Kissin‘ Dynamite – Ekstase beim Autofahren

Kissin' Dynamite

Am Freitag , den 06. Juli 2018 haben Sony Music mit „Ecstasy“ das sechste Studioalbum von Kissin‘ Dynamite herausgebracht. Glam Rock ist eigentlich nicht so meine Baustelle und so war „Ecstasy“ für mich auch gleichzeitig das Debüt der Jungs. Ohne große Erwartungen legte ich also die CD ein und fuhr los. Was folgte steht ja schon in der Überschrift: Ekstase beim Autofahren! Die Platte hat mir einfach unglaublich viel Spaß gemacht und den CD-Player gar nicht mehr verlassen. Der übertreibt doch der Typ… Nee, überhaupt nicht, schaut einfach mal ins Video zu „I’ve Got The Fire“. Den Rest der Platte erzähle ich euch danach. Rock On!

 

Kissin‘ Dynamite haben definitiv Feuer

Den Opener „I’ve Got The Fire“ gab es oben ja schon im Video, daher direkt zum zweiten Track. Und fühlt man sich einmal einsam und allein, baut einen „You’re Not Alone“ wieder auf. Schöne Melodien, kitschiger Refrain, aber es passt. Genug des Trübsals. Es ist an der Zeit loszurocken oder wie man auch sagen könnte, „Somebody’s Gotta Do It“. Simpel, aber klasse und den Refrain gröhlt man schon nach dem ersten Hören mit. Der Titeltrack wartet mit Gastsängerin Anna Brunner auf und macht auch einfach Spaß. Mit „Still Around“ kommt dann die erste Ballade. Gut aber nicht überragend. Das folgende „Superhuman“ geht wieder gut ins Ohr, auch wenn der ganze Song auf den Refrain hin aufgebaut zu sein scheint. Egal, mir gefällt’s.

 

Kissin‘ Dynamite –  mehr als nur ein Placebo

Der Song nimmt es vorweg. Die Platte ist mehr als nur ein „Placebo“ für gute Laune, sondern eine richtige Hammerpille. Für Nebenwirkungen befragen sie am besten ihren fachkundigen Spirituosenhändler. Düsterer und ein wenig härter schallt dann „Breaking The Silence“ aus den Boxen und bringt die nötige Abwechslung in die Platte. „Waging War“ bringt meinen Lieblingsrefrain. Yeah, Kissin‘ Dynamite feuern gute Musik aus allen Rohren. „One More Time“ geht energievoll zur Sache und ebnet so wunderbar den Weg zur zweiten Ballade „Heart Of Stone“. So muss eine Ballade klingen, gefühlvoll aber immer noch voller Energie. Sehr, sehr gut gemacht.  Es folgen noch die beiden Bonus-Tracks „Wild Wind“ und „No Time To Wonder“. Ersterer klingt mir stellenweise ein bisschen zu poppig und letzterer ist ein richtig guter Hard Rock Song mit, mal wieder, einem klasse Refrain.

Kissin‘ Dynamite in der Dauerrotation

Wie eingangs schon erwähnt, „Ecstasy“ lief bei mir in der Dauerrotation. Und das einzig und allein deswegen weil die Platte Spaß macht. Da macht selbst der Stau auf der Autobahn noch gute Laune. Wer will und sucht kann Kritikpunkte finden. Viele der Songs sind auf den Refrain hin aufgebaut. Na und! Wenn es so gut gemacht ist, soll es mir doch verdammt nochmal egal sein. Gute Laune und Party? Dann schmeißt „Ecstasy“ von Kissin‘ Dynamite in den Player und holt euch ein kühles Bier. ‚Nuff said and remember: „You’re Not Alone“:

 

Kissin‘ Dynamite – Line-Up und Kontakt

Johannes (Hannes) Braun – Gesang
Andre Braun – Gitarre
Jim Müller – Gitarre
Steffen Haile – Bass
Andi Schnitzer – Schlagzeug

Wer mehr von den Jungs und ihren lustigen Aktionen wissen will, sollte der Homepage einen Besuch abstatten oder ihnen bei Facebook folgen. Das Album kann direkt über den Link unten bestellt werden. Ich kann es nur empfehlen!

NEWSLETTER. FREITAGS. KOSTENLOS.

Bildquellen

  • Kissin‘ Dynamite 720×340: cmm GmbH
soundchaser

soundchaser

Angefangen hat es mit einer Kassette die ich von einem Kumpel bekam mit Running Wilds "Port Royal" und "Abigail" von King Diamond. Seitdem hat es mich nicht mehr losgelassen...

Das könnte Dich auch interessieren …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

zwei × eins =