HELLCOME – „Good Friends, Bad Company“ Review

(English review down below)

Thrash ´n Roll

HELLCOME (Facebook) sind eine italienische Band, auf die ich zufällig beim Stöbern auf der Plattform Bandcamp gestoßen bin. Ich habe mich auf der Stelle in die Band verliebt. Dies hat natürlich nichts damit zu tun, dass sie sich selber als `Alcoholic Metal Band from Italy´ bezeichnen.
Die Liebhaber feuchter spaßbringender Gaumenfreuden spielen geilsten Thrash´n Roll. Tja, was kann man sich darunter vorstellen? So richtig war ich auch nicht auf das vorbereitet, was dann über mich kam.

Aber die ersten Akkorde vom Album „Good Friends, Bad Commpany“ drangen in meine Ohren und es hat mich sofort dermaßen gepackt, dass ich auf Anhieb das ganze Album durchgehört habe. Währenddessen könnten auch ein oder zwei kühle Blonde meine Kehle hinuntergeflossen sein. Oder waren es mehr? Ach, ist doch egal. Wer zählt da schon mit? Aber auch ohne Alkohol lässt sich die Musik genießen und sorgt für beste Unterhaltung. Das Album ist zwar schon letztes Jahr erschienen und nicht mehr taufrisch, aber egal. Ich bin der Meinung, dass es sich lohnt Euch das Album vorzustellen. Außerdem halten in Alkohol konservierte Sachen ewig.

Viel Spaß, aber knallhart!

Ein Fass voll Spaß ist wohl Grundvoraussetzung für die italienische Trinkgemeinschaft, um ihre Musik zu zelebrieren. Ob es bei den Proben oder Aufnahmen eine Promillegrenze gibt, weiß ich zwar nicht, aber der Sound ist jedenfalls Bombe und hat einen extremen Explosionsradius.

Wer jetzt allerdings meint, dass die humorige Truppe sich auf Spaß-Metal spezialisiert hat, der ist schief gewickelt. Der Sound ist bretthart. Mit so einer faden Weinschorle ist bei den Männern nix zu holen. Hier werden harte Geschütze aufgefahren. Die Musik ist wie ein feuriger Schnaps, der die Kehle runterrinnt und eine wohlige Wärme im Bauch verbreitet.

Brennender Metal

So lässt der Opener „Good Friends, Bad Company“ ohne Umschweife direkt die Socken qualmen und rockt mit Vollgas die Akkorde runter. Mit fetzigen knackigen Riffs und flottem Drumspeed dreht die Tachonadel des Metalboliden rasant nach oben. Ein wilde Fahrt, die für Schwindelgefühle sorgt.

Ein harter, aber unterhaltsamer Weg

Doch HELLCOME können nicht nur stur geradeaus prügeln. Ist ja mit einigen Promille auch nicht so einfach. Da geht es schon mal in die eine oder andere Richtung. Aber egal in welche Richtung es geht, ist es immer sehr unterhaltsam und absolut geil gespielt.

So ist auch der Song „The Art Of Squirting“ ein rüder Tritt ins heilige Gemächt, ein richtiger Eierknacker. Der Song geht verdammt hart nach vorne, hat trotzdem noch einen coolen Groove und eine rockige Attitüde. Man wird sogar noch von einem fetten Breakdownpart am Ende überrascht. In die gleiche Kerbe schlägt auch der Song „Dead City Lights“, nur noch härter. Der Track pumpt Euch gewaltig die Schuhe auf.

„Hart geschüttelt, nicht gerührt!“

ist hier die bekannte Devise. „Motörhead“ zündet den Raketenmodus und geht ins Blut wie ein guter Schluck Whiskey. Was für eine Hommage an die Kultband! Da wackelt die Birne am Dauerfeuermodus. Auch ein super Song, um sein altes Möbelinventar zu zerkleinern.

Einen coolen Style hat der Song „Until See Snakes“ im Gepäck. Ne fette Abgehnummer mit ner Menge knallhartem Rock´n Roll im Blut macht voll Laune. Einer meiner Lieblingstracks auf dem Album, weil er eben so speziell ist.

Zum Abschluß gibt es noch einen Hochgesang auf unser Heldenorgan, der Leber. „Liver“ donnert noch mal gehörig drauf los. Nach zwei oder drei Gurglern mit Whiskey sind die Stimmbänder noch mal gut geölt und Sänger Marco röhrt mächtig fett durch den Song. Diese geilen Riffwechsel sind schon echt geil gemacht. Ein geiles Solo mit 1,0 Promille rundet das Ganze ab und der abschließende Schunkelmodus bereitet ein passendes Ende des Albums.

