LAST TEMPTATION – „Fuel For My Soul“ Review

(English review down below)

Richtig geiler Hardrock

LAST TEMPTATION (Facebook) bringen am 20.05.’22 ihr neues Album „Fuel For My Soul“ heraus. Es ist das zweite Album nach dem selbstbetilten Debüt aus dem Jahr 2019. Gegründet wurde die Band vom Gitarristen Peter Scheithauer. Von der Ursprungsformation ist noch Sänger Butcho Vukovic dabei. Nun hat die Band mit dem Bassisten Julien Rimaire und Schlagzeuger Vince Brisach noch zwei weitere feste Bandmitglieder rekrutiert, nachdem man die Songs auf dem ersten Album noch mit einigen internationalen Gastmusikern eingespielt hatte.

Ein großartige Steigerung

zum Erstlingswerk habe ich wahrgenommen. Ich kannte die Band noch nicht und hörte mir zunächst das neue Album an. Ich war umgehend begeistert. Es fängt super an, geht super weiter und hört super auf. Also alles in allem: Geil!

Sodann gab ich mir das Debüt auf die Ohren. Ich stellte für mich fest, dass es kein schlechtes Album ist, jedoch hinter dem aktuellen Album zurückbleibt. Handwerklich zwar erste Sahne, allerdings hat es mich nicht so gepackt. Für mich haben die neuen Songs jedenfalls viel mehr Zunder und rocken erheblich kraftvoller. LAST TEMPTATION zünden mit dem Opener „Ashes’N’Fire“ direkt zu beginn einen fetten Kracher. Sänger Butcho Vukovic röhrt energisch und wird von grandiosen Riffs befeuert. Der Refrain kommt melodisch rüber und setzt sich im Kopf fest.

Man tankt jetzt Super Plus

Das erste Album machte irgendwie noch einen zurückhaltenden und nicht ganz so ausgefeilten Eindruck. Es war gut gemacht, doch irgendwie war das eine Fahrt mit angezogener Handbremse. Der Gesang hat sich meiner Meinung nach erheblich verbessert und kommt facettenreicher und vor allem mit mehr Power rüber. So kommt man auf dem neuen Album nicht nur instrumental erheblich mehr auf den Punkt. Alles wirkt knackiger und energischer. Trotzdem bleibt die Vielseitigkeit nicht auf der Strecke und die Band rockt nach allen Regeln der Kunst. Nicht zu vergessen, dass die Songs nun viel druckvoller produziert sind.

Voll fetter Sound, den man spürt

Die Palette an Songs ist reichhaltig. Den rauen Charme bewahren sie sich bei allem, was sie auf dem Album abliefern. Man kann hart abrocken („Stronger Than Fate“ mit einem furiosen Finale), sich groovigen schweren Songs („Caroussel Of Hell“) hingeben oder sich in doomigen Welten fallenlassen („I don’t Wanna Be Your God“). Das Album ist wirklich eine wahre Wundertüte. Es gibt wirklich Elemente aus vielen Bereichen des Rock und manchmal geht es für diese Sparte echt hart zur Sache.

Die Rhythmusfraktion macht einen famosen Job und sorgt für den nötigen Schub und Groove. Gnadenlos gut klingen die tollen Leads und famosen Gitarrensoli von Peter Scheithauer, die immer wieder für fantastische Momente sorgen. Beispiele dafür gibt es haufenweise auf dem Album, so z.B. beim Titelsong „Fuel For My Soul“, der als beschwingte heiße Desert Rock Nummer mit einem begnadeten Solo Freude bereitet. Genial finde ich ebenso „In The Mirror“ mit seinen Wechseln zwischen melodisch melancholischen und starken kämpferischen Phasen.

„I Don’t Wanna Be Your God“ überzeugt mit forschen dunklen Riffs, welche zunächst schwerfällig daherkommen und die melodische Stimme sich darüber legt. Die Stimmungswechsel im Song sind geschick arrangiert und entwickelt zwischendurch immer wieder einen coolen Groove, der auch etwas Grunge innehat.

