JOVIAC – „Here and now“ (VÖ: 03.04.2020)

JOVIAC Albumcover Here and now - Titelbild

JOVIAC – „Here and now“ (VÖ: 03.04.2020)

Aus dem hohen Norden Europas stammt die Progressive Metal Formation JOVIAC. Genauer gesagt aus Finnland. Und dieses Trio serviert uns unter dem schlichten Titel „Here and now“ das zweite Studioalbum. Nach einem ausgiebigen aber durchaus ansprechenden Intro legt man schon direkt mit der ersten Single namens „Straws“ los. Was euch da erwartet? Präzise Instrumentalarbeit und dazu emotionaler Gesang. Aber was rede ich…schaut euch doch einfach selber das Video an:

Viel Qualität von nur 3 Personen…

Weiter geht es mit „Black mirror“. Zunächst ist der Sound dumpf. Sicher so gewollt. Dann geht es mit amtlichen Beats weiter, das proggt ordentlich und bietet doch genügend Eingängigkeit und Melodie. Passt so. Es folgt der Titeltrack, den wir euch hier direkt mal als Audiodatei präsentieren. Heavy, treibend und mit Tempo. Stark, wie ich finde. Aber da könnt ihr euch ja auch direkt mal selber eine eigene Meinung bilden. Bitte sehr:

Durch die ruhigeren Passagen und die Tempowechsel kommen verschiedene Stimmungen rüber und trotz der Länge von fast 9 Minuten gibt es keine Schwachstellen. Vielleicht einer der besten Songs auf dem Silberling. Dann die Nummer 5. Roher und spartanischer Sound zu Beginn. Das wird aber bald besser. Nach einem eher bedächtigen Beginn nimmt das Ganze später mehr Fahrt auf. Heavy und eindringlich kommt der Gesang in Kombination mit der Musik herüber. „Crossfire“ startet dann schon fast wie eine Ballade.

Auch bei langen Songs keine Schwachstellen

Später rockt es schon deutlich mehr, aber letztlich ist es schon ein tendenziell eher zurückhaltender Track. Kommen wir zum letzten Stück des Albums. „Fade into the light“ mutet sehr emotional an, kommt getragen daher…imponiert aber in der ersten Hälfte bisweilen etwas langatmig. Später wird es lebendiger und rockiger.

Fazit: ich habe JOVIAC mit diesem Release für mich entdeckt und mir gefällt das Album richtig gut. Wer Bock auf Progressive Metal der gehobenen Klasse hat, der ist hier absolut richtig. Qualitativ hochwertige Arbeit. Und es ist schon irgendwie beeindruckend, was die 3 Herren da auf die Beine stellen. Respekt!

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Bildquellen

  • JOVIAC Albumcover Here and now: INVERSE Records
Doc Rock

Doc Rock

Meine erste Metal-Platte liegt lange zurück: LIVE AFTER DEATH von IRON MAIDEN war´s. Ansonsten fühle ich mich in der Progressive Metal-Ecke wohl!

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