MAD SYMPHONY – „Mad symphony“ (VÖ: 13.05.2021)

MAD SYMPHONY Albumcover - Beitragsbild

MAD SYMPHONY – „Mad symphony“ (VÖ: 13.05.2021)

Aus dem schönen Vancouver (das meine ich ernst, ich war vor vielen Jahren mal dort zu Besuch) stammt die Formation MAD SYMPHONY, die sich dem melodischen Progressive Rock verschrieben hat. Seine Einflüsse schöpft man aus klassischen Bands wie AC/DC oder LED ZEPPELIN. Wie man verschiedene Stile zu einem eigenen verschmelzen lässt, wollen uns die 6 Herren aus Kanada zeigen. Dies soll am 13.05.2021 mit der Veröffentlichung des gleichnamigen Debüts in Form einer EP mit 5 Tracks passieren. Alle Songs wurden von der Band selber komponiert, für die Aufnahmen und auch die Produktion ist Rhythmusgitarrist Ted Tosoff verantwortlich. Wir von metal-heads.de wollen euch heute das Material des Erstlings vorstellen, damit ihr einen Eindruck bekommt und eine Kaufentscheidung treffen könnt.

Ein Song vorab – jetzt fünf weitere Stücke…

Wir hatten euch ja bereits Anfang April in einem Newsbeitrag mit „Truth in the shadows“ vorab hier einen Song vorgestellt. Ob diese Nummer als bezeichnend für die restlichen Kompositionen ist, werdet ihr im Laufe dieser Review erfahren. Den Opener macht „Do it all over again“. Der rockt sofort amtlich los. Harmonische und ergreifende Vocals von Kevin Wright, Orgelsounds und Flitzefinger auf der E-Gitarre. Passt so. Ein starker Einstieg in die EP. Eine Nummer, die sicher auch gut bei Live-Auftritten ankommt. Weiter geht es mit „Next door“. Hier geht es deutlich progressiver zur Sache. Vorgegeben von Drummer Wes Hallam mit seinen Beats und auch die anderen Musiker ziehen mit. Heavy Gitarrenriffs in schrägen Rhythmen. Ein ziemlicher Kontrast zum ersten Song der Scheibe.

Mit dem dritten Track ist schon die Mitte dieses Releases erreicht. Hier rockt es wieder an der Gitarrenfront und der Gesang kommt mehr Rockröhre daher. Aber nicht nur musikalisch, auch stimmlich wird es später wieder melodischer. Der Keyboardeinsatz ist in diesem Song für mich manchmal etwas übertrieben. Schade. Schlicht „Nothing“ heißt das nachfolgende Stück. Das ist wieder emotionaler und packt den Hörer schon bei den ersten Durchläufen. Die Gitarren sind hier mit dem Keyboard im Einklang und ein wenig aufdringliches Schlagzeugspiel fügt sich prima ein. Gut gemacht!

Hier gibt es eine Kostprobe für eure Ohren von der Debüt-EP:

So ist es halt mit einer EP, die ist im Zweifel schnell vorbei. Der passende Songtitel für den letzten Song ist „Bittersweet bye bye“. Mit fast 7 Minuten ist das die längste Nummer dieses Erstlings von MAD SYMPHONY. Es geht eher bedächtig los. Aber später rockt dieser Song ganz hervorragend und ich weiß nicht, ob er mir von den bisher gehörten 6 Titeln der Band nicht sogar am besten gefällt. Gradlinig, auf den Punkt und doch mitreißend. Melodische Arrangements an Keyboard und Gitarren. Eine runde Sache.

Das Fazit zum selbst betitelten Debüt von MAD SYMPHONY bei metal-heads.de

Auch wenn mich alle immer wieder gerne in der sehr progressiven Schiene verorten, so mag ich doch auch amtliche Rockmusik im Stil von GUNS `N` ROSES, TYKETTO oder SKID ROW. Und als Jemand, der diese Art von Musik gerne hört, fühle ich mich bei MAD SYMPHONY gut aufgehoben. Es rockt ordentlich. So progressiv wie nach der Schubladen-Zuteilung zu erwarten gewesen wäre, finde ich die Musik nicht. Aber das macht gar nichts. Es darf ruhig auch mal etwas gradliniger sein. Jedenfalls liefern die 6 Herren auf den Punkt. Die Stücke auf diesem Silberling sind recht unterschiedlich ausgefallen und es fällt mir schwer, ein absolutes Highlight herauszupicken. Aber Antesten solltet ihr die Scheibe auf jeden Fall, wenn ihr es melodisch und rockig mögt. Daumen hoch für MAD SYMPHONY!!

MAD SYMPHONY – „Mad symphony“ (VÖ: 13.05.2021)

MAD SYMPHONY Albumcover

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Bildquellen

  • MAD SYMPHONY Albumcover: Michael Brandvold Marketing & Management
  • MAD SYMPHONY Albumcover – Beitragsbild: Michael Brandvold Marketing & Management

Doc Rock

Meine erste Metal-Platte liegt lange zurück: LIVE AFTER DEATH von IRON MAIDEN war´s. Ansonsten fühle ich mich in der Progressive Metal-Ecke wohl!

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