DIFFERENT LIGHT – „Binery suns (Part 1) (VÖ: 08.02.2020)

DIFFERENT LIGHT Albumcover Binery suns (Part 1) - Beitragsbild

DIFFERENT LIGHT – „Binery suns (Part 1) (VÖ: 08.02.2020)

Was nur 6 Songs, das ist aber nicht viel für ein ganzes Album. Das könnte man denken, wenn einen ersten Blick riskiert. Schaut man sich dann die Gesamtspielzeit von etwa einer Stunde an, dann wird man direkt versöhnlicher. Die Rede ist von „Binery suns (Part 1)“ dem aktuellen Release der Formation DIFFERENT LIGHT. Wir von metal-heads.de wollen euch diese Scheibe, die HEUTE veröffentlicht wird, ein wenig näherbringen.

Los geht es mit dem ersten Song…knapp 9 Minuten. Zunächst einmal Pianoklänge…bis zum Einsetzen des Gesangs dauert es schon etwas, aber wenn man sich die Dauer anschaut, dann kann man dieser Komposition eine ansprechende Stimmung attestieren. Harmonisch, melodisch. Durchaus auch ein gewisser rockender Beat, aber der Fokus liegt schon eher in einer anderen Stilrichtung. Ob ihr es glaubt oder nicht, DIFFERENT LIGHT gibt es schon seit 1994! Da ist es schon echt erstaunlich, dass ich mich nicht erinnern kann, je von der Band gehört zu haben. Wo doch Progressive Rock genau mein Ding ist!!

Spät entdeckt und gleich begeistert!

Doch ich finde direkt einen guten Einstieg in das Material des Vierers aus Malta (später in Prag reformiert). Ja, die Musik gefällt mir von Anfang an! Tolle Arbeit an der E-Gitarre, immer wieder gefühlvoller Einsatz des Klaviers. Dann – ein 21-Minuten-Track. DREAM THEATER haben das u.a. großartig zelebriert. Aber geht das auch hier? Grundsätzlich passt es schon, aber um so eine lange Distanz zu gehen, muss man schon sehr überzeugende Arrangements liefern. Ich empfinde da stellenweise gewisse „Durststrecken“. Etwas kürzer und mehr auf den Punkt, wäre da eventuell zielführender gewesen.

Es folgt „The answer“. Dazu sage ich jetzt nichts mehr weiter. Warum? Wir haben für euch ein Video zu dem Song. Und bitte sehr…was denkt ihr dazu? Ich finde, es hat schon ein bisschen was von Mainstream.

Starke Nummern und viel Gefühl

„Two faces“ finde ich eine starke Nummer. Gefühlvolle E-Gitarren zu Beginn, diese warmherzige Stimmung, die der Gesang verbreitet. Irgendwie auch sentimental…aber andererseits strahlt dieser Song etwas wie Hoffnung aus. Auch der sechste und letzte Track geht in eine ähnliche Richtung, auch wenn das Ganze hier einen etwas melancholischeren Touch bekommt. Aber die Melodien sind schon klasse arrangiert. Gitarren liegen über dem Klavier. Vielseitiger Gesang ergänzt den musikalischen Teil.

DIFFERENT LIGHT Albumcover Binery suns (Part 1)

Fazit: Musik für Ohr & Herz

Zu welchem Fazit komme ich nun zum Schluss: auch wenn es viele Jahre gedauert hat, bis ich diese Band entdeckt habe, so bin ich direkt begeistert und freue mich über diese späte Erkenntnis. Bei den langen Stücken hätte man es vielleicht etwas kompakter angehen können, das zieht sich nach meinem Empfinden dann schon etwas. Aber insgesamt ist das Material gut gelungen. Das Klavier steht immer wieder im Mittelpunkt, hervorragend ergänzt von den E-Gitarren. Die Drums spielen nur eine sehr randständige Rolle. Der sympathisch anmutende Gesang ist variabel und gefällt. Das ist ein Album für’s Ohr und für’s Herz. Zu viel Härte darf man aber wirklich nicht erwarten.

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Bildquellen

  • DIFFERENT LIGHT Albumcover Binery suns (Part 1): PROGRESSIVE GEARS
  • DIFFERENT LIGHT Albumcover Binery suns (Part 1) – Beitragsbild: PROGRESSIVE GEARS
Doc Rock

Doc Rock

Meine erste Metal-Platte liegt lange zurück: LIVE AFTER DEATH von IRON MAIDEN war´s. Ansonsten fühle ich mich in der Progressive Metal-Ecke wohl!

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