Fazit

HELLCOME aus Italien lassen es mit ihrem Album „Good Friends, Bad Company“ richtig geil krachen. Es fällt schwer den Sound in eine bestimmte Kategorie zu zwängen. Grundsätzlich wird knallharte Kost geboten, die mit einigen Feinheiten und Überraschungen daherkommt. Die rohe und knackige Produktion passt hervorragend zur Musik. Der musikalische Cocktail ist mit hochprozentigen Zutaten ausgestattet und das Ding rockt wie die Hölle. Ihr könnt Euch das Album auf Bandcamp schnappen:

Good Friends, Bad Company | Hellcome! (bandcamp.com)

English Review

Thrash ´n Roll

HELLCOME (Facebook) are an Italian band that I discovered by chance while browsing the Bandcamp platform. I fell in love with the band on the spot. Of course, this has nothing to do with the fact that they call themselves an `Alcoholic Metal Band from Italy´.
The lovers of moist fun-bringing palate pleasures play hottest Thrash’n Roll. Well, what can you imagine by that? I was not really prepared for what came over me.

But the first chords from the album „Good Friends, Bad Commpany“ penetrated my ears and it immediately grabbed me in such a way that I immediately listened to the whole album. During this, one or two cool blonde beer might have flowed down my throat. Or was it more? Oh, it doesn’t matter. Who’s counting? But even without alcohol, the music can be enjoyed and provides the best entertainment. The album was released last year and is no longer dewy, but no matter. I think it’s worth to introduce the album to you. Besides, things preserved in alcohol last forever.

Much fun, but the hard way!

A barrel full of fun is probably a basic requirement for the Italian drinking group to celebrate their music. I don’t know if there is a alcohol limit during rehearsals or recordings, but the sound is a bomb and has an extreme explosive radius.

But if you think that this humorous band specializes in fun metal, you are wrong. The sound is hard as a wrecking ball. With a glass of sparkling wine is nothing to get with these men. Here hard guns are brought up. The music is like a fiery liquor that runs down the throat and spreads a pleasant warmth in the belly.

Burning Metal

Thus, the opener „Good Friends, Bad Company“ directly sets your metal soul on fire and rocks down the chords at full throttle. With groovy, crunchy riffs and fast drum speed, the speedometer needle of the metal bolide turns rapidly upwards. A wild ride that makes you feel dizzy.

A hard but fun road

But HELLCOME can not only beat straight ahead. It’s not so easy with some alcohol in the blood. There it goes sometimes in one or the other direction. But no matter in which direction it goes, it is always very entertaining and absolutely cool played.

So the song „The Art Of Squirting“ is also a rude kick in the holy balls, a real ballcracker. The song goes damn hard forward, but still has a cool groove and a rock attitude. You even get surprised by a fat breakdown part at the end. The song „Dead City Lights“ hits the same note, only even harder. The track pumps you up tremendously.

„Shaked hard, not stirred!“

is the well-known motto here. „Motörhead“ then also burns the house and goes into the blood like a good sip of whiskey. What a tribute to the cult band! There the head wobbles at the continuous fire mode. Also a super song to shred his old furniture inventory.

The song „Until See Snakes“ has a cool different style. A fat song with a lot of hard Rock’n’Roll in it. One of my favorite tracks on the album, because it is so fucking special.

Finally, there is a hymn to our hero organ, the liver. „Liver“ thunders away once again. After two or three gurgles with whiskey the vocal chords are well oiled again and singer Marco roars mighty fat through the song. These riff changes are really cool done. A cool solo rounds off the whole thing and the funny final prepares a fitting end to the album.

Conclusion

HELLCOME from Italy really let it rip with their album „Good Friends, Bad Company“. It is difficult to force the sound into a certain category. Basically, hard-hitting fare is offered, which comes along with some subtleties and surprises. The raw and crunchy production fits perfectly to the music. The musical cocktail is equipped with high octane ingredients and the album rocks like hell. You can grab the album on Bandcamp:

Good Friends, Bad Company | Hellcome! (bandcamp.com).

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Bildquellen

  • HELLCOME Bandfoto: Band HELLCOME
  • HELLCOME Cover+Infos: Cover + Infos-->HELLCOME//Background etc. -->Pixabay
  • HELLCOME Titelbild-1-: Band HELLCOME

Metalhead

Seit meiner Kindheit höre ich gerne Rockmusik. Es hat mit Gary Moore, Scorpions, Billy Idol, Bon Jovi, Dire Straits, AC/DC usw. angefangen, also quasi mit den Großen der 80'er und 90'er Jahre. Mit zunehmendem Alter ging der Musikgeschmack immer mehr auch in die härtere Richtung. So finden sich mittlerweile auch viele Core-Platten, so wie Black-und Death-Metal Kracher in meiner Sammlung. Daher bin ich in fast allen Bereichen des Rock und Metal unterwegs. Eine besondere Vorliebe habe ich für den Underground entwickelt, wo es richtig brennt und es viele hochklassige Bands gibt, die den Großen der Branche in nichts nachstehen, ganz im Gegenteil. In diesen Sinne: Stay tough, stay heavy!

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