Fazit

LAST TEMPTATION haben auf ihrem aktuellen Album “ Fuel For My Soul“ ihrem Sound eine erheblich höhere Oktanzahl verpasst und sorgen für richtiger Power. Da zünden die Kolben und der Sound rockt knackig und saftig aus den Boxen. LAST TEMPTATION spielen von allen Fesseln befreit auf und explodieren mit 11 starken Tracks auf, die allesamt echter Sprit für eure Seelen sind.

English review

Really horny hard rock

LAST TEMPTATION (Facebook) will release their new album „Fuel For My Soul“ on 20.05.’22. It is the second album after the self-titled debut from 2019. The band was founded by guitarist Peter Scheithauer. From the original formation is still singer Butcho Vukovic on board. Now the band has recruited two more permanent band members with bassist Julien Rimaire and drummer Vince Brisach, after they had recorded the songs on the first album with some international guest musicians.

A great boost

to the debut album I perceived. I didn’t know the band yet and listened to the new album first. I was immediately enthusiastic. It starts great, continues great and ends great. So all in all: A burner!

Then I listened to the debut. For me it remains behind the current album. Craftsmanship first cream, but it did not grab me so much. In my opinion the new songs have much more tinder and rock considerably more powerful. LAST TEMPTATION ignite with the opener „Ashes’N’Fire“ right at the beginning a fat firecracker. Singer Butcho Vukovic roars energetically and is fired by grandiose riffs. The chorus is melodic and gets stuck in your head.

More horsepower

The first album somehow still made a restrained and not quite so polished impression. It was well done, but somehow it was a ride with the handbrake on. The vocals have improved considerably in my opinion and come across more multifaceted and especially with more power. So you get on the new album not only instrumentally considerably more to the point. Everything seems crisper and more energetic. Nevertheless, the versatility does not fall by the wayside and the band rocks by all rules of art. Not to forget that the songs are now produced much more punchy.

Full fat sound you can feel

The range of songs is rich. They keep the rough charm in everything they deliver on the album. You can rock out hard („Stronger Than Fate“ with a furious finale), indulge in groovy heavy songs („Caroussel Of Hell“) or let yourself fall into doomy worlds („I don’t Wanna Be Your God“). The album is really a real grab bag. There are really elements from many areas of rock and sometimes it goes really hard.

The rhythm section does a great job and provides a great thrust and groove. Mercilessly good sound the great leads and fabulous guitar solos of Peter Scheithauer, which provide again and again for fantastic moments. There are heaps of examples of this on the album, such as the title track „Fuel For My Soul“, which is an upbeat hot desert rock track with a gifted solo that brings joy. I also find „In The Mirror“ ingenious with its changes between melodic melancholic and strong combative phases.

„I Don’t Wanna Be Your God“ convinces with brash dark riffs, which at first come along ponderously and the melodic voice lays over it. The mood changes in the song are skillfully arranged and develops in between again and again a cool groove, which also has something grunge in it.

Conclusion

LAST TEMPTATION have given their sound a significantly higher octane on their current album „Fuel For My Soul“ and provide real power. The pistons ignite and the sound rocks crisp and juicy out of the speakers. LAST TEMPTATION play freed from all shackles and explode with 11 strong tracks, all of which are hot fuel for your souls.

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Bildquellen

  • LAST TEMPTATION Cover+Infos-1-: Cover & Infos-->CMM // Rest-->Pixabay
  • LAST TEMPTATION Titelbild-1-: CMM (consulting for media and media)

Metalhead

Seit meiner Kindheit höre ich gerne Rockmusik. Es hat mit Gary Moore, Scorpions, Billy Idol, Bon Jovi, Dire Straits, AC/DC usw. angefangen, also quasi mit den Großen der 80'er und 90'er Jahre. Mit zunehmendem Alter ging der Musikgeschmack immer mehr auch in die härtere Richtung. So finden sich mittlerweile auch viele Core-Platten, so wie Black-und Death-Metal Kracher in meiner Sammlung. Daher bin ich in fast allen Bereichen des Rock und Metal unterwegs. Eine besondere Vorliebe habe ich für den Underground entwickelt, wo es richtig brennt und es viele hochklassige Bands gibt, die den Großen der Branche in nichts nachstehen, ganz im Gegenteil. In diesen Sinne: Stay tough, stay heavy!

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