The Silverettes machen „Risky Business“

The Silverettes by Pollert

Bereits letzte Woche, am 24. September 2021, erschien mit „Risky Business“ ein neues Album von The Silverettes. Mit dabei war wieder das bewährte Produzententeam Pomez di Lorenzo und Adriano BaTolba, die schon die Mega-Erfolge von Dick Brave and the Backbeats, Boppin´ B.oder der Firebirds produziert haben. Aber genug der Vorrede, legen wir direkt mal mit dem Video zum Opener und Titeltrack los.

The Silverettes – no risk, no fun

„Risky Business feat. Adriano BaTolba“ eröffnet die Platte und wie ihr oben im Video sehen könnt, ist es ein Song der einfach Spaßt macht. Auch wenn es in einer Zeile heißt „No risk, no fun“, so trifft das mit dem Risiko hier nicht zu. Den Spaß allerdings kann ich, wie gesagt, sofort unterschreiben. „Undercover Lover“ schlägt eine ähnliche Richtung ein, ist mir aber eine Spur zu gefällig und glatt. „Perfect Crime“ geht wieder mehr nach vorne. Wer da noch stillsitzt, ist entweder taub oder schon tot. „Stop Fooling Around“ wartet mit Gastsänger Sven „Sam“ Budja (The Basesballs) auf. Netter Rock ’n‘ Roll, der Laune macht. „Shy Guy“ erinnert mich irgendwie an die alten Songs, die ich früher bei meinem Vater gehört habe. Daher mag ich es einfach. Der nächste Gast ist Emanuela Hutter (Hillbilly Moon Explosion) bei „Easy Come – Easy Go“. Das klingt etwas räudiger und ist eine Nuance, die den Silverettes sehr gut steht.

The Silverettes are singing with the king

„Get It On“ leitet fröhlich die zweite Hälfte ein und lebt vom Wechselgesang des Trios, schöne Nummer. Bei „Singing With The King“ ist ganz klar auch ebendieser zu hören und zwar in Gestalt und Stimme von Ron Glaser und der macht es großartig. „Are You Ready“ ist mir von Thin Lizzy einfach lieber und bei „Monsieur“ bin ich mir nicht sicher wie ich es finden soll. Mal mag ich das Akkordeon und den fröhlich-französischen Teil und mal bin ich genervt. „Messin‘ With The Kid“ widmet sich Billy The Kid und mit dem Song werde ich irgendwie nicht warm. Da fehlt mir der dreckige Rock ’n‘ Roll Touch. Bei „Wild Love“ gelingt das schon wieder besser und bei „So Long“ noch besser. The Silverettes können also auch rockiger und dreckiger. Gerne mehr davon. Den Rausschmeißer gibt dann „Grumpy Cat“ und fordert eben jene auf nicht nur eine Meme zu sein.

The Silverettes – gute Unterhaltung für die ganze Familie

Auch wenn Rockabilly oder der gute alte Rock ’n‘ Roll nicht unbedingt meine Spielwiese sind, höre ich es zwischendurch doch immer wieder mal gerne. Auch „Risky Business“ von The Silverettes fällt in diese Kategorie. Passt zum Autofahren oder auch zu einer guten Party. Die Platte macht gute Laune und Spaß. Aber stellenweise ist es mir persönlich dann doch zu glatt und zu brav. Für mich hätte das Ganze ruhig einen rotzigeren Anstrich haben können. Schließlich kommt der Rock ’n‘ Roll doch aus einer verruchten Ecke. So ist „Risky Business“ gute Unterhaltung für die ganze Familie. Ich persönlich hätte mir mehr Biss gewünscht.

The Silverettes – Line-Up und Kontakt

Ira – Vocals/ Guitar/ Accordion
Jane – Vocals/ Bass/ Saxophone
Honey – Vocals/ Drums/ Percussion

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Bildquellen

  • The Silverettes by Pollert 720×340: Pollert / netinfect Promotion & Marketing

soundchaser

Angefangen hat es mit einer Kassette die ich von einem Kumpel bekam mit Running Wilds "Port Royal" und "Abigail" von King Diamond. Seitdem hat es mich nicht mehr losgelassen...

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