni als Leadsänger und Rhythmus-Gitarrist & Jaakko als Trommler und Backgroundsänger – sowie Joonas Arpee am Bass und Elias Salo an der Leadgitarre ist mit „Losing Gravity“ ein äußerst solides Debütalbum gelungen. Keines der Bandmitglieder sticht an seinem Solo-Instrument jetzt als überragender Virtuose heraus. Das muss aber auch nicht sein. Was die Jungs im Kollektiv durchweg in allen 11 Liedern verbreiten, ist Spaß. Spaß an der Musik sowie Lockerheit in den Songtexten. Dies ist in der irren Welt dieser Tage schon mehr als genug.

Stadiontauglicher Rock

Noch besser als auf CD kann ich mir Block Buster allerdings live vorstellen, da viele der Songs sehr stadiontauglich wirken. Gerade durch den mehrstimmigen Gesang dürften Block Buster als Rock n´Roller auf der Bühne so richtig zu Geltung kommen. Freuen wir uns daher auf die erste Tour der Finnen bei uns, die da hoffentlich bald kommen wird. Sobald Block Buster ihren Bekanntheitsgrad in deutschen Gefilden gesteigert haben, brauchen sie auch nicht mehr die Textzeile im Song „Flammable“ singen. Denn da heißt es noch „They don´t know about us…“

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Bildquellen

  • Block Buster: Amazon
Ralfi Ralf

Ralfi Ralf

Als ich mir mit 14 zum ersten Mal das Nasenbein beim Moshen mit dem Tennisschläger im heimischen Kinderzimmer brach, war es um mich geschehen! METAL...

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