Communic lautstark mit „Where Echoes Gather“

Communic Band

Gut Ding will Weile haben… Sechs Jahre lang war es still um Communic. Aber jetzt haben sie sich lautstark zurückgemeldet. Am 27. Oktober 2017 erschien bei AFM Records mit „Where Echoes Gather“ das fünfte Studioalbum der Norweger. Das letzte Album „The Bottom Deep“ war nicht schlecht, hatte mich nach den beiden grandiosen ersten Alben aber etwas enttäuscht. Ja, das ist Jammern auf hohem Niveau. Umso gespannter war ich aber nach dieser langen Pause auf das neue Album bei der neuen Plattenfirma und das Video zu „Where Echoes Gather (Part 1: Beneath The Giant)“ ist schon mal sehr vielversprechend. Aber seht selbst:

 

Communic kommen zweigeteilt

Eine Neuerung gibt es gleich zu Anfang. Statt auf überlange Songs setzen Communic diesmal aufs Teilen. Gleich drei Songs haben sie jeweils in zwei Teile aufgesplittet. Los geht es mit „Pulse Of The Earth (Part 1 – The Magnetic Center)“ und dem dazugehörigen „Pulse Of The Earth (Part 2 – Impact Of The Wave)“. Beides gut gemachter und abwechslungsreicher progressiver Thrash und den von Communic gewohnten klaren Gesang von Oddleif Stensland. Aber irgendwie wollen die beiden Songs bei mir nicht richtig hängen bleiben und ich weiß nicht warum. Der Titelsong Part 1 gefällt mir da schon besser, schleppender Beginn, düsterere Atmosphäre, well done! Gleiches gilt für den zweiten Teil des Titelsongs, der aber sperriger rüberkommt. Braucht etwas länger um anzukommen, gefällt mit der Zeit aber immer besser. Am besten das Video unten öfter anschauen. Der Song hat es verdient.

 

Communic – die mit dem Mond tanzen

Genau zur Mitte kommt der mit knapp neun Minuten längste Song, „Moondance„. Ein ruhiger Beginn, der nach gut 1,5 Minuten Communic Where Echoers Gather Coverlangsam härter wird. Dazu ein Refrain zum Mitsingen. Macht eine verdammt lange, aber nie langweilige Powerballade. Definitiv eines der Highlights! „Where History Lives“ erinnert an alte Communic-Glanztaten und hat diesen nach vorne gehenden Drive und wieder einen tollen Refrain. Härtetechnisch ein paar Stufen weiter geht es bei „Black Flag Of Hate“ mit für Communic ungewohnten Riffing. Auch nach dem xten Hören bin ich mir nicht sicher, was ich von dem Song halten soll. Er ist gut, aber nicht das was man von Communic erwartet. Zum Abschluss dann der dritte und letzte Doppelpack: „The Claws Of The Sea (Part 1 – Journey Into The Source)“ und „The Claws Of The Sea (Part 2 – The First Moment)“. Jetzt kommt erstmal ein Schuss Epic Metal dazu, aber gänzlich klischeefrei. Der zweite Teil hat für meinen Geschmack aber ein paar Längen, obwohl er kürzer ist. Nichtsdestotrotz haben Communic mit „Where Echoes Gather“ im Bereich des progressiven Thrash Metals das bisher beste Album des Jahres abgeliefert. Klare Kaufempfehlung und welcome back guys!

Communic – Line-Up und Kontakt

Oddleif Stensland – Gesang und Gitarre
Tor Atle Andersen – Schlagzeug
Erik Mortensen – Bass

Mehr zu Communic findet ihr wie gewohnt bei Facebook. Wer das Album sich gerne zu Weihnachten gönnen will, kann gerne dem Link unten folgen. Viel Spaß!

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Bildquellen

  • Communic Where Echoers Gather Cover: AFM
  • Communic 720×340: AFM Records
soundchaser

soundchaser

Angefangen hat es mit einer Kassette die ich von einem Kumpel bekam mit Running Wilds "Port Royal" und "Abigail" von King Diamond. Seitdem hat es mich nicht mehr losgelassen...

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