FIVE FINGER DEATH PUNCH – „A decade of destruction – volume 2“ (VÖ: 09.10.2020)

FIVE FINGER DEATH PUNCH Albumcover - A decade of destruction Volume 2 - Beitragsbild

FIVE FINGER DEATH PUNCH – „A decade of destruction – volume 2“ (VÖ: 09.10.2020)

Pünktlich vor Weihnachten 2017 kam das erste Greatest Hits-Album der amerikanischen Megaseller von FIVE FINGER DEATH PUNCH auf den Markt. Wir von metal-heads.de haben natürlich für euch mit einer Review darüber berichtet. Seitdem gab es ein neues Studiorelease und Touren. Mittlerweile schreiben wir das Jahr 2020 und die (Musik-)Welt steckt mitten in der globalen Corona-Krise. Das hält aber die Herrschaften von FFDP nicht davon ab, nachzulegen. Ja, ihr habt richtig gelesen. Man hat sich Gedanken gemacht und meint, es gibt genug Material für ein „Volume 2“ der besten Songs.

Ehrensache, dass wir uns das Material besorgt haben und euch jetzt näher vorstellen. Und das ist recht interessant. Was soll denn daran so spannend sein, wenn eine angesagte Band eine Ansammlung ihrer besten Songs unter’s Volk bringt!? Berechtigte Frage. So einfach hat es sich die US-Combo nun auch nicht gemacht. Das brandaktuell erschienene Release enthält 17 Tracks. Dabei handelt es sich nicht nur um bekanntes Material…es gibt mehr.

Neues Material und dazu Highlights!!??

FIVE FINGER DEATH PUNCH Albumcover - A decade of destruction Volume 2FIVE FINGER DEATH PUNCH Albumcover - A decade of destruction Volume 2

Los geht die Songauswahl mit dem eher gemäßigten und eingängigen „Blue on black“. Auch der nächste Track geht es ruhig an, lässt keine Hektik aufkommen. 4 eher bedächtige Minuten. Die dritte Nummer auf der Scheibe ist ein ganz neues Stück mit dem Titel „Broken world“. Der kritischen Lage auf der Welt und insbesondere in den USA widmet sich dieser Song. Es geht mäßig los, dann wird es wütend und aufwühlend. Dabei haben aber auch melodische Gesangspassagen ihren Raum. Starker Song!

Fast Kuschelrock-Feeling bei der zurückhaltenden Songauswahl

Weitere Songs sind „I refuse“, eine ebenfalls nachdenklich stimmende Komposition und „The pride“ mit Mitsingqualitäten für Live-Auftritte. Das hat mal Drive und gleicht den eher zurückhaltenden Beginn der Scheibe aus. „Hard to see“ hat mehr Power, dann geht es wieder gemäßigter weiter. Irgendwie hat man sich für dieses Volume 2 oftmals auf die eher stilleren Nummern beschränkt…da kommt teils Kuschelrock-Feeling auf.

Zum Glück wird mit den nachfolgenden Tracks auch mal wieder abgerockt, aber schon mit „M.I.N.E. (End this way“) nehmen FIVE FINGER DEATH PUNCH erneut den Fuß vom Gaspedal. „Hell to pay“ rockt eher und auch „Never enough“ hat Elemente, die man als heavy bezeichnen kann, das Tempo ist eher gedrosselt. „Walk away“ hat ruhigere Gesangspassagen, aber die E-Gitarren stimmen etwas versöhnlich.

Zum Ende bekommen wir dann noch einmal 4 neue Stücke…sagen wir besser neue Versionen. Los geht es mit einer akustischen Fassung von „Wrong side of heaven“. Die gefällt mir echt ganz gut. Was meint ihr…?

Retten die Remixe die Songsammlung?

Dann folgen 3 Remixe. Los geht es mit dem Knaller „Trouble“. Hier überzeugt mich der Felmax-Remix mich leider nicht. Ist ja Geschmackssache, aber das ist mir zu „extrem“. Nun ja…blicken bzw. hören wir mal in den Joe Hahn-Remix von „Wash it all away“ hinein. Der hat für mich einen Industrial-Einschlag. Das kommt ganz gut, ist mit Augenmaß umgesetzt. Hier zum Vergleich das Original:

Zuletzt hat man einen Remix zu „Bad company“ genommen, bevor der Silberling zum Ende kommt. Der ist wieder nicht so mein Ding, hat einen eher nervenden Touch. Somit kommen wir zum Fazit bei metal-heads.de, was diese zweite Runde des Greatest Hits-Albums angeht. Streng genommen finde ich, sind doch auch einige mittelklassige (aber damit ja keinesfalls schlechte) Songs auf dieser Compilation enthalten. Das trifft aber nicht meine Definition von den „größten Hits“. Ja, die Zugabe von besonderen Versionen und einem neuen Track sind ein Pluspunkt. Aber insgesamt ist das aus meiner Sicht zu wenig. Da hätte man es lieber bei dem gelungenen ersten Release belassen sollen. Oder eben noch 10 Jahre warten und dann schauen, ob man nicht deutlich mehr neue stärkere Songs zusammenbekommt.

Zum Abschluss eine Nummer vom aktuellen Album „F8“

Das ist mal ein etwas heftiger Rausschmeißer…damit es hier nicht zu seicht zugeht!

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Bildquellen

  • FIVE FINGER DEATH PUNCH Albumcover – A decade of destruction Volume 2: HEAD OF PR
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Doc Rock

Doc Rock

Meine erste Metal-Platte liegt lange zurück: LIVE AFTER DEATH von IRON MAIDEN war´s. Ansonsten fühle ich mich in der Progressive Metal-Ecke wohl!